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Rampenregeln kommunizieren und Konflikte vermeiden

NÖ Transportwirtschaft will Zusammenarbeit an Laderampen verbessern und damit auch Fahrerberuf attraktiver machen

Lkw Laderampe
© pixabay

Je effizienter die Logistik funktioniert, umso besser ist es für praktisch alle Unternehmen. Das gilt in besonderem Maß für die Transportwirtschaft. Ein besonders heikler Punkt sind dabei die verschiedenen Laderampen zum Be- oder Umladen von Waren. Die Sparte „Transport und Verkehr“ in der Wirtschaftskammer Niederösterreich startet nun eine Initiative, um die Abläufe an den Rampen zu straffen und damit insbesondere auch für ihre LKW-Lenkerinnen und –Lenker angenehmer zu machen. „Heute haben wir an den Rampen noch viel zu oft unnötigen Stress, unnötige Zeitverluste und damit unnötige Kosten“, so Spartenobfrau Beate Färber-Venz. „Die Situation an den Rampen ließe sich für alle Beteiligten, von den Verladern bis zu den Transporteuren, verbessern. Wir brauchen in der Logistik klar kommunizierte Rampenregeln, um so viele Konflikte schon im Vorfeld aus dem Weg zu räumen.“ 

Niederösterreichs Verkehrswirtschaft setzt zur Verbesserung der Situation auf Information bei allen Beteiligten und baut dabei – in Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag - auf ein Flugblatt mit „9 Rampenregeln“. Von ausreichenden Kapazitäten bei Laderampen und Parkräumen über ausreichende, in Spitzenzeiten extra ausgeweiteten Öffnungszeiten bis hin zur Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung für Zeitfenstermanagementsysteme oder digitalisierte Fahrzeugabfertigungen reicht hier das Spektrum.  

„Nerven und Kosten sparen“ – Anforderungen klar abstecken 

Besonders wichtig ist den niederösterreichischen Transportunternehmen überdies der Umgang mit ihren Lenkerinnen und Lenkern an den Laderampen. „Es ist nicht die Aufgabe unserer Fahrerinnen und Fahrer, den Lkw zu be- oder entladen“, stellt Färber-Venz klar. „Da das Viele aber nicht wissen, sorgt diese Frage oft für Missverständnisse und Konflikte.“ Im Sinne der Verständigung bei ihren internationalen Touren sollte das Fahrpersonal ebenso wie das Personal an den Rampen über ausreichende Englischkenntnisse verfügen. 

„Mit unserer Kampagne, mit der wir uns jetzt verstärkt an unsere Wirtschaftspartner – Industrie und Handel - wenden, wollen wir Abläufe optimieren und leider immer wieder im Rampenbereich vorkommende Missverständnisse und Reibereien bestmöglich ausräumen“, so Färber-Venz. „Das spart für alle Beteiligten Nerven und Kosten!“ Zugleich ist Färber-Venz überzeugt, dass mit den Rampenregeln auch die Berufe im Bereich von Logistik und Transport attraktiver werden. „Und Lenkerinnen und Lenker werden von der niederösterreichischen Transportwirtschaft dringend gesucht.“

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