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Mistkübel adé: Der Reparaturbonus wird verlängert

Über 300 Betriebe sind bereits Teil der Reparaturbonus-Familie. Seit dem Start im letzten Sommer wurde die Aktion über 3.600 Mal in Anspruch genommen. 

Spartenobmann Gewerbe und Handwerk Wolfgang Ecker (links) und Berufsgruppenobmann  Rudolf Jursitzky (Kommunikationselektroniker).
© Elke Bruckmüller Spartenobmann Gewerbe und Handwerk Wolfgang Ecker (links) und Berufsgruppenobmann Rudolf Jursitzky (Kommunikationselektroniker).

Ich war schon überzeugt, dass es eine gute Idee ist, aber ein derartig positives Echo hätte ich mir nicht erwartet“, freut sich Niederösterreichs Spartenobmann des Gewerbe und Handwerks Wolfgang Ecker.

Anfang Juni 2019 fühlte Ecker gemeinsam mit Rudolf Jursitzky, dem Vorsitzenden der Kommunikationselektroniker und Landesinnungsmeister-Stellvertreter beim Land Niederösterreich wegen einer Förderung von Reparaturen für Elektrogeräte vor. In Stephan Pernkopf fanden sie einen begeisterten Partner. Der Landeshauptfrau-Stellvertreter begründet: „Wir müssen von der Wegwerfgesellschaft wegkommen, deshalb haben wir gemeinsam die neue Förderaktion entwickelt. Mit der Aktion haben wir eine umweltfreundliche Alternative geschaffen und tragen wesentlich zur Abfallvermeidung und somit zum Klimaschutz bei. Die Reparatur von defekten Geräten ist die beste und ehrlichste Form der Energieeinsparung.“

Der Reparaturbonus hat drei Gewinner

Über die kommunale Abfallsammlung werden in Niederösterreich jährlich über 13.000 Tonnen Elektroaltgeräte getrennt gesammelt und nach Möglichkeit recycelt.
 Die Reparatur von defekten Geräten ist jedoch in den meisten Fällen die ökologischere Alternative und trägt wesentlich zur Abfallvermeidung und somit zum Klimaschutz bei. Im Endeffekt so Pernkopf und Ecker gäbe es beim Reparaturbonus sogar drei eindeutige Gewinner: „Umwelt, Betriebe und Konsumenten!“

Erfolgsrezept: Bereits über 3.600 Mal genutzt

„Dabei ist das Motto der Aktion ,Reparieren statt wegwerfen‘ genauso bestechend einfach wie die Idee an sich“, analysiert Initiator Wolfgang Ecker: „Wir setzen mit dem Bonus ein klares Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft und sorgen für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen. Haushalte haben dadurch noch mehr Anreiz, die Expertise von Fachbetrieben aus der Region in Anspruch zu nehmen.“

Die Initiative sei somit ein echter Gewinn für alle Beteiligten: Heimische Konsumentinnen und Konsumenten profitieren ebenso wie die Unternehmen, die gerne beim Reparaturbonus mitmachen. Über 300 Betriebe machen bei der Aktion mit und über 3.600 Mal wurde der Reparaturbonus bis dato von Konsumenten in Anspruch genommen.

Wolfgang Ecker: „Ein großes Danke geht an das Land Niederösterreich für die rasche und unbürokratische Unterstützung und natürlich auch dafür, dass die Aktion jetzt verlängert worden ist. Ebenso an Rudolf Jursitzky, unseren Vorsitzenden der Kommunikationselektroniker, der sich unermüdlich für den Reparaturbonus eingesetzt hat. Das zeigt: In Niederösterreich wird nicht nur über Nachhaltigkeit geredet, bei uns wird sie gelebt.“ Besonders erfreulich sei, dass der Reparaturbonus jetzt Eingang in das Regierungsprogramm gefunden hat. 


Der Reparaturbonus

Im Rahmen der Förderung werden private Haushalte mit bis zu 100 Euro beim Reparieren defekter Elektrogräte unterstützt. Voraussetzung: Das Elektrogerät muss von einem auf reparaturfuehrer.at/noe gelisteten, gewerberechtlich zur Reparatur befugten Betrieb aus Niederösterreich repariert werden.

„Mit Hilfe der Plattform ist das Finden von geeigneten Betrieben einfach und unkompliziert. Mit der Aktion unterstützen wir vor allem unsere Klein- und Mittelbetriebe, die für fachliches Know-how und wertvolle Arbeitsplätze in der Region sorgen“, so WKNÖ-Spartenobmann Wolfgang Ecker. 


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