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NÖ 25 Jahre in der EU: Transformationsprozess geschafft

Seit 25 Jahren ist unser Bundesland nun in der EU. Ein guter Grund für eine ökonomische Bestandsaufnahme aus blaugelber Sicht.

EU, Flagge, Sterne, Europaflagge
© WKO

Eine solche Bilanz über die EU-Mitgliedschaft Niederösterreichs gestaltet sich jedoch gar nicht so einfach, da sich ein seriöser statistischer Vergleich der EU des Jahres 1995 (15 Mitgliedsstaaten) mit der heutigen Gemeinschaft, der 28 Staaten angehören, nicht so einfach erstellen lässt. Dennoch sprechen alle verfügbaren Parameter eine klare Sprache:

Fragt man den WKNÖ-Statistiker Robert Rohrmüller, so führt dieser das Bruttoregionalprodukt (BRP) pro Kopf als die wohl aussagekräftigste Zahl an: „Dieses ist in Niederösterreich von 21.800 Euro im Jahre 2000 auf 36.500 Euro im Jahre 2018 gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von über 67 Prozent!“ Unser Bundesland ist damit schneller gewachsen als im Bundesschnitt – hier betrug die Steigerungsrate 63 Prozent – und liegt auch deutlich über dem EU-Schnitt von rund 32.000 Euro. 

Unglaubliche Exportsteigerung

Patrick Hartweg, Außenhandelsexperte der WKNÖ, verweist wiederum auf die Handelsbilanz. Im Jahre 1998, seit Beginn der bundesländerbezogenen Aufzeichnungen, betrug das blaugelbe Außenhandelsvolumen 7,8 Mrd. Euro. „Zwanzig Jahre später im Jahre 2018 exportierte die NÖ Wirtschaft unglaubliche 23,1 Mrd. Euro“, so Hartweg. Das einstige Agrarland Nummer Eins habe auf eindrucksvolle Weise den Transformationsprozess zu einem modernen, zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort geschafft: „5 von 10 Euro verdient Niederösterreich heute im Export, das sagt wohl alles aus“, bekräftigt der Außenhandelsexperte Patrick Hartweg.

Alle unsere wichtigen Handelspartner sind EU-Mitglieder. Insgesamt drei Viertel der blaugelben Exporte gehen in Länder der Gemeinschaft. Mit über einer halben Milliarde Menschen (genau sind es 514,1 Millionen) ist die EU der größte zusammenhängende Binnenmarkt der Welt.

Vergleich mit Schweiz geht ins Leere

Möge auch so manche Kritik an der Brüsseler Bürokratie berechtigt sein – eine Nichtteilnahme Österreichs an diesem Binnenmarkt ist nahezu unvorstellbar. Der in diesem Zusammenhang immer wieder gern gebrachte Vergleich mit der Schweiz gehe ins Leere, betont Handels- und Europaexperte Hartweg. Ganz davon abgesehen, dass die Wirtschaftsstruktur der Eidgenossenschaft nicht mit der unseren vergleichbar sei. Auch die Wirtschaftsmacht Schweiz habe zahlreiche Gesetze der EU übernehmen müssen und viel Geld für bilaterale Verträge in die Hand nehmen müssen und verfüge im Gegenzug über keinerlei Mitbestimmungs- und Gestaltungsrechte in der Gemeinschaft.

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