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Pulker: "Öffnung ist ein erster Lichtblick"

Aber die Gastronomie habe noch einen langen Weg vor sich.

Portrait Mario Pulker
© Wolfgang Prummer Steppenseestudio

Die Basis für den Neustart ist gelegt: Der NÖ Spartenobmann (Tourismus und Freizeitwirtschaft) Mario Pulker skizziert im Interview, wie es die Branche aus der Krise schaffen kann.

Mit 15. Mai durften nun auch Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Was bedeutet dieser Tag für die Branche?

Pulker: Für viele ist das nach vielen Wochen ein erster Lichtblick. Es gibt doch Konzepte, wo Lieferungen oder Abholung nicht machbar sind, da gab es keinerlei Einnahmen. Daher ist die Erleichterung groß.

Wie haben sich die Betriebe vorbereitet?


Auf der Website www.sichere-gastfreundschaft.at findet man alle nützlichen Infos zur Wiedereröffnung. Ich bitte aber um Verständnis, dass auch wir in der WK auf die gesetzlichen Grundlagen sowie Rückmeldungen der Ministerien angewiesen sind und daher manche Fragen nicht sofort beantwortet werden können. Wir hören jedenfalls von zahlreichen Reservierungen, gerade für private Anlässe, wo man allerdings die Vorgaben exakt einzuhalten hat.

Was ist für die Branche jetzt wichtig, um den Weg aus der Krise zu schaffen? Wie muss und kann unterstützt werden?

Neben dem raschen Auszahlen der Unterstützungsleistungen – etwa dem Härtefallfonds oder dem Fördercall des Lands NÖ – braucht es noch weitere Erleichterungen für die Branche. Wir müssen uns auf eine längere Phase mit weniger Umsatz einstellen. Es wird auf ein Paket mit steuerlichen Maßnahmen, aber auch alternativen Möglichkeiten bei der Beschäftigung unserer Mitarbeiter hinauslaufen. Das Wirtshauspaket, das den Gastronomen Steuererleichterungen im Ausmaß von 500 Mio. Euro in Aussicht stellt, ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Und wir brauchen die Unterstützung der Menschen im Land. Sie müssen die Lokale fleißig aufsuchen und dabei alle Schutzmaßnahmen einhalten. Denn nur mit Disziplin ist ein zweiter Shutdown zu verhindern.

Viele Gastronomiebetriebe haben sich während der Zwangspause auf das Liefern und Abholen von Speisen verlegt. Wie wurde dieses Konzept angenommen und sollte es auch nach der Öffnung beibehalten werden?


Viele Kollegen erzählen mir, dass sie vom Zuspruch der Gäste völlig überrascht waren. Wer sich auf dieses Service gut eingestellt hat, wird es wohl weiterhin anbieten. Damit ist auch jenen Gästen geholfen, die vielleicht anfangs ihr Lieblingsmenü zu Hause genießen wollen.

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