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"Man muss neugierig und offen für neue Wege sein"

Im NDU-Talk spricht Hans-Peter Wunsch, Head of International Corporate Office Design bei BENE, über die Ausbildung an der NDU, Trends des neuen Arbeitens und warum Neugier so wichtig für Designerinnen und Designer ist.

Hans-Peter Wunsch
© NDU/Eva Heinz Hans-Peter Wunsch leitet bei BENE eine Designabteilung und schätzt die Fähigkeiten der Absolventinnen und Absolventen der New Design Uni besonders.

Hans-Peter Wunsch, der sein Handwerk bei den renommierten Architekten Rob Krier und Hans Hollein gelernt hat, leitet seit sechs Jahren die Planungs- & Designabteilung iCOD – International Corporate Office Design – bei der BENE GmbH mit Sitz in Waidhofen/Ybbs. Seine Abteilung beschäftigt sich intensiv mit internationalen Trends des neuen Arbeitens. „Bei BENE gibt es eine eigene Design Research Abteilung, die zehn Jahre im Voraus denkt“, erzählt er und fügt hinzu, dass seine fünfköpfige Abteilung deren und weitere externe Inputs von Partnern & Händlern aufnimmt und in weiterer Folge in konkrete Projekte umwandelt. „Wir sind oft die ersten, die Trends umsetzen“, ist Wunsch sichtlich stolz auf seine Abteilung.

Enger und besser zusammenarbeiten

„Arbeitswelten“ ist für ihn ein sehr spannendes Thema und er sieht seine Aufgabe darin, für seine Kunden und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Leben am Arbeitsplatz so angenehm wie möglich zu gestalten – sind es doch rund 40.000 Arbeitsstunden, die man in seinem Leben am Arbeitsplatz verbringt. „Es geht weniger darum, die Wände gelb oder rosa zu gestalten, sondern vielmehr darum, dass die Mitarbeiter und Abteilungen wieder enger und besser zusammenarbeiten. Da passiert gerade sehr viel und Teil des Arbeits- und Kulturwandels zu sein, empfinde ich als sehr spannend“, erklärt Wunsch und fügt lachend hinzu, dass er sich manchmal wie ein Priester vorkommt, der die Gemeinde wieder zusammenführt.

Flache Hierarchien

Auf die Frage, mit welchen drei essenziellen Tendenzen sich Unternehmen bereits heute auseinandersetzen sollen, wenn es um die Arbeitswelt der Zukunft geht, erläutert der Architekt und Interior Designer, dass ein Trend sicherlich die flachen Hierarchien sind, die es erlauben, dass Chef und Mitarbeiter auf einer Ebene arbeiten. Als zweiten Trend nennt Wunsch das Thema „Coworking“, gefolgt von Trend Nummer drei, der Schnelllebigkeit und der daraus resultierenden Flexibilität.
Doch BENE ist nicht nur internationaler Spezialist für die Gestaltung und Einrichtung von modernen Büro- und Arbeitswelten, sondern auch Arbeitgeber zweier Absolventinnen der New Design University (NDU), der Kreativwirtschafts-Universität der Wirtschaftskammer Niederösterreich in St. Pölten.

Kreativität und Neugierde

Lisa-Maria Schörkhuber und Stella Shih, die 2017 den Bachelor-Studiengang „Innenarchitektur & 3D Gestaltung“ an der NDU abgeschlossen haben, verstärken das Team von Hans-Peter Wunsch. Beide überzeugten mit ihrer Ausbildung, ihrer Kreativität und Neugierde. Vor allem die letzte Eigenschaft hat für Wunsch hohe Bedeutung: „Das muss jetzt nicht nur primär in der Arbeitswelt sein, sondern einfach neugierig und offen sein für neue Wege, das finde ich wichtig“, erklärt der Abteilungsleiter.

Über den eigenen Tellerrand blicken

Stella Shih, die nach ihrem Bachelorabschluss in Shanghai arbeitete, überzeugte zudem mit ihrer internationalen Sichtweise sowie der Lust, über den Tellerrand zu blicken und fremde Länder kennenzulernen. „Ich hatte für Stella gar keine offene Stelle, aber gemeinsam mit dem Geschäftsführer von BENE waren wir von ihr so begeistert, dass wir sie unbedingt im Team haben wollten“, erzählt uns Hans-Peter Wunsch. „Bis Ende des Jahres arbeitet Stella in unserem Standort in Köln und dann kommt sie zu uns ins Team nach Wien“.
Beide Absolventinnen arbeiten als Designerinnen bei BENE und sind eigenständig für Planungen und Projektabwicklungen zuständig. „Sie sind beide schon so richtig im BENE-Leben angekommen“, schildert Wunsch. Bei BENE durchlaufen alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Einstiegsprogramm, dass ihnen erlaubt, in einer Woche alle Abteilungen kennenzulernen. „Es geht nicht nur darum, alle Mitarbeiter kennenzulernen, sondern auch die DNA, die Kultur von BENE“, fügt Wunsch hinzu.

Verbindung von Theorie und Praxis

Und wie beurteilt Wunsch die Ausbildung an der NDU? Die Förderung der Kreativität an der NDU empfindet er als sehr positiv, genauso wie die Verbindung von Theorie und Praxis. „Mir hat das bei Lisa sehr imponiert, dass sie sich ohne Berührungsängste hingesetzt und zu Arbeiten