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Roboter- und Forschungswettbewerb für Schülerinnen und Schüler im WIFI NÖ in St. Pölten

Am 19. Jänner findet im WIFI St. Pölten der niederösterreichische Regionalwettbewerb der weltweit veranstalteten FIRST® LEGO® League (FLL) für Schülerinnen und Schüler statt.       

Podiumsteilnehmer mit Schülerinnen und Schülern
© Josef Bollwein

V.l.: Renate Langsam (BRG BORG St. Pölten), Martin Kaiblinger (BG BRG Lilienfeld), Florian Haiderer (Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG), Michaela Roither (Geschäftsführerin Industriellenvereinigung NÖ), Johannes Schedlbauer (WKNÖ-Spartengeschäftsführer NÖ Industrie), Peter Lafite (Direktionsrat Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG) und Erika Schreiber (Verein „robotix4me“).

SchülerInnen (v.l.): Melanie Mörtl (BRG BORG St. Pölten), Anna Hödlmoser (BG BRG Lilienfeld) und Daniel Schwarzenberger (PTS Herzogenburg). 


Etwa 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 16 Jahren nehmen in 16 Teams am Samstag, 19. Jänner 2019, am Robotik-Regionalwettbewerb im WIFI St. Pölten teil. Die Schülerinnen und Schüler aus ganz Niederösterreich haben sich bereits im Sommer zu den Wettbewerben angemeldet. Sie müssen in vier Bereichen ihr Können zeigen: Forschungspräsentation, Teamwork, Robotertechnik und -design. Jahresthema beim diesjährigen Wettbewerb ist: „INTO ORBIT – Leben und Reisen im Weltraum.“

Die drei Besten kommen weiter zur österreichischen Staatsmeisterschaft, zum „FIRST® LEGO® League (FLL) Semi Final Austria“ am 9. Februar in Bad Radkersburg. „Vielleicht qualifiziert sich dann ein niederösterreichisches Team für das zentraleuropäische Finale, das heuer am 29. und 30. März in Bregenz ausgetragen wird. Die Finalsieger werden von 24. bis 27. April zum FLL World Festival in Detroit eingeladen“, erklärt Erika Schreiber vom Verein „robotix4me“, welcher seit sechs Jahren den Wettbewerb ausrichtet. 

Jury bewertet Recherchearbeit, Robot-Design und Teamwork

„Im theoretischen Teil der Forschung untersuchen die Teams ein physisches oder soziales Problem, welches für Menschen während einer langandauernden Weltraummission entstehen kann. Die Ergebnisse dieser Forschungs- und Recherchearbeit sollen kreativ vorgetragen und als Verbesserungsvorschlag dargestellt werden. Im praktischen Teil des Robot-Designs präsentieren die Teams ihren aus einem Minicomputer, Sensoren, Motoren und LEGO-Steinen bestehenden eigenständig agierenden Roboter. Dieser wurde in den vergangenen Monaten so konstruiert und programmiert, dass er am Wettbewerbstag möglichst viele der kniffligen Aufgaben beim Robotgame rund um das vorgegebene Thema „INTO Orbit“ löst. Auch das Teamwork in den Gruppen wird von einer Jury beobachtet und entscheidet, welches Team Champion wird“, weiß Erika Schreiber. 

Ein wichtiger Partner für den Roboterwettbewerb ist von Anfang an die Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG. „Wir unterstützen diesen einzigartigen Bewerb deshalb so gerne, weil er zur Philosophie unseres Instituts passt. Wir leben Teamarbeit und fördern Kreativität, also genau jene Werte, die auch die Erfolgsgeheimnisse der Schülerinnen und Schüler sind“, erklärt Direktionsrat Peter Lafite.

Johannes Schedlbauer (WKNÖ-Spartengeschäftsführer NÖ Industrie), Erika Schreiber (Verein „robotix4me“), Michaela Roither (Geschäftsführerin Industriellenvereinigung NÖ) und Peter Lafite (Direktionsrat Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG)
© Josef Bollwein V.l.: Johannes Schedlbauer (WKNÖ-Spartengeschäftsführer NÖ Industrie), Erika Schreiber (Verein „robotix4me“), Michaela Roither (Geschäftsführerin Industriellenvereinigung NÖ) und Peter Lafite (Direktionsrat Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG)

Schlüsselqualifikationen für die Wirtschaft

Johannes Schedlbauer, WKNÖ-Spartengeschäftsführer NÖ Industrie streicht die Vorteile für die heimische Wirtschaft hervor: „Der Roboterwettbewerb weckt das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Naturwissenschaften und zeigt unseren Jugendlichen wie spannend Technik und Digitalisierung sind. Sie beschäftigen sich im Zuge der Vorbereitung eigenständig und praxisorientiert mit Problemstellungen. Damit werden Schlüsselqualifikationen trainiert, die für die Wirtschaft eine hohe Relevanz haben. Ich wünsche unseren jungen Technikbegeisterten alles Gute!“

Spielerisch die Leidenschaft für Technik wecken – auch bei Mädchen

Unterstützt wird der Roboter- und Forschungswettbewerb auch von der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ): „Im MINT-Bereich – also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - liegen die Jobs der Zukunft. Allerdings haben bereits jetzt acht von zehn Betrieben große Probleme damit, Fachkräfte zu finden. Leider entscheiden sich auch immer noch zu wenig junge Frauen für eine Ausbildung im MINT-Bereich – dabei hätten sie dadurch deutlich bessere Verdienstchancen“, sagt IV-NÖ-Geschäftsführerin Michaela Roither.


Über die FIRST LEGO League (FLL):

F.I.R.S.T. LEGO League (FLL) ist Teil eines globalen Bildungsprogramms und wird in 98 Ländern weltweit mit mehr als 32.000 Teams durchgeführt. In Zentraleuropa findet der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des gemeinnützigen Vereins HANDS on TECHNOLOGY (HoT) e.V. mit Sitz in Leipzig (Deutschland)statt.

www.first-lego-league.org/de


Über „robotix4me – Verein zur Förderung der Robotik in der Bildung“: 

Der Verein „robotix4me – Verein zur Förderung der Robotik in der Bildung“ wurde vom Organisationsteam der ersten FLL in Niederösterreich im Jahr 2013 gegründet. Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Ansehen und Nutzung der Robotik im Bildungsbereich. Der Verein fördert und unterstützt schulische Initiativen und Aktivitäten zur Bekanntmachung von Robotik in Schulen Niederösterreichs, Kooperationen zwischen Schulen und Bildungseinrichtungen und strebt dabei eine Veränderung des schulischen Alltags in Richtung zur Integration von individualisiertem und eigenverantwortlichem Lernen unter Verwendung von Robotern an.

www.robotix4me.at

Fotos der Pressekonferenz

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