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Reisebüro-Kapitän: „Leben ist ein Abenteuer“

Mondial GmbH & Co. KG wurde 1966 von Rudolf Kadanka in Baden gegründet. Der 87-Jährige hat die  Leitung zwar bereits an Sohn Gregor übergeben, ist aber nach wie vor im Aufsichtsrat tätig. Zurzeit ist es für die Branche extrem schwierig.

Gruppenfoto vor dem Casino Baden.
© Marc-Antonio Manuguerra (Archivaufnahme von 2016) Familie Kadanka und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„In meinem Leben gab es viele glückliche Zufälle, es war bisher ein spannendes Abenteuer“, ist Seniorchef Rudolf Kadanka überzeugt. Der 87-Jährige hat den Betrieb zwar an Sohn Gregor übergeben, ist aber immer noch im Aufsichtsrat tätig und sprüht geradezu vor Ideen, Visionen und Zielen.

Begonnen hat der rüstige Seniorchef in der Hotellerie, in der Schweiz lernte er den fran­zösischen Botschafter von Beirut kennen und begann Empfänge zu organisieren. Hierbei ergab sich der Kontakt zu einem US-Reisebüro, das ihn zur eigenen Überraschung über die Botschaft ausfindig machen ließ und engagierte. „Die ersten drei Monate durfte ich durch Europa touren, in 5-Sterne-Hotels absteigen und Impressionen sammeln. Dann habe ich von 1954 bis 1961 in Boston für dieses Unternehmen gearbeitet und Erfahrungen gesammelt“, erinnert sich Rudolf Kadanka. Zurück nach Österreich ging es dann der Liebe wegen und 1966 wurde das Reisebüro mit einer Angestellten gegründet. 

Heute zählt das Unternehmen, das eines der größten Reisebüros Österreichs ist, 160 Mitarbeiter aus 15 Nationen. Neben dem Standort in Niederösterreich ist man auch in Prag, Budapest, Düsseldorf und Berlin vertreten. 

Porträtfoto
© Mondial Seniorchef Rudolf Kadanka hat Mondial aufgebaut und ist immer noch im Aufsichtsrat tätig.
Porträtfoto
© Mondial Geschäftsführer Gregor Kadanka sorgt sich wegen der Corona-Krise um die Branche.


Vielfältiges Spektrum an Geschäftszweigen

Mondial ist jedoch nicht nur ein klassisches Reisebüro, sondern breiter aufgestellt, um auch in krisengeschüttelten Zeiten weiterhin die Segel setzen zu können. 
Zu den Tätigkeitsbereichen zählen Kongress- und Veranstaltungsmanagement mit einem Schwerpunkt auf Ärztekongressen, die Organisation von Geschäftsreisen und das Incoming – Gäste aus dem Ausland nach Österreich zu holen.
Seit 1997 arbeitet auch Sohn Gregor im Unternehmen mit, im Jahr 2007 übernahm er die Geschäftsführung. „Wir sind eine durch und durch touristisch geprägte Familie, ich hab‘ das schon mit der Muttermilch mitbekommen“, erklärt Gregor Kadanka scherzhaft. Er hat schon während der Schulzeit seine Sommerjobs im Familienunternehmen absolviert. Nach Beendigung des Jus-Studiums war er zuerst für den IT-Bereich zuständig und somit wurde Mondial das erste Reisebüro in Österreich, bei dem man online buchen konnte. 

Gregor Kadanka: „Die Reisebüros verzweifeln“

Gregor Kadanka ist seit 2019 WKÖ-Fachverbandsobmann der Reisebüros, hier macht er sich gerade in der Zeit der Corona-Krise für seine Branche stark: „Die Reisebüros verzweifeln. Es gibt starke Umsatzeinbußen. Wegen der Reisebeschränkungen und des Lockdowns war und ist die Urlaubsplanung geradezu unmöglich. Das spürt die Branche.“

Kadanka befürchtet einen Umsatzrückgang von bis zu 95 Prozent und, dass die Reisebüros noch länger durch die Krise geschwächt sein werden. Er begrüßt jedoch, dass nun der Fixkostenzuschuss 2 beantragt werden kann, denn: „Dieser sollte vielen, vor allem aber den kleinen Büros, das Überleben sichern. Dafür haben wir monatelang gekämpft.“
Die Reisebüros machen grundsätzlich ihr Geschäft im Vorhinein, um diese Zeit im Jahr müsste bereits 40 Prozent des Umsatzes für 2021 gebucht sein. Durch die schwierige Lage sei man heuer jedoch noch weit davon entfernt. Ob die derzeit geschlossenen Reisebüros vor Weihnachten wieder aufsperren, bleibt abzuwarten. www.mondial.at

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