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Zwei Brüder gehen einen Weg

Seit mittlerweile fast zehn Jahren arbeiten die Brüder Bernhard und Clemens Riha erfolgreich daran, denkmalgeschützte Zinshäuser und Villen in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich für die nächste Generation zu erhalten.

Bernhard und Clemens Riha haben ihren Traum von einer gemeinsamen Firma seit zehn Jahren erfolgreich umgesetzt. Die Serviette, auf die der  Kauf des Bürgerhauses in der Frauengasse in Baden besiegelt wurde, halten die Brüder weiterhin in Ehren.
© Gebrüder Riha Bernhard und Clemens Riha haben ihren Traum von einer gemeinsamen Firma seit zehn Jahren erfolgreich umgesetzt. Die Serviette, auf die der Kauf des Bürgerhauses in der Frauengasse in Baden besiegelt wurde, halten die Brüder weiterhin in Ehren.

Denkmalgeschützte und renovierungsbedürftige Bauobjekte sind ihre Leidenschaft. 

Schon im Kindesalter machte sich bei beiden das Interesse für alte ehrwürdige Bauten beim LEGO spielen bemerkbar. In der frühen Jugend zählten Monopoly und Baustellenbesichtigungen zu ihren Hobbies. Vor fast zehn Jahren entschlossen sich der ausgebildete Immobilientreuhänder Bernhard und sein Bruder Clemens Riha, der sein BWL-Studium an der Donau Uni Krems absolvierte, in einem kleinen Lager in Ebreichsdorf ihre erste gemeinsame Firma aufzubauen. Heute besitzen sie ein Firmengeflecht aus mehreren Gesellschaften, deren Hauptfirma die GR Real ist. „Wir haben immer schon gewusst, dass wir unseren Weg gemeinsam gehen wollen. Denn wem kann man besser vertrauen als seinen eigenen Bruder.  Unsere Motivation war dementsprechend groß“, erinnerte sich Clemens Riha.  

Ihr erster Immobilienverkauf wurde mit einem Handschlag besiegelt. Bereits einen Tag später erhielten sie ein weitaus höheres Angebot. „Doch wir standen zu unserem Wort, da für uns ein Handschlag wie ein Vertrag ist, und das praktizieren wir auch heute noch so“, wie Bernhard Riha erklärt. Ihr nächster großer Deal, der ihren Firmensitz schlussendlich vor fünf Jahren in die Innenstadt nach Baden verlegte, wurde ebenfalls mit einem Handschlag und schriftlich auf einer Serviette im legendären Café Schwarzenberg in der Wiener Innenstadt besiegelt. 

In zwei Sanierungsschritten wurden dem zweistöckigen Bürgerhaus in der Frauengasse 8 zu neuem Glanz verholfen. Das im 16. Jahrhundert erbaute Prachtjuwel wurde von  prominenten Persönlichkeiten, wie Zar Peter I. und Johann Strauß’ Sohn, der sich zwischen 1877 und 1881 in dem Bürgerhaus sehr wohl fühlte, genutzt.  Die besagte Serviette auf welcher der Kauf unterschrieben wurde, wird von beiden Brüdern übrigens immer noch in Ehren gehalten.  

Ein ganz besonderes Referenzprojekt der beiden Brüder ist die Mohrenapotheke, in der ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, inmitten der Kremser Innenstadt, in der Oberen Landstraße 2 die zu einem Ärztezentrum mit Apotheke ausgebaut werden soll. „Hier hat sich Kremser Schmidt mit seinen Wandmalereien an der Decke verewigt, die relativ gut erhalten sind“,  wie Bernhard Riha berichtet. 

„Ob glanzvolle Fassade, prächtige Säulenarkaden oder bewusst schlicht gehaltene Baukörper – jedes Zinshaus hat ein besonderes Flair, das in jeder Ecke des Hauses zu spüren ist“, wie Clemens Riha erklärt. „Uns ist es auch vor allem sehr wichtig, die schönen alten denkmalgeschützten Jugendstilzinshäusern für unsere Nachkommen und unser Kulturgut zu erhalten“, berichtet Bernhard Riha.

Mittlerweile hat sich die Firma zu einem Unternehmen mit 15 Mitarbeitern entwickelt. Heute besitzt das Familienunternehmen bereits zwei Standorte, in Baden und in der Wiener Innenstadt. Ihr Immobilienportfolio zu dem auch zahlreiche denkmalgeschützte Zinshäuser gehören, befindet sich in Wien, Niederösterreich und Linz, demnächst wollen sie auch in Graz am Zinshausmarkt Fuß fassen. 

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