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Das 1 x 1 für Neu-Exporteure

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in den Export zu gehen, haben wir hier die besten Tipps für Neu-Exporteure von Export-Coach Andreas Dirnberger zusammengefasst.


© Fotolia

Ohne EORI geht gar nichts

Sie haben einen Interessenten im Ausland, dem Sie ein Muster schicken wollen? Dann müssen Sie bei dem für Ihr Unternehmen zuständigen Zollamt eine EORI-Nummer beantragen. Diese Nummer ist die Voraussetzung für jegliche Exporttätigkeit, weil sie Sie im Kontakt mit den Zollbehörden eindeutig identifiziert. 

Erst Geld, dann Lieferung

Achten Sie darauf, dass Sie vor der Lieferung ins Ausland die Zahlung erhalten. Das klingt vielleicht übervorsichtig, es hat sich allerdings gezeigt, dass es im Ausland ungleich schwieriger ist, offene Zahlungen einzufordern. 

Checken Sie den Marktpreis!

Es klingt banal, wird jedoch oft verabsäumt: Bevor Sie mit Ihrem Produkt in den Export starten, sollten Sie in Ihrem Zielland eine Marktanalyse machen und sich anschauen, ob Sie mit Ihrem Produkt am Zielmarkt überhaupt konkurrenzfähig sind. 

Alle Kosten einrechnen

Denken Sie daran, alle Kosten in Ihre Kalkulation aufzunehmen: Wie viel kostet der Transport (LKW, Eisenbahn, Schiff, Flugzeug) inklusive Eil-, Sperrigkeits-, Schwergut- und Gefahrgutzuschlag, kommen zusätzliche Zahlungen wie Hafen- oder Flughafengebühren dazu oder müssen Ihre Waren gekühlt, umgepackt oder gewogen werden?

Gehen Sie auf Nummer Sicher

Eine Transportversicherung kann im Fall des Falles Goldes wert sein – allerdings müssen Sie auch dafür die Kosten einkalkulieren.  

Achtung beim Zollwert

Seien Sie sehr genau bei der Berechnung des Zollwertes – bei Problemen haftet die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer! 

Achten Sie auf Stolpersteine

Manche Länder schreiben – auch bei importierten Waren – spezielle Zertifizierungen vor: So müssen viele nach China importierte Produkte – ähnlich unserer CE-Kennzeichnung – CCC-zertifiziert werden. In Saudi Arabien kommen Sie um eine SASO-Zertifizierung nicht herum. Rechnen Sie hierfür auch längere Vorlaufzeiten und zusätzliche Kosten ein. 

Nutzen Sie die Angebote der Wirtschaftskammer!

Die Außenwirtschaft Austria bietet Ihnen umfassende Länder-Reports mit Wirtschafts- und Landesdaten und interkulturellen Do‘s and Don‘ts für Ihr Wunsch-Exportland. Außerdem können Sie die Kunden-Bonität überprüfen lassen. 

Gut geliefert

Sparen Sie nicht beim Spediteur: Wichtig ist, dass der Spediteur im Zielland gut aufgestellt ist. Achten Sie darauf, einen Ansprechpartner der Spedition vor Ort zu haben. 

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