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NDU baut auf goldenem Boden

Meister meets Master: Das bildungspolitische Konzept der von der WKNÖ gegründeten New Design University (NDU) geht auf.

Davon überzeugten sich Präsidentin Sonja Zwazl und Spitzenfunktionäre bei einer Präsentation von NDU-Projekten in der WKNÖ-Zentrale.
WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl überzeugte sich von der Festspielbrille, die sie sich von Hannes Forster (l.), Chef von Forster United Optics erklären ließ. NDU-Prorektor Johannes Zederbauer und NDU-Rektor Herbert Grüner (r.) waren sichtlich begeistert.
© Andreas Kraus WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl überzeugte sich von der Festspielbrille, die sie sich von Hannes Forster (l.), Chef von Forster United Optics erklären ließ. NDU-Prorektor Johannes Zederbauer und NDU-Rektor Herbert Grüner (r.) waren sichtlich begeistert.

„Wir bauen auf dem sprichwörtlich Goldenen Boden des Handwerks auf“, erläuterte Rektor Herbert Grüner. An der NDU würden keine akademischen Elfenbeintürme errichtet, sondern anwendungs- und wirtschaftsnah gelehrt.

Gut veranschaulichen lässt sich das anhand der Festspielspielbrille für die Sommerspiele Melk. Diese werden von Forster United Optics seit vielen Jahren unterstützt. Hannes Forster hatte die Idee für diese besondere Brille, welche Bezug auf die Festspiele nehmen und alle Kriterien einer qualitativ hochwertigen Brille erfüllen sollte. „Für die Designentwürfe habe ich mich an die NDU gewandt, die einen sehr guten Ruf hat. Überrascht hat mich aber, wie unkompliziert sich die Zusammenarbeit gestaltet hat“, schwärmt Forster.

Projekt „150 Jahre NÖN – St. Pöltner Zeitung

Projekt „150 Jahre NÖN – St. Pöltner Zeitung
© Andreas Kraus

Im Mai feierte die St. Pöltner NÖN ihr 150-Jahr-Jubiliäum. Studierende der New Design University gestalteten anlässlich der Jubiläumsausgabe eine Sondertitelseite. Der Siegerentwurf stammt von Linda Janisch, Grafikstudentin im vierten Semester. Die Titelseite ist gleichzeitig eine Bastelvorlage für einen Partyhut. Die Idee ist, daraus ein Gewinnspiel zu machen, bei dem die Leser ein Foto von sich mit dem Hut an die NÖN-Redaktion schicken. Das beste/lustigste Foto gewinnt einen Preis.

Projekt „Bushaltestellen Zeillern“

Projekt „Bushaltestellen Zeillern“
© Andreas Kraus

Auf Initiative der Marktgemeinde Zeillern analysierten Studierende des Studiengangs Design, Handwerk & materielle Kultur die Nutzung und die Frequenz der Buslinien, stellten Überlegungen zu künftigen Entwicklungen an, um Vorschläge und Entwürfe zu Haltestellen zu generieren. Der Siegerentwurf stammt von Michael Stranz und Georg Siegele.



Insgesamt 15 Entwürfe gestalteten Studierende es Bachelorstudienganges „Design, Handwerk & materielle Kultur“ an, wobei jener von Arnika Hable als Sieger hervorging.  

Der Clou ist ein abnehmbarer Aufsatz, der die Brille sowohl für den Alltag, als auch im Handumdrehen für festliche Anlässe einsetzbar macht. Insgesamt 100 Exemplare dieser Limited Edition, die von von Andy Wolf handgefertigt wurden, gibt es bei Optiker Forster zu erwerben. Es heißt rasch zugreifen, die ersten Exemplare sind bereits verkauft.

Mit einer ganz anderen Thematik befasst sich das Projekt einer modular gestaltbaren Bus­haltestelle der beiden „WIFI-Design Kolleg“-Absolventen Michael Stranz und Georg Siegele für die Marktgemeinde Zeillern, die den öffentlichen Verkehr wieder attraktiver gestalten will. Beide Studenten stammen aus dem Handwerk und bilden sich an der NDU im dritten Semester weiter.

Der gute Ruf der St. Pöltner Design Uni, welche die einzige Ausbildungsstätte für Innenarchitektur in Österreich ist, hat sich auch bei der Vorarlberger Rhomberg Bau Gruppe herumgesprochen. Das Siegerprojekt für die Gestaltung ihrer neuen Büroräume am Wiener Hauptbahnhof stammt von den beiden Innenarchitektur-Studenten Michael Fehringer und Andrea Majstorovic.

