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NÖ „Frauen in der Wirtschaft“ räumen beim Unternehmerinnen-Award 2021 ab

Mit dem österreichweiten Unternehmerinnen-Award würdigen „Frau in der Wirtschaft“ und „Die Presse“ die Verdienste der in der Wirtschaft tätigen Frauen.

Michael Köttritsch von der Tageszeitung Die Presse führte durch die Preisverleihung.
© WKO Michael Köttritsch von der Tageszeitung "Die Presse" führte durch die Preisverleihung.

Der Preis richtet sich an herausragende Unternehmerinnen und zeichnet diese in fünf Kategorien aus. In vier der fünf Kategorien konnten sich niederösterreichische Unternehmerinnen heuer eine Auszeichnung holen, hier die Gewinnerinnen:

Kategorie Start-up & Gründung

In dieser Kategorie konnten sich Unternehmerinnen bewerben, die seit 2018 ein Unternehmen gegründet haben, eine innovative Geschäftsidee entwickelt haben oder ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen. 

Einen Stockerlplatz in dieser Kategorie holte sich Martina Giczy von der Firma Green Bag Getränke GmbH aus Brunn am Gebirge mit ihrem Bio-Fruchtsaftkonzentrat.

„Warum müssen wir für den Konsum von Fruchtsaft rund 80 % Wasser über weite Strecken transportieren?" Diese Frage war die Initialzündung für die Gründung der Green-Bag Getränke GmbH 2020. Green-Bag füllt das reine Bio-Fruchtsaftkonzentrat zum Selbermischen mit frischem Wasser in eine kleine 200 ml-Packung und spart so 66 Prozent Müll und 80 Prozent Transport (CO2) ein - bei 100 Prozent natürlichem Fruchtsaftgenuss.

Martina Giczy von Green Bag
© Green-Bag
"Wir haben im Frühjahr 2020, also einer schwierigen Zeit, gegründet. Da läuft nicht immer alles nach Plan. Umso mehr bin ich davon überzeugt, dass man flexibel bleiben muss. Und man muss die Chancen ergreifen, wenn sie sich einem bieten."
Martina Giczy, Green Bag

Kategorie Export

In dieser Kategorie wurden Unternehmen ausgezeichnet, die stark exportorientiert sind und/oder einen hohen Exportanteil aufweisen.

Unter die ersten Drei gelangte Margit Leidinger von der Firma Finalit Komplett-Steinpflege GmbH aus Baden.

Finalit bietet sowohl Profi-Produkte für Spezialreinigung, Schutz und Pflege für Natur- und Kunststein, als auch die zugehörige Dienstleistung an. Derzeit ist das Unternehmen in 22 Ländern weltweit tätig. Das Finalit Franchise-System umfasst derzeit 15 Franchisenehmer in vier Ländern und wächst stark. Referenzen sind z.B. die Sakkarapyramide in Ägypten und das Parlament in Wien.

Margit Leidinger von Finalit
© Finalit
„Ein Glaubensgrundsatz, den ich von meinem Vater gelernt habe, lautet: ‚Es gibt immer eine andere Lösung.‘ Wenn sich ein Problem auftut, versuche ich, es aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Oft kommt dann eine noch bessere Lösung heraus. Mein zweiter Grundsatz: ‚Wenn ich etwas wirklich will, kann ich es schaffen.‘ Ich wollte unbedingt am Petersdom arbeiten, und das habe ich dann auch erreicht. Nun sorgen wir dafür, dass die Arkadengänge dort nicht mehr so rutschig sind.“
Margit Leidinger, Finalit


Kategorie Besondere unternehmerische Leistung

In dieser Kategorie wurden Unternehmerinnen ausgezeichnet, die beispielsweise durch innovative Produkte, Verfahren oder Einzigartigkeit hervorstechen oder eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge oder überdurchschnittliche, kontinuierliche Lehrlingsausbildung aufweisen.

Den 1. Platz in dieser Kategorie konnte sich Barbara Schmidl von der Bäckerei Schmidl GmbH aus Dürnstein sichern. Die Bäckerei befindet sich seit 1780 im Familienbesitz, in der Backstube in Dürnstein wird täglich nach alter Tradition und neuen Rezepten gebacken. Beliefert werden die beiden Filialen in Krems sowie Gastronomiebetriebe und Feinkostläden in NÖ und Wien. Das berühmteste Gebäck ist das Wachauer Laberl, das Rudolf Schmidl 1905 erfunden hat und das mit dem eingeprägten „S“ zum 1. Markengebäck wurde.

Barbara Schmidl von der Bäckerei Schmidl
© Gregor Semrad
„Man muss den Mut haben, seine eigenen Visionen konsequent zu verfolgen. Zum Unternehmertum gehört nicht nur die betriebswirtschaftliche Basis: Für mich sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein entscheidender Faktor. Wenn man als Unternehmerin Freude an der Arbeit hat, motiviert das alle im Team. Dieses Miteinander ist eine wichtige Basis des Erfolges.“
Barbara Schmidl, Bäckerei Schmidl



Kategorie Social Entrepreneurship

In dieser Kategorie konnten sich Unternehmerinnen bewerben, die innovative und langfristige Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen suchen, z.B. in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit, Bildung, Integration oder Arbeitsplatzschaffung. 

In den Top 3 in dieser Kategorie findet sich Marietta Babos aus Klosterneuburg mit ihrem Unternehmen Damensache. Marietta Babos hilft Frauen dabei, ein finanziell selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Plattform damensache.at verfolgt das Ziel, Frauen über Finanzen und Altersvorsorge aufzuklären und sie bei der individuellen Umsetzung zu begleiten. Dabei werden mit optimalen Lösungen gezielt finanzielle Stolpersteine der weiblichen Erwerbsbiografie adressiert.

Marietta Babos
© Peroutka
„Wenn man eine Geschäftsidee hat, sollte man an sich selbst glauben und sich nicht unterkriegen lassen. Ich fand es auch sehr hilfreich, meine Idee vor der Gründung mit unterschiedlichen Menschen zu diskutieren – da erhält man oft wertvolle Inputs.“
Marietta Babos, Damensache.at



Die Gewinnerinnen wurden am 24. Juni 2021 im Rahmen einer Hybrid-Veranstaltung gekürt. Mit einer Videobotschaft dabei war auch die Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft NÖ, Vera Sares: „Dieser Award zeigt den Gründergeist, die Innovationskraft und die Einzigartigkeit der niederösterreichischen ‚Frauen in der Wirtschaft‘. Ich bin wirklich sehr stolz auf die vier ausgezeichneten Unternehmerinnen.“

Vera Sares
© Philipp Monihart
„Dieser Award zeigt den Gründergeist, die Innovationskraft und die Einzigartigkeit der niederösterreichischen ‚Frauen in der Wirtschaft‘. Ich bin wirklich sehr stolz auf die vier ausgezeichneten Unternehmerinnen.“
FiW-NÖ-Landesvorsitzende Vera Sares
Alle Fotos und weitere Infos auf www.unternehmerin.at/award

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