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2. Auflage der Initiative „proHTL NÖ“ bringt wieder Extra-Geld für innovative Schulprojekte

NÖ Industrie initiiert zum zweiten Mal die Förderinitiative „proHTL NÖ“ mit bis zu 70.000 Euro für ein innovatives Schulprojekt einer HTL - Land und Landesschulrat NÖ unterstützen - Wettbewerb startet ab 7. Dezember.

Podium Pressekonfernz proHTL
© Andreas Kraus

V.l.: Josef Leichtfried (Hauptbetreuer des Projekts Falco, HTL Waidhofen), Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann metalltechnische Industrie NÖ), Helmut Schwarzl (Obmann chemische Industrie NÖ), WKNÖ-Vizepräsident Dieter Lutz, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz, Johann Heuras (Amtsführender Präsident des Landesschulrats für Niederösterreich), Wilhelm König (Landesschulinspektor für technische Schulen) und Alexander Wenighofer (Schüler der HTL Waidhofen/Ybbs, zuständig für die Steuerungssoftware für das Siegerprojekt).


Die HTL Waidhofen an der Ybbs gewann mit dem Projekt „HTL 4.0 – Digitale Produktion durch Vernetzung der Werkstättenbereiche“ die erste Auflage und damit die 70.000 Euro Preisgeld der Förderinitiative „proHTL NÖ“, initiiert von den Fachgruppen der metalltechnischen und der chemischen Industrie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). 

 Das Siegerprojekt beinhaltet die Möglichkeit für die Schüler, Produkte durch den Einsatz so genannter Virtual Reality (VR)-Datenbrillen optimal zu gestalten und anschließend in einer digitalen Fabrik herstellen zu können. Die Vernetzung der Produktionsmaschinen ermöglicht ein autonom fahrender Industrieroboter, welcher von Schülern der HTL Waidhofen selbst entwickelt wird. „Durch diese Unterstützung haben wir die Möglichkeit, etwas umzusetzen, was es bisher noch nicht gegeben hat“, freut sich HTL Waidhofen-Direktor Harald Rebhandl.

Praxistauglichkeit und Innovationen im Fokus

„Es sind diese innovativen Projektideen, die wir mit dieser Förderinitiative unterstützen wollen. Es zeigt, dass an den HTLs praxisorientiert, wirtschaftsnahe und auch am Puls der Technik ausgebildet wird. HTL-Absolventen nehmen daher in der Industrie einen besonders hohen Stellenwert ein“, erklärt Veit Schmid-Schmidsfelden, Obmann der metalltechnischen Industrie NÖ und einer der Initiatoren von „proHTL NÖ“. Deswegen habe man sich nach dem Ersterfolg entschlossen eine zweite Auflage zu starten, gemeinsam mit den weiteren Partnern – und damit auch Geldgebern – Land NÖ, EVN AG, voestalpine und die Fachvertretung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie NÖ.

„Digitalisierung ist für HTL-Schülerinnen und Schüler kein Fremdwort, sondern gelebte Praxis. In Zeiten der prozessorientierten und vernetzten Fertigung sind diese Fertigkeiten und Erfahrungen gefragter denn je. Mit dieser Förderinitiative schaffen wir Spielraum für spezielle Projekte, die auch in die Praxis umgesetzt werden und dann nicht nur Theorie bleiben“, ergänzt Helmut Schwarzl, Obmann der chemischen Industrie NÖ und weiterer Initiator von „proHTL NÖ“.

Podium mit Schülern
© Andreas Kraus

Hinten (v.l.): Josef Leichtfried (Hauptbetreuer des Projekts Falco, HTL Waidhofen), Bernhard Tröstl (Geschäftsführer metalltechnische Industrie WKNÖ), WKNÖ-Vizepräsident Dieter Lutz, Helmut Schwarzl (Obmann chemische Industrie NÖ), Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann metalltechnische Industrie NÖ), Wilhelm König (Landesschulinspektor für technische Schulen), Bildungslandesrätin Barbara Schwarz, Johann Heuras (Amtsführender Präsident des Landesschulrats für Niederösterreich), Harald Rebhandl (HTL Waidhofen-Direktor), Eckhard Gussmack (Projektbetreuer Falco HTL Waidhofen), Reinhard Mösl (WK-Bezirksstellenobmann Amstetten), Andreas Geierlehner (WK-Bezirksstellenleiter Amstetten) und Bernadette Borek (Geschäftsführerin chemische Industrie).


Gefördert werden bei der zweiten Auflage von „proHTL NÖ“ Investitionen in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik und zum ersten Mal „Nachhaltige Technologien & Sichere Zukunft“.

„In all diesen Bereichen liegen Schlüsselqualifikationen für unsere Wirtschaft. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich mit der Digitalisierung der Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die über technisches Verständnis verfügen und in der Lage sind, vernetzt zu denken und zu arbeiten, noch weiter verstärken wird“, betont dazu Wirtschaftskammer NÖ-Vizepräsident Dieter Lutz.

Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz dankte den Initiatoren für das außergewöhnliche Engagement und bekräftigte einmal mehr die Wichtigkeit der Initiative aus Sicht des Landes Niederösterreich: „Technische Berufe sind eine wichtige Grundlage für ein hochentwickeltes Industrieland und damit auch für unseren Wohlstand. Niederösterreich gilt als innovativer Wirtschaftsstandort und setzt dafür auch gezielte Investitionen im Bildungssektor. In den beiden Schulprojekten ,NÖ Kids go HTL‘ und ,NÖ Teens go HTL‘, mit denen wir Workshops für Schülerinnen und Schüler organisieren und so das Interesse an Technik wecken und fördern, haben wir alleine im heurigen Jahr rund 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Niederösterreichs Schulen verzeichnet. Aufgrund der guten Erfolge werden wir diese beiden wertvollen Projekte auch im Jahr 2018 weiterführen.“

"Schule ist gefordert, am Puls der Zeit zu bleiben"

„Die Welt, in der wir leben, die Art wie wir arbeiten, unsere Freizeit gestalten, miteinander kommunizieren und uns informieren, ändern sich rasant. Neue Technologien überholen sich innerhalb kürzester Zeit. Hier ist die Schule gefordert, am Puls der Zeit zu bleiben und gleichzeitig auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Thematik zu vermitteln“, so der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich Johann Heuras.

Und Wilhelm König, der für technische Schulen zuständige Landesschulinspektor ergänzt: „Die laufende Aktualisierung der Lehrpläne und die konsequente Nutzung aller Möglichkeiten der Schulautonomie an den HTL in NÖ sichert die intensive Verzahnung von Theorie und Praxis. Für die Schülerinnen und Schüler ergibt sich damit ein Lernumfeld in enger Abstimmung mit der Wirtschaft, das Interesse weckt, Talente fördert und optimal auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet.“

Gruppe Podium
© Andreas Kraus

V.l.: WKNÖ-Vizepräsident Dieter Lutz, Helmut Schwarzl (Obmann chemische Industrie NÖ), Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann metalltechnische Industrie NÖ), Bildungslandesrätin Barbara Schwarz, Johann Heuras (Amtsführender Präsident des Landesschulrats für Niederösterreich), Harald Rebhandl (HTL Waidhofen-Direktor) und Wilhelm König (Landesschulinspektor für technische Schulen).



Die Initiative „proHTL NÖ“ im Detail

Die Initiative „proHTL NÖ“ wurde von der metalltechnischen und der chemischen Industrie Niederösterreichs initiiert. Eine HTL kann damit bis zu 70.000 Euro für ein innovatives Schulprojekt als Förderung erhalten. Gefördert werden Investitionen in den Bereichen

  • Elektrotechnik
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Mechatronik
  • Nachhaltige Technologien & Sichere Zukunft

 Einreichphase und Projektfahrplan:

Die Einreichphase für die Projekte startet heuer am 7. Dezember 2017 und dauert bis zum 31. März 2018. Die Einreichunterlagen sind unter www.prohtl.at verfügbar. Ende April/Anfang Mai 2018 wird die Juryentscheidung fallen.

Um eine nachhaltige Förderung der HTLs zu sichern, wurde die Initiative von der metalltechnischen und der chemischen Industrie Niederösterreichs über mehrere Jahre hinaus fixiert.

 Mitglieder „proHTL NÖ“

  • Fachgruppe der metalltechnischen Industrie NÖ
  • Fachgruppe der chemischen Industrie NÖ
  • Fachvertretung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie NÖ
  • Wirtschaftskammer NÖ
  • Land NÖ
  • EVN AG
  • voestalpine Krems

Über das Siegerprojekt entscheidet folgende Jury:

KommR Sonja Zwazl (Präsidentin Wirtschaftskammer NÖ), Dr. Petra Bohuslav (Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport), Mag. Barbara Schwarz (Landesrätin für Bildung, Familie, Soziales und EU-Fragen), KommR Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann der metalltechnischen Industrie NÖ), DI Helmut Schwarzl (Obmann der chemischen Industrie NÖ), Mag. Johann Heuras (Amtsführender Präsident des NÖ Landesschulrats), HR DI Dr. Wilhelm König (Landesschulinspektor für technische Schulen in NÖ), MinR Mag. Wolfgang Pachatz (stellvertretender Leiter der Abteilung für technische Schulen im Bildungsministerium), DDr. Herwig W. Schneider (Geschäftsführer Industriewissenschaftliches Institut)

Begleitet wird die Initiative vom Industriewissenschaftlichen Institut (IWI).
Das IWI übernimmt die Erstellung eines professionellen Frageprogrammes zur Einreichung und Bewertungssystems.

Teilnahmeberechtigt sind alle niederösterreichischen HTLs sowie die Chemie-HTL Rosensteingasse in Wien. 

Alle Informationen zur Initiative „proHTL NÖ“ unter www.prohtl.at

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