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Rote Karte für unfairen Wettbewerb

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträtfoto
© Gabriele Moser

Vom so genannten Sommerloch ist dieses Jahr nicht viel zu merken. Schuld daran sind vor allem die Meldungen aus der Politik, die uns nahezu täglich zumeist weniger als mehr erfreuen.  Aber nicht nur die politische Bühne ist durchgehend geöffnet, auch bei uns in der Wirtschaft will sich keine rechte Sommerpause einstellen. 

Der Wettbewerb wird härter, globaler, im Zuge der Digitalisierung entstandene Unternehmen machen den analog agierenden Mitbewerbern immer mehr zu schaffen. Ob es sich nun um Online Beförderungs-Vermittlungsdienste wie Uber oder Online Buchungsplattformen wie Airbnb handelt, die alteingesessenen Betriebe geraten zunehmend unter Druck.

Als Wirtschaftskammer verwehren wir uns nicht gegen neue Entwicklungen, den Strukturwandel können und wollen wir nicht aufhalten, den hat es immer schon gegeben. Wogegen wir aber mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ankämpfen, das sind unfaire Praktiken oder Wettbewerbsbedingungen. Erfolg darf nicht auf unfairen Spielregeln fußen, das gilt in der Wirtschaft genauso wie im Sport.

Für alle Marktteilnehmer haben soweit als möglich die gleichen Rahmenbedingungen zu gelten. Das betrifft übrigens nicht nur das Match Analog gegen Digital, auch innerhalb einer Branche – siehe hier das Beispiel Barbershops – muss es fair zugehen. Wer Regeln verletzt und sich auf Kosten der Mitbewerber einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft, dem zeigen wir die Rote Karte.

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