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Auszeichnungen für NÖ Vorzeigeunternehmen in Sachen Energieeffizienz und Mobilität - Die Preisträger

Hotel Donauhof, Emmersdorf - Wärmerückgewinnung aus sämtlichen Kühlanlagen

Eckdaten zum Projekt:

  • 180.000 kWh Energieeinsparung/Jahr
  • 54 Tonnen CO2-Einsparung
  • Beratungsunternehmen: ÖKOnsult, Markus Reithner
© Josef Bollwein

Die Familie Pichler betreibt seit 1988 das Hotel Donauhof in Emmersdorf bei Melk. Der Betrieb eines Hotels verbraucht auch eine Menge Energie und der effiziente Umgang damit wurde im Donauhof realisiert. Bislang werden mehrere Kühl- und Tiefkühlzellen über eine Kühlverbundanlage betrieben, wobei die entstehende Abwärme nicht genutzt wird. 25 Prozent des Gesamtstromverbrauchs kommen auf diese Kühleinheiten. Die Raumwärme wird über zwei Ölkessel mit einem Bedarf an 25.000l Heizöl pro Jahr erzeugt. Im Zuge einer mit EU-Mitteln geförderten Energieeffizienz-Beratung wurden umfangreiche Einsparungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Abwärme der Kühl- und Tiefkühlzellen kann zurückgewonnen werden und das Heizsystem kann zusätzlich über eine Wärmepumpe unterstützt werden. Damit kann Warmwasser bis zu 62 Grad erzeugt, und in die neuen Pufferspeicher eingespeist werden. Im Sommer können die Gästezimmer durch eine Kühldecke mit Brauchwasser gekühlt werden. Die Abwärme der Druckluftanlage wird ebenfalls in das Heizsystem eingespeist. „Bis sich die Investition durch die Einsparung von ca. € 15.000,- amortisiert hat, wird es einige Zeit dauern. Als verantwortungsvolles Unternehmen sind wir das aber unserer Umwelt – und auch unseren Gästen – schuldig“, berichtet Eveline Pichler.

Friseursalon „Lang und Haar“, Gföhl - Umfassende thermische Gebäudesanierung in Kombination mit Solar- und Photovoltaikanlage

Eckdaten zum Projekt:

  • 59.000 kWh Energieeinsparung
  • 17 Tonnen CO2-Einsparung
  • Beratungsunternehmen: Markus Hödl und sein Team von amKurs
© Josef Bollwein

Der Friseursalon wurde bereits vom Großvater, Rupert Lang, im Jahr 1920 gegründet. Johannes Lang übernahm vom Vater 2001 das Geschäft, das damals eine Größe von rund 65 m² hatte und 2 MitarbeiterInnen zählte. Unmittelbar neben dem Salon befand sich eine alte Backstube die 2003 erworben wurde -  bereits mit dem Hintergedanken  diese bei einer eventuellen Geschäftsvergrößerung betrieblich zu nutzen. 2015 war es dann soweit das geplante Projekt zu realisieren. Der Salon wurde nicht nur vergrößert, sondern auch thermisch und ökologisch saniert. Der Betrieb weist nach Umsetzung des Projektes eine Fläche von  über 150 m² auf und beschäftigt  7 MitarbeiterInnen. Auch bei der Einrichtung wurde nachhaltig mit Altholz und dergleichen gearbeitet. Nicht nur die optische Verschönerung kommt den Kunden und Mitarbeitern zugute, sondern auch die thermische Optimierung erhöht die Behaglichkeit im Betrieb. So wurden die Dachflächen mit 25cm dicker Zellulose gedämmt, 3fach verglaste Fenster angeschafft, das verglaste Eingangsportal komplett erneuert und die Fassade mit 10 cm und dort wo es möglich war mit 16 cm EPS gedämmt. Darüber hinaus wurden eine 5,3 kWp Photovoltaikanlage und eine 12 m2 große Solaranlage errichtet.
Neben der Halbierung des Energieverbrauchs und CO2 -Ausstoßes wurde die regionale Wertschöpfung gefördert indem bewusst Betriebe aus der Umgebung beauftragt wurden.

Paletten Logistik Winter GmbH, Hof am Leithagebirge  - Umstellung in der LED-Beleuchtung und Errichtung einer Photovoltaik-Anlage

Eckdaten zum Projekt:

© Josef Bollwein

Das Unternehmen wurde 2010 gegründet und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Paletten Logistik Winter ist Teil einer Firmengruppe mit insgesamt 150 Mitarbeitern und beschäftigt sich mit der Reparatur, Produktion und Vermietung von Ladungsträgern. Durch die Umstellung auf die LED-Beleuchtung konnte das Unternehmen den Stromverbrauch um ca. 50 % reduzieren. Die neu installierte Lichtsteuerung funktioniert gänzlich ohne Schalter und reagiert nur auf Bewegung und Wärme. Aufgrund der Größe der Hallen von bis zu 3.500 m² ist dies die perfekte Lösung, da jetzt nur die Teilbereiche beleuchtet werden können, in denen Bewegung stattfindet und nicht mehr die gesamte Halle beleuchtet werden muss. Darüber hinaus ist auch für die Mitarbeiter ein angenehmes Licht in der Produktion von Vorteil. Eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 149 kWp mit einer Fläche von über 900 m2 wurde ebenso errichtet. 

