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Raumfahrt-Forschungsbeitrag aus Horn

RIEGL VZ-6000 „assistiert“ bei den Tests des MS1 Mars Analog Raumanzugs

Drei Personen, eine davon im Raumanzug, eine isländische Fahne, Geräte und Berg-/Gletscherlandschaft.
© Daniel Leeb / Iceland Space Agency Der terrestrische 3D Laserscanner RIEGL VZ-6000 bei den Feldtests in Island.

Der MS1 Mars Analog Spacesuit ist der Prototyp eines Raumanzugs für einen möglichen Einsatz am Mars, der von einem Studententeam unter der Leitung von Michael Lye, dem NASA Koordinator der Rhode Island School of Design (RISD), entwickelt wurde. Bei der Überprüfung seiner Eigenschaften und Eignungen spielt auch der terrestrische Laserscanner RIEGL VZ-6000 des Horner Vermessungsgeräte-Herstellers eine wichtige Rolle. 

Dazu wurde der Raumanzug in einer polaren, mars-ähnlichen Umgebung auf dem Grimsvötn-Vulkan auf dem Vatnajokull-Gletscher in Island einem entsprechenden Feldtest unterzogen, der zeigen sollte, ob sich der Träger darin gut bewegen und die Ausrüstung bedienen kann.

Dem Team, das den Feldtest als Teil der Forschungsexpedition ISAGEVR1 (Iceland Space Agency Glacial Expedition with Volcanic Research) der isländischen Raumfahrtbehörde ISA (Iceland Space Agency) durchführte, gehörten neben Michael Lye, Doktoranden der Universität von Island an. Ziel der Expedition war es, verschiedenste Möglichkeiten zu erforschen und zu testen, die die Raumfahrtindustrie bei ihrem Vorhaben Menschen auf den Mars zu bringen unterstützen können. 

Dabei bot sich der RIEGL VZ-6000 Laser Scanner der ISA als Testobjekt an. Kann ein voll-adjustierter Astronaut einen LiDAR-Scanner handhaben, einrichten und bedienen? Der Scanner wiegt etwa 15 Kilo und kann manuell über einen 7-Zoll-Touchscreen oder via Fernbedienung gesteuert werden. Das schwergewichtige Stativ kann starken Winden widerstehen und ist verstellbar, sodass es an verschiedene Geländeformen angepasst werden kann. Die Datenaufnahme ist bei Temperaturen von -20ºC bis zu +40ºC möglich. Kurz gesagt, der RIEGL Scanner hat die optimalen Eigenschaften für eine Datenaufnahme unter extremen Umweltbedingungen. 

Einige Mitglieder des Forscherteams erklärten sich bereit, den Anzug zu tragen und eine simulierte Marsforschung – die Aufnahme von LiDAR Vermessungsdaten inklusive – durchzuführen. Dabei wurden die Grenzen des Anzugs aufgezeigt und wichtige Informationen für künftige Entwicklungen gewonnen. 

Daniel Leeb, Projektleiter seitens der Iceland Space Agency, bezeichnete die Feldtestungen als großen Erfolg und attestiert dem RIEGL VZ-6000 beste Eignung als Proband. Auch in Zukunft soll der Scanner im Rahmen von Projekten für Raumfahrtprogramme und/oder umweltwissenschaftliche Tests zum Einsatz kommen.

www.riegl.com


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