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Schmid’s: Online gustieren – daheim genießen

Gastronom Harald Schindlegger lässt sich auch in Zeiten der Krise nicht entmutigen. Binnen kurzer Zeit hat er einen erfolgreichen Liefer- und Abholservice aufgebaut.

Lieferservice
© Harald Schindlegger All we need ist love: Die Lieferungen nach Hause kommen per Elektroauto.

„Bitteschön. Ein doppelter Cheeseburger, die Bowl und die beiden Soßen“, sagt die junge Frau und stellt das Sackerl mit der Aufschrift: All we need is love“ vor das Auto auf den Gehsteig beim Steiner Tor in Krems. Der Mann hinter dem Steuer reicht seine Bankomatkarte aus dem Fenster und nach Abschluss der Transaktion holt er sich das Sackerl, aus dem es herrlich nach Burger duftet. „Ich nehme den Abhol- und Lieferservice des Schmid’s seit dem ersten Tag in Anspruch“, sagt der Mann und fügt lächelnd hinzu: „Jeden Tag.“ Auch wenn die Lokale und das Cateringservice von Harrys Gastrotainment derzeit geschlossen haben, auf seine Köstlichkeiten brauchen die Menschen auch in Zeiten der Corona-Krise nicht verzichten.

„Wir kochen im Schmids (Burger) und im Poldi Fitzka (Hausmannskost) und liefern übers Schmids aus“, erklärt Schindlegger, der den Liefer- und Abholservice binnen kurzer Zeit aufgebaut hat – und das sehr erfolgreich. „Es läuft wirklich gut. Die Menschen bestellen fleißig“, freut sich Schindlegger, der so einige seiner Mitarbeiter halten und weiter beschäftigen kann. „Wir haben eine große Community in den sozialen Medien, das richtige Produkt und aufgrund unserer Erfahrung im Catering-Bereich auch das logistische Know-how – das hilft“, weiß der findige Unternehmer.

„In jeder Krise steckt auch eine Chance”

Indes in der Küche des Schmid‘s in der Kremser Innenstadt. Gelächter erfüllt den Raum. Das Radio spielt Musik. Und in der Luft hängt der unverkennbare Duft von Fleisch und frittierten Pommes. Die Stimmung unter den Mitarbeitern, dem Corona-Team, wie es der Chef anerkennend nennt, ist gut. Der Sicherheitsabstand wird gewahrt. „Ich habe dieses Team aus Mitarbeitern aller meiner Betriebe zusammengewürfelt, um zu zeigen, dass wir alle zusammengehören und in dieser Zeit zusammenstehen“, sagt ein Gastronom, der durchaus optimistisch klingt. „Zwei Tage lang war ich in einer Art Schockstarre, ich dachte, die Welt bleibt stehen. Doch mittlerweile bin ich sicher, dass in jeder Krise auch eine Chance steckt. Eine Chance, sich neu zu ordnen. Und wer selbst kreativ wird und sich selbst hilft, der wird diese Krise auch überleben“, betont Schindlegger und lässt seinen Blick über das geschäftige Treiben in der Küche wandern.

Während das Team in der Küche dafür sorgt, dass der Herd nicht kalt wird, trudeln laufend neue Bestellungen ein. Bestellt wird ausschließlich über ein Online-Formular und bezahlt nur kontaktlos. Nach jeder Transaktion wird der Terminal desinfiziert. „Holen sich die Leute ihr Essen ab, suchen sie sich einen Parkplatz in der Nähe und wir bringen ihnen die Bestellung zum Auto“, erklärt Schindlegger das Prozedere. Für die Lieferung nach Hause haben Freunde dem Gastronomen ein Elektro-Auto zur Verfügung gestellt. „Der Zusammenhalt in der Region, die Solidarität unserer Kunden und vor allem die Unterstützung durch meine Mitarbeiter rühren mich sehr“, meint Schindlegger etwas nachdenklich. Doch auf die Frage, ob es seinen Abhol- und Lieferservice auch nach der Krise weiterhin geben wird, antwortet er lachend. „Eher nicht. Meine Küchen sind nicht groß genug für den Betrieb im Lokal und den Lieferservice. Nach der Krise wollen wir wieder unseren gewohnten Weg gehen.“

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