Weinlinger Gesellschaft m.b.H., Stockerau - Errichtung einer 114,48 kWp Photovoltaikanlage 

Eckdaten zum Projekt:

  • 113.000 kWh Energieeinsparung
  • 41 Tonnen CO2-Einsparung
  • Beratungsunternehmen: ConPlusUltra GmbH, DI Matthias Humpeler
© Josef Bollwein

Das Unternehmen ist in der Güterbeförderung mit einem eigenen Baumaschinen- und LKW Fuhrpark tätig. Hauptaufgabengebiet ist die Sand- und Kiesgewinnung. Dafür gibt es an einem Standort eine Kieswaschanlage und eine Splittbrechanlage, welche beide voll elektrisch mit einem eigenen Trafo betrieben werden. Aufgrund des hohen Stromverbrauches hat sich das Unternehmen entschieden im Zuge einer ökologischen Betriebsberatung diesen Standort näher zu betrachten. 
Da bei beiden Anlagen keine Verbrauchsoptimierungen möglich sind, wurde die Errichtung einer Photovoltaikanlagen überlegt. Es wurden verschiedene Anlagengrößen simuliert, errichtet wurde letztendlich die maximale Anlagengröße mit 115 kWp auf dem bestehenden Hallendach mit einer Ost/West Ausrichtung. 70 % des von der Anlage produzierten Stroms wird selbst verbraucht und der Rest ins öffentliche Netz eingespeist.

Hypo NOE Landesbank AG, St. Pölten - „Mobilität der Zukunft“

Eckdaten zum Projekt: 

  • Elektrifizierung des Fuhrparks
  • Errichtung von entsprechenden Ladestellen
  • 24 Tonnen CO2-Einsparung 
  • Beratungsunternehmen: Herry Consult GmbH, DI Markus Schuster
© Josef Bollwein

Mit der Inbetriebnahme von insgesamt fünf Schnell-Ladestellen für E-Autos setzte die HYPO Niederösterreich bereits im Jahr 2017 unter dem Titel „Mobilität der Zukunft“ einen weiteren Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit. Die „Schnelllade-Tankstellen“ mit einer maximalen Leistung von 22 kW befinden sich in der Garage der HYPO NOE-Zentrale in St. Pölten. Eine zusätzliche Stromtankstelle können Bankkunden oder Veranstaltungsgäste kostenfrei in Anspruch nehmen. Im Fuhrpark wurden soeben zwei neue E-Poolautos angeschafft. Ziel der HYPO NOE ist es den Fuhrpark sukzessive zu reduzieren und „ökologisieren“. Alleine diese Maßnahmen trugen dazu bei, dass im Jahr 2017 insgesamt 24 Tonnen CO2 aus dem Titel Mobilität eingespart werden konnten. Insgesamt hat der HYPO NOE Konzern über 100 Tonnen CO2 eingespart. Mit dem Gesamtkonzept „Fuhrpark der Zukunft“ leistet die HYPO NOE auch einen Beitrag zu den neuen Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen und arbeitet bereits an einer eigenständigen Klimastrategie für das gesamte Unternehmen.

Maplan GmbH, Kottingbrunn - E-Mobilität

Eckdaten zum Projekt:

© Josef Bollwein

Das Unternehmen ist Qualitäts- und Technologieführer im Elastomermaschinenbau und steht für die konsequente Weiterentwicklung innovativer, hochwertiger Produkte unter Anwendung der neuesten Technologien. Der Standort in Kottingbrunn wurde erst 2016 eröffnet, erfüllt zahlreiche Nachhaltigkeitskriterien beginnend bei der Heizung und Kühlung mittels Wasser-Wasser Wärmepumpe über drei Brunnen, einer 200 kWp Photovoltaik-Anlage, welche rund 75 % des eigenen Strombedarfs abdeckt und einer Begrünung der Außenanlage mit heimischen Pflanzen. Die Photovoltaik-Anlage bietet beste Voraussetzungen als Stromlieferant für die firmeneigenen Elektroautos. Aktuell wird der Fuhrpark sukzessive umgestellt. Das siebente E-Auto wurde soeben bestellt. Elektroautos stehen als Shuttle-Service für die MitarbeiterInnen zur Verfügung. Weitere Mobilitätsangebote für die MitarbeiterInnen sind geplant.

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