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Kräftiger Konjunkturimpuls für NÖ Wirtschaft

Land und Wirtschaftskammer Niederösterreich haben gemeinsam ein Konjunkturpaket für die niederösterreichischen Unternehmen geschnürt. 

Insgesamt wird das von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentierte Paket 229 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre umfassen, Investitionen von 450 Millionen Euro werden damit ausgelöst.

V.l.: Direktor des Institutes für Höhere Studien (IHS) Martin Kocher, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker.
© Josef Bollwein V.l.: Direktor des Institutes für Höhere Studien (IHS) Martin Kocher, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

Im Mittelpunkt des Pakets stehen die drei Leitlinien „Regionalität stärken. Innovationen fördern. Liquidität sichern“, die, so Mikl-Leitner, „mit einem klaren Ziel verbunden sind: Den niederösterreichischen Betrieben zu helfen, neue Chancen zu nutzen und so den Aufschwung nach der Krise in Angriff zu nehmen.“

Laut aktueller Prognose wird die Wirtschaft in Niederösterreich heuer um 6,6 Prozent und österreichweit um 7,3 Prozent schrumpfen. Mikl-Leitner: „Um diesem Trend gegenzusteuern, geht es nach der ersten Phase der Akuthilfe jetzt darum, mit einem langfristigen Konjunkturprogramm neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich zu setzen. Denn nur durch Impulse für die Wirtschaft ist es möglich, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen“. 

Für WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker „ist es gerade jetzt wichtig, zusätzliche Impulse für unsere Unternehmen zu setzen. Jeder Schritt bringt unsere Wirtschaft in Schwung. Und dieses Konjunkturpaket, das Land und Wirtschaftskammer gemeinsam geschnürt haben, ist ein ganz besonders großer Schritt. Bei allen Maßnahmen, die direkt bei unseren Unternehmerinnen und Unternehmern ankommen, ist die WKNÖ dabei. Jeder Euro, der in die Ankurbelung unserer Wirtschaft fließt und Innovationen oder Investitionen auslöst, bringt ein Vielfaches des eingesetzten Geldes.“

Leitlinie 1: Regionale Wirtschaft stärken

Zur weiteren Stärkung regionaler Strukturen sind im Konjunkturpaket in Summe 89 Millionen Euro vorgesehen, die unter anderem für den Aufbau regionaler Netzwerke und von Innovationsplattformen vorgesehen sind. Die Regionalförderung wird um insgesamt 10 Millionen Euro in den Jahren 2020 und 2021 auf 37,5 Millionen Euro jährlich aufgestockt. 

Leitlinie 2: Innovationen fördern  

Die Innovationsförderung wird von 15 auf 30 Millionen jährlich verdoppelt, die Mittel für die Initiative „DIGI4KMU“ ausgeweitet. „Innovationen sind einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren im Land. Deshalb sind in unserem NÖ Konjunkturprogramm auch 40 Millionen Euro für die heimische Innovationslandschaft vorgesehen“, betonte Mikl-Leitner bei der Präsentation im Rahmen einer Arbeitsklausur der ÖVP NÖ.  

Leitlinie 3: Liquidität sichern

Überdies soll die Liquidität der Unternehmen gestärkt werden. „Aufgrund der Coronakrise sind viele Unternehmen auf Überbrückungskredite angewiesen und dadurch in ihrem Wachstum eingeschränkt. Um hier Spielräume zu schaffen, wollen wir neue Finanzierungsmöglichkeiten bieten und zur Stärkung der Kapitalbasis der Unternehmen beitragen. Im Wesentlichen geht es um die Übernahme von zusätzlichen Haftungen durch das Land sowie die Aufstockung des NÖ Beteiligungsmodells und eine Erweiterung um nachrangige Darlehen. Für diesen dritten Strang sind 100 Millionen Euro vorgesehen“, so die Landeshauptfrau. 

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