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Sares: Kinderbetreuung muss gesichert sein

Die Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft NÖ begrüßt die bundesweite Klarstellung zu Kindergärten und Schulen und fordert flexible Betreuungsangebote.

Portrait Vera Sares
© Philipp Monihart

Wirtschaft ist nur möglich, wenn Unternehmerinnen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich dieser Aufgabe auch voll und ganz widmen können. Deshalb begrüßen wir, dass es zwei bundesweite Erlässe gibt, die sowohl im Kindergarten- als auch im Schulbereich zu einer Klarstellung führen“, sagt Vera Sares, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich. Denn mit dem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft steigt auch der Kinderbetreuungsbedarf. 

Betreuungsangebote sicherstellen

So ist es zwar weiterhin Ziel, die Anzahl der Sozialkontakte möglichst gering zu halten, doch Kindergärten und Kindertagesstätten sind geöffnet. Die Betreuungsangebote müssen dabei für alle Kinder sichergestellt und angeboten werden – unabhängig von der Art der beruflichen Tätigkeit der Eltern oder auch davon, ob die Arbeit im Home-Office verrichtet werden kann und eine Betreuung zu Hause möglich ist oder nicht.

„Diese Klarstellungen sind sehr wichtig, denn ich weiß aus Gesprächen mit Unternehmerinnen, dass rund um das Thema Kinderbetreuung in Kindergärten große Unsicherheit herrscht, vor allem in ländlichen Gebieten“, sagt Sares. Zusätzlich ist die Einteilung der Kinder in unterschiedliche Gruppen, die einmal drei Tage und in der darauffolgenden Woche zwei Tage Schule haben, für Eltern eine Herausforderung. „Vor allem, wenn man mehrere Schulkinder hat, wird das schwierig. Um Familien entgegen zu kommen, sollte hier flexibel auf die Bedürfnisse der Eltern eingegangen werden“, fordert Sares.

Planungssicherheit in herausfordernden Zeiten

Generell sei ein flexibles Betreuungsangebot derzeit besonders gefragt, egal ob in Kindergarten oder Schule: „Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen wir Planungssicherheit. Diese können wir mit einem Betreuungsangebot, das auf die Bedürfnisse der Unternehmerinnen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeht, geben“, resümiert die Frau in der Wirtschaft-Vorsitzende.

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