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Partnertage mit dem Bundesheer: Sicherheit steht im Vordergrund

Wieso gerade erneuerbare Energien ein Blackout wahrscheinlicher machen und was das Geheimnis einer stabilen Stromversorgung ist, das erfuhren WKNÖ-Vertreter bei den Partnertagen des Bundesheeres.

Gurppenfoto.
© Militärkommando NÖ V.l.: Arnold Stivanello, Bernhard Gerhardinger, Brigadier Martin Jawurek, WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer, Maria Gindl und Oberst Franz Sturm.

„Bei Hochwasser steht alles still“, im Kraftwerk Freudenau gab Michael Amerer, Vorstandsdirektor der Verbund Hydro Power und Gastgeber der diesjährigen Partnertage mit dem Bundesheer eine Einführung in die Basics der Stromerzeugung.

Unter dem Eindruck des kürzlich in Argentinien und Urugay stattgefundenen Blackouts, von dem über 44 Millionen Menschen betroffen waren, kam man sehr schnell auf das Thema Versorgungssicherheit zu sprechen. Es sei zwar sehr unwahrscheinlich, dass sich Derartiges in Europa ereignen könne. Jedoch stelle sich auch bei uns die Situation um einiges sensibler dar als noch vor einigen Jahren.

„Schuld“ daran sei der Ausbau der erneuerbaren Energien, so seltsam dies klingen mag. Vereinfacht gesagt, so Amerer: „Während zu einer Zeit zu viel Strom erzeugt wird, gibt es an anderen Tagen einfach zu wenig davon.“ Eine der wichtigsten Aufgaben der Betreiber des österreichischen Stromnetzes – der Austrian Power Grid (APG) – besteht darin, diese immer größer werdenden Schwankungsbreiten auszugleichen. Im Hochsicherheitstrakt der APG-Control in Kledering gab es einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Hüter unseres Stromnetzes.

„Heiliger Parameter 50 Hertz“

Im Wesentlichen folgt die Stromversorgung einem Grundprinzip: In jeder Sekunde muss exakt so viel Strom erzeugt werden, wie gerade verbraucht wird.
Gerät dieses Gleichgewicht („heiliger Parameter 50 Hertz“) außer Kontrolle, kippt das System und die Stromversorgung bricht zusammen. Diese elektrische Balance im Netz rund um die Uhr sicherzustellen, werde jedoch zunehmend schwieriger, so die APG-Experten. Es brauche daher unbedingt eine leistungsfähigere und effizientere europäische Netzinfrastruktur. Erhebliches Kopfzerbrechen macht den Kraft- und Netzwerksbetreibern die Einstellung der Kohlekraftwerke. Diese seien zwar im Betrieb teuer und umweltverschmutzend, würden aber in Krisenzeiten dringend benötigt, um die enormen Schwankungsbreiten der Wind- oder Solarenergien auszugleichen.

TÜPL ist so groß wie Lichtenstein

Das Thema Sicherheit spielte beim Besuch des Truppenübungsplatzes Allentsteig (TÜPL) ebenfalls eine große Rolle. „Der TÜPL umfasst eine Fläche so groß wie Liechtenstein“, so Kommandant Lütgendorf.

Eine besondere Neuerung stellt die High Tech Trainingsanlage Steinbach dar, wo Militär und zivile Verbände, wie etwa das Rote Kreuz oder die Rettungshunde-brigade in aller Ruhe den Ernstfall proben können. 

Der TÜPL ist fast so etwas wie eine kleine Welt, deren Nutzung nicht nur auf militärische Zwecke beschränkt ist. Holz- und Forstwirtschaft wird hier ebenso betrieben wie die Jagd. Äußerst vielfältig präsentiert sich die TÜPL-Fauna: Über 100 Biber sind hier zu Hause, dazu gibt es seltene Vogel-, Frosch- und Libellenarten sowie Fledermäuse und Wölfe.

Tische, Computer, Screens an der Wand.
© Albin Fuss Die Kommandozentrale der APG-Control in Kledering.
Blick auf das Flusskraftwerk durch ein Bullauge.
© Albin Fuss Das Kraftwerk Freudenau.

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