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Wie läuft es bei den Friseuren, Frau Rupp?

Silvia Rupp ist seit Jahreswechsel Landesinnungs­meisterin der Friseure. Nach gut einem Monat istes Zeit für ein erstes Resümee.

Porträtfoto.
© Walter Rupp Landesinnungsmeisterin Silvia Rupp
Sind Sie ins kalte Wasser gesprungen, oder hatten Sie schon eine Vorahnung, was auf Sie zukommt?
Ganz neu war mir das alles nicht, denn vorher war ich schon im Innungsausschuss, Bezirksvertrauensperson in Melk und 2018 auch die Stellvertreterin von Landesinnungsmeister Reinhold Schulz. Und dass ich gut mit dem Team zusammenarbeiten kann, war auch schnell klar.

Wer Sie noch nicht kennt – womit muss man rechnen, wenn man auf Sie trifft?
Meine Devise ist es, offen auf Leute zuzugehen und zu kommunizieren. Das  halte ich privat und beruflich so. Dabei halte ich Menschenkenntnis und Empathie für grundlegende Voraussetzungen.Ganz besonders liegt mir der Austausch mit unseren Mitgliedern am Herzen. Deswegen hoffe ich auch, sukzessive alle Mitgliedsbetriebe in Niederösterreich besuchen zu können.

Was sind die großen Ziele Ihrer Arbeit?
Die Lehrlingsausbildung ist ein ganz wesentlicher Punkt meiner Arbeit, da gibt es viel zu tun. Vor zehn Jahren noch hatten wir in Niederösterreich 1.200 Betriebe und 1.200 Lehrlinge. Heute sind es 1.700 Betriebe und 500 Lehrlinge. 

Woran liegt es, dass die Lehrlingszahlen bei den Friseuren derzeit stagnieren?
Zum einen glaube ich, dass sich viele Betriebe mehr Unterstützung wünschen – auch in Form von Förderungen. Zum anderen haben sich die Rahmenbedingungen stark geändert: Was im Umgang mit Kunden noch vor wenigen Jahren eine Selbstverständlichkeit war, muss vielen jungen Menschen heute extra erklärt werden. Woran das liegt, darüber will ich nicht groß spekulieren, aber Tatsache ist, dass sich die Anforderungen an die Lehrbetriebe in der Ausbildung dadurch stark erhöht haben. Das ist sicher mit ein Grund, warum das Thema für viele Betriebe recht unattraktiv wirkt.

Wie kann man da gegensteuern?
Seit drei Jahren bin ich Bundestrainerin bei den WorldSkills. Auch wegen dieser Erfahrung kann ich nur betonen, dass eine entsprechende Anerkennungskultur für unseren Nachwuchs – unsere Zukunft – nicht nur angemessen, sondern auch nötig ist. Vor den Vorhang geholt zu werden ist immer ein Ansporn, sowohl für die jungen Menschen, als auch für die Betriebe.
Wünschenswert wären auch die bereits angesprochenen Förderungen, die vor allem für Klein- und Kleinstbetriebe das Zünglein an der Waage sein können, ob sie sich einen Lehrling überhaupt leisten können oder nicht.

Haben Sie als Unternehmerin, Obfrau und Trainerin auch ein Privatleben?
Meine Familie gibt mir Kraft und unterstützt mich. Nur so kann sich das alles ausgehen, dass auch das Privatleben seinen Platz findet.

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