Eine weitere gekürte NDU-Arbeit kennen bereits hunderttausende Leser der NÖN. Das Cover der Sonderausgabe zum 150-jährigen Jubiläum der St. Pöltner Zeitung, das gleichzeitig eine Gewinnspiel-Vorlage ist, stammt von Linda Janisch, einer NDU-Grafik-Studentin im vierten Semester.

www.ndu.ac.at

Projekt „Rhomberg Bau GmbH“

Projekt „Rhomberg Bau GmbH“
© Andreas Kraus
Markenzeichen der in Bregenz ansässigen Rhomberg Bau GmbH sind innovative Projekte, die einem hohen architektonischen Anspruch gerecht werden und in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Innovation im Einsatz neuartiger Technologien beispielgebend sind. Studierende der NDU wurden für das Entwurfs- und Gestaltungskonzept für die allgemeine Lobby des Bürogebäudes in Bregenz sowie für den Empfangsbereich der eigenen Büros beauftragt. Das Siegerprojekt stammt von Michael Fehringer und Andrea Majstorovic, Studierende der Innenarchitektur.

Bachelorarbeit „HAUT Couture“

Bachelorarbeit „HAUT Couture“
© N. Korab

Lavinia Hausner, Bachelorstudiengang Design, Handwerk & materielle Kultur, widmete ihrer Bachelorarbeit einem besonderen Thema: Die Schweineblase – ein Material, das vor allem von negativen Vorstellungen geprägt ist – wird aus seinem Versteck, dem Inneren des Tieres, hervorgeholt, um die direkte Auseinandersetzung zu bewirken. Im unmittelbaren Kontakt, buchstäblich Haut auf Haut mit dem an sich ekelhaft anmutenden Material, macht das Projekt von Lavinia Hausner auf ungesehene, unerwartete Schönheit aufmerksam.  Unter der Betrachtungsweise, dass auch aus inneren Tierhäuten Leder hergestellt werden kann, eröffnet sich eine ganz neue Perspektive.



„Wir sind die Spezialisten in Sachen Gestaltung“

Interview mit Herbert Grüner, Rektor und Geschäftsführer der New Design University (NDU)

Herbert Grüner, Rektor und Geschäftsführer der New Design University (NDU)
© Klaus Engelmayer Herbert Grüner, Rektor und Geschäftsführer der New Design University (NDU)
Sie sind jetzt seit etwa einem Jahr Rektor an der NDU. Wie lautet Ihre persönliche Bilanz?

Die NDU hat es geschafft, ihr Profil als Spezialuniversität für Gestaltung noch besser zu schärfen. Die Entwicklung der Studienzahlen – wir haben die 500-er Marke geknackt – beweist, dass das auch bei Studienbewerben und -bewerberinnen immer mehr wahrgenommen wird. Auch Partner aus Wirtschaft und Kultur sehen in der NDU vermehrt als kompetenten Projektpartner.

Was waren in diesem Jahr Ihre persönlichen Highlights?

Eines der Higlights ist sicherlich unsere Diplomfeier. Wir sind stolz, dass die Mehrheit aller Studierenden in der Regelstudienzeit zum Abschluss kommen. Persönliche Leistungsbereitschaft der Studierenden und die gute Betreuung sind dafür verantwortlich. Ein weiteres Highlight ist die „best of“- Ausstellung, die heuer ab 21. Juni in der St. Pöltner Rathausgasse in einer temporären Location öffentlich zugänglich ist und die besten Projektarbeiten aus den jeweiligen Studiengängen zeigt. Mit den Arbeiten wird deutlich, was unser roter Faden ist: Die Verbindung von Digitalem und Analogem, von gestalterischen Theorien und Anwendungsbezug.

Welchen Nutzen können Unternehmen aus der NDU ziehen?

Unternehmen benötigen gestalterische Kompetenzen auf verschiedenen Ebenen: auf der Produkt- und Dienstleistungsebene, der Prozessebene und im Bereich der unternehmerischen Strategie. Über unsere Absolventinnen und Absolventen, aber auch über Projekte und Forschungsergebnisse stellen wir den Unternehmen und Organisationen in Wirtschaft und Kultur diese Kompetenzen zur Verfügung. Die Trägerschaft der WKNÖ ist eine wunderbare Möglichkeit, sowohl akademische mit beruflichen, als auch wissenschaftlich-künstlerische mit anwendungsorientierten Aspekten zu verbinden.

In welche Richtung soll sich die NDU in den nächsten fünf Jahren entwickeln?

Wir werden moderat wachsen, neue Studienprogramme anbieten wie ab 2019 „Design digitaler Systeme“ und Projekte mit Partnern aus Wirtschaft und Kultur durchführen. Wir werden die Herausforderung annehmen, dass zunehmend mehr Bildungsakteure Design/Gestaltung aufgreifen, um auf dem Bildungsmarkt attraktiv zu werden.
Als Spezialuniversität für Gestaltung ist es unsere Aufgabe darzustellen, dass wir die Expertinnen und Experten sind, die ihr Wissen fundiert und anwendungsbezogen in Studium/Lehre und Forschung einsetzen und Absolventeninnen und Absolventen in die Arbeitswelt entlassen, die bestens für die aktuellen Aufgaben in Wirtschaft und Kultur ausgebildet sind.

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