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Neues aus der Förderlandschaft: Schnellere und schlankere Verfahren für die Betriebe

Beim zehnten Förderupdate in der Sparte Bank und Versicherung wurden neue Förderrichtlinien vorgestellt, Probleme bei der Antragstellung besprochen und jene Möglichkeiten präsentiert, die sich durch die Digitalisierung ergeben.

Gruppenfoto.
© Ersan Ismani

V.l.: Karin Schweyer (KPC), Rudolf Klopsch (NÖ Spartengeschäftsführer  Bank und Versicherung), Brigitte Kohl (OeKB), Erich Fuker (Spartenobmann-Stv.), Erika Köszegi-Lagally (aws), Christian Berki (NÖBEG), Georg Silber (aws), Christian Haydn (Sparte Bank und Versicherung) und Florian Riess (NÖ Landesregierung, Wirtschaft, Tourismus, Technologie). 


„Die kleinste Förderung, die jemals ausbezahlt wurde, waren 67 Euro, aber auch das war mit einer großen Freude verbunden“, eröffnete Florian Riss vom Land NÖ (Abteilung Wirtschaft, Tourismus, Technologie) die Vortragsrunde in der WKNÖ zum Thema „Aktuelles aus der Förderlandschaft“ der Sparte Bank und Versicherung. Er umriss kurz einige wenige Änderungen der niederösterreichischen Wirtschaftsförderungen – wie etwa den Gastgeber 2019 – und verwies auf das elektronische Wirtschaftsförderungsportal (https://wfp.noe.gv.at), das erfreulicherweise steigende Nutzungszahlen verzeichnet. Etwa die Hälfte der Anträge werden bereits über dieses Portal getätigt.

Brigitte Kohl von der Österreichischen Kontrollbank AG (OeKB) berichtete von der Fusion im vergangenen Juli – der Integration des Exportfonds in die OeKB. Somit  erhalten alle KMU Exportfinanzierungslösungen aus einer Hand. Als stabiler Risiko- und Finanzierungspartner bietet die OeKB den Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für ihr Exportgeschäft und für ihre Investitionen im Ausland (www.oekb.at).

Da Umweltförderanträge oft zu spät gestellt werden, wollte Karin Schweyer von der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) auf die verschiedenen Deadlines aufmerksam machen: „Manchmal ist ein Antrag im Nachhinein zu stellen, aber nicht in den meisten Fällen.“ Kunden seien gut beraten, sich vor der ersten Bestellung über Fördermöglichkeiten zu informieren, weshalb sie die Anmeldung des Newsletters empfiehlt. Es lohne sich auf der Website www.umweltfoerderung.at die förderbaren Leistungen zu checken, denn vieles sei unbekannt. „Lärmschutzmaßnahmen, die Verringerung von gefährlichen Abfällen, Elektro-PKWs oder -Zweiräder – es gibt viele Fördermöglichkeiten und nicht nur Großkonzerne können einreichen, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe, Vereine oder EPU. Weiters besteht die Möglichkeit Förderprogramme zu kombinieren“, verrät die Expertin.

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) finanziert Gründungen und Start-ups. Hier konnte Georg Silber von einer Verschlankung der Förderabwicklung berichten. So gäbe es jetzt erp-Kredite (Kredite für Modernisierungs- und Erweiterungsinvestitionen von kleinen Unternehmen) bis zu einer Million Euro oder eine wöchentliche Beschlussfassung für Finanzierungen bis zwei Millionen Euro. „Früher musste man hier extra auf einen eigenen Sitzungstermin warten. Das ist jetzt eine enorme Erleichterung für die Kunden“, so Georg Silber.

Digitalisierung bringt sehr viele Vorteile

Seine Kollegin Erika Köszegi-Lagally, die bei aws für Kredite unter 1,5 Millionen Euro zuständig ist, stellte die neue App vor, mit der nun Förderungen am Handy verwaltet werden können: „Wer drei Fragen beantwortet, bekommt sogleich mit einer zugesendeten PDF-Mappe Auskunft, welche Förderung für ihn in Frage kommt.“ Bei aws setzt man ganz auf Digitalisierung: Skype-Beratung und Handysignatur sollen den Weg zur vollständigen Digitalisierung von Anträgen und Abrechnung ebnen (www.aws.at).

Bei der NÖBEG (NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH) sind die MitarbeiterInnen im ganzen Land unterwegs, um vor Ort mit den Kunden und Banken zu sprechen. „Unsere Herausforderung ist die Zeit. Diese wollen wir gemeinsam sparen“, ist sich Christian Berki auch bewusst, dass Anträge oft zu spät gestellt werden. Denn dies müsse vor Projektbeginn geschehen. Für ihn ist ein direktes Gespräch mit den Kunden wichtig, denn nur so kann herausgefunden werden, welche Richtlinie passt (www.noebeg.at).

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