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NÖ bietet allen einen Fruchtbaren Boden

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im WIRTSCHAFT NÖ-Interview über die noch zu niedrige Impfquote, über die positiven Prognosen für den heimischen Wirtschaftssstandort und wie wichtig Zusammenarbeit und Zusammenhalt für eine erfolgreiche Zukunft in Niederösterreich sind. 

Am Puls der Wirtschaft Durch den regelmäßigen Austausch Politik und Wirtschaft können wichtige Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes  gemeinsam gesetzt werden. Im Bild beim Rundgang durch die Produktion der Innerio Heat Exchanger GmbH in Kottin
© Bernhard Tröstl

Am Puls der Wirtschaft Durch den regelmäßigen Austausch Politik und Wirtschaft können wichtige Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes  gemeinsam gesetzt werden. Im Bild beim Rundgang durch die Produktion der Innerio Heat Exchanger GmbH in Kottingbrunn im Rahmen eines Betriebsstammtisches der Metalltechnischen Industrie NÖ (MTI). v.l. Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit den beiden Innerio-Geschäftsführern Andreas Zwerger und Veit Schmid-Schmidsfelden.

Wirtschaft NÖ: Niederösterreich ist bei der Impfung mit 68,3% (Stand 15.11.) bundesweit Zweiter, im Europa-Vergleich hinken wir nach. Was können wir tun, um doch noch den „Impfturbo“ einzulegen?

Johanna Mikl-Leitner: Tatsache ist, die Corona-Krankheit macht uns weiterhin zu schaffen, weil die Impfquote noch zu niedrig ist. Das hat wieder einmal Einschränkungen erfordert, die eigentlich keiner von uns will. Seitens des Landes versuchen wir, auch in guter Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, breite Impf- und Aufklärungs-Angebote zu setzen, damit sich noch mehr Menschen ihre Schutzimpfung abholen.

Kommen wir zum Positiven: Die Wirtschaftsprognosen stehen mit plus 4,8 Prozent für 2021 und 2022 auf Wachstum, der Mitarbeitermangel droht diesen aber zu bremsen. Wie können wir hier eine Trendumkehr einleiten?

  • Es gibt leider nicht die eine Stellschraube, an der zu drehen ist. Es braucht ein Maßnahmenbündel. So setzen wir neben einer umfassenden Lehrlingsoffensive und Qualifizierungs-Maßnahmen etwa auch auf eine neue Initiative – das Expat-Center, bei der wir Schlüsselarbeitskräfte aus dem Ausland unterstützen in Niederösterreich zu arbeiten. Darüber hinaus braucht es beispielsweise mehr Anreize für Arbeitslose, einen Vollzeit-Job anzunehmen. 

Wo sehen Sie die besonderen Stärken der NÖ Wirtschaft? 

  • Das ist neben dem Unternehmergeist der Betriebe und dem Fleiß der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem die Vielfalt am Standort Niederösterreich. Egal ob Traditionsbetrieb oder Start-up, Marktführer oder Newcomer, regional erfolgreich oder Global Player - der Standort Niederösterreich bietet allen Betrieben einen fruchtbaren Boden. Diese Vielfalt ist auch dafür verantwortlich, dass man in turbulenteren Zeiten krisenfester ist, als viele andere Regionen.


Mikl Leitner
© NLK/Burchhart IM FOKUS Johanna Mikl-Leitner sieht im Miteinander den Erfolgsfaktor für NÖ.
Es gibt leider nicht die eine "Stellschraube" an der zu drehen ist. Es braucht ein Maßnahmenbündel.

Mit dem gemeinsamen 229 Millionen Euro-Konjunkturprogramm setzte das Land gemeinsam mit der Wirtschaftskammer NÖ zu Beginn der Corona-Pandemie eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft. Was macht die Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Wirtschaft aus? 

  • Land und Wirtschaftskammer arbeiten in Niederösterreich traditionell sehr eng zusammen. Dabei denke ich an das angesprochene Konjunkturprogramm, das wir ohne Unterstützung der Wirtschaftskammer Niederösterreich nicht in diesem Umfang verwirklichen hätten können. Weiters an unsere Kooperation im Bereich der Exportwirtschaft, die den Betrieben in Niederösterreich nun erstmals eine Messeförderung bietet. Auch die Kooperation „Gründerland Niederösterreich“ funktioniert sehr gut und bietet ein übersichtlicheres Service unserer gemeinsamen Leistungen. Alleine diese drei Beispiele unterstreichen, dass die Zusammenarbeit funktioniert und Erfolge bringt.   

2022 wird 100 Jahre Niederösterreich gefeiert. Was wünschen Sie sich für unser Bundesland in diesem Jubiläumsjahr?

  • Für die Wirtschaft wünsche ich mir, dass der Aufschwung weiter anhält. Für alle Landsleute hoffe ich, dass wir die Corona-Krankheit möglichst rasch in den Griff bekommen, damit wir wieder all das feiern kann, worauf wir in Niederösterreich zurecht stolz sein können. 

Wordrap

  • Wirtschaftskammer - Starke Stimme unserer Betriebe 
  • Internationalisierung - Kein Wohlstand im Land ohne die Erfolge in der Exportwirtschaft
  • Regionalität - Niederösterreichs Stärke ist die Vielfalt der Regionen
  • Tourismus - Bei Wein- und Radtourismus spielen wir mit in der Champions League
  • Stabilität - Politik mit Handschlagqualität sorgt für Stabilität im Land
  • Corona - Historische Herausforderung, die wir gemeinsam meistern werden
  • Handwerk - hat eine goldene Zukunft
  • Arbeitslosengeld - braucht dringend eine Reform für Betriebe und Arbeitnehmer. 
    Wer arbeiten geht, darf nicht der Dumme sein.
  • Forschung - Das Fundament, damit Niederösterreich auch in Zukunft ein starker Standort bleibt
  • Talente Check - wichtiges Instrument zur Berufsorientierung für unsere Jugend
  • Niederösterreich - starkes Unternehmerland
  • Ökologisierung - muss für die Wirtschaft neue Chancen ermöglichen

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