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„Arbeiten mit Hochdruck an Corona-Impfstoff“

Das Klosterneuburger Biotech-Unternehmen Polymun arbeitet unter Zeitdruck mit mehreren Unternehmen an der Herstellung eines Impfstoffs gegen Corona. 

Gruppenfoto in einem Labor
© APA/HERBERT PFARRHOFER V.l.: Andreas Wagner (Leiter Liposom Technologie; Polymun), Dietmar Katinger (CEO Polymun), Albert Bourla (CEO Pfizer) und Ugur Sahin (CEO BioNTech).

„Wir entwickeln und produzieren Arzneimittel einerseits mit biotechnologischen Verfahren und andererseits mit Liposomen- Technologie“, erklärt CEO Dietmar Katinger in kurzen Worten, wofür das Klosterneuburger Unternehmen steht. Derzeit wird international um die Herstellung einem Impfstoffs gegen SARS COVID-19 gerittert. Polymun ist hier vorne mit dabei. Für das deutsche Unternehmen BioNTech werden aus einzelnen Komponenten des Impfstoffs Lipid-Nanopartikel geformt. Dadurch soll der Impfstoff vor Abbau geschützt und die Aufnahme im Körper erleichtert werden. „Dazu wird ein Prozess etabliert, der diese Produktion in pharmazeutischer Qualität und in ausreichend großem Maßstab ermöglicht. Für die klinischen Studien erfolgen außerdem die Abfüllung in sterile Glasfläschchen, die Freigabe als klinisches Prüfmuster und Studien zur Stabilität über die gesamte Lagerdauer“, so Dietmar Katinger. Die größte Herausforderung sei, dass der Stoff reproduzierbar in gleicher Qualität hergestellt werden kann. Die Komponenten sind nämlich überaus empfindlich und werden leicht und schnell abgebaut. www.polymun.com

Firmengebäude
© Polymun Polymun wurde 1992 in Wien gegründet, 2011 erfolgte die Übersiedelung nach Klosterneuburg (Foto). 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit beschäftigt.

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