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Sonja Zwazl zur neuen Regelung der Arbeitszeit: „Eine unnötige Aufregung“

Ab September 2018 gilt das neue Arbeitszeitgesetz. Die Novelle ermöglicht, zu Spitzenzeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu zwölf Stunden am Tag zu beschäftigen. NÖWI-Chefredakteur Arnold Stivanello fragte bei Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl nach, was sie zur laufenden Diskussion sagt.

© Gabriele Moser WKNÖ-Präsidentin und Unternehmerin Sonja Zwazl ruft in der Debatte um die neue Regelung der Arbeitszeit zur Vernunft auf: „Als Arbeitgeber sitzen wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im selben Boot!“

NÖWI: Arbeitszeitflexi­bilisierung heißt für Sie?
Zwazl: Dass man als Unternehmerin, als Unternehmer endlich aus der rechtlichen Verbotszone rauskommt. Etwa, wenn sich einmal ein größerer Arbeitsanfall auftut, dass man da eben auch mal länger arbeiten darf und nicht lügen muss. Für solche Fälle werden die 11. oder 12. Stunde gebraucht.

Was sagen Sie zur laufenden Diskussion?

Rechtlich soll ja nur etwas abgebildet werden, was dem Wirtschaftsleben entspricht. Was jetzt schon teilweise gemacht worden ist, weil es nicht anders gegangen ist, soll künftig legal sein. Es soll nichts zum Nachteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geändert werden.

Deshalb verstehe ich nicht, dass man hier versucht Szenarien zu entwickeln, die absolut nicht der Realität entsprechen. Es hat keiner davon gesprochen, dass Mehrstunden nicht in Zeitausgleich oder in Überstundenzuschlägen abgegolten werden sollen.

Sie betonen stets das gute Miteinander in den Betrieben?

Aus gutem Grund. Als Arbeitgeber sitzen wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Boot. Viele Arbeitnehmer empfinden die derzeitigen Regelungen bei der Arbeitszeit ebenso als Provokation. Wenn etwa jemand auf einer Baustelle nur mehr zweiQuadratmeter Fliesen zu legen hat und dann am nächsten Tag wieder alles von vorne beginnen, herrichten, anrühren und dann am Schluss noch einmal saubermachen muss. Genauso, wenn eine Maschine wieder zum Laufen gebracht werden muss. Das ist alles unnötige Arbeit.

Deswegen tut mir die ganze Aufregung einfach leid. Ich wünsche mir, dass das Ganze wieder sachlich diskutiert und unaufgeregt beobachtet wird.


Tipp!

WKO Infoline zur „Flexi“ 0800 012366  // Mo-Fr 8 bis 20 Uhr 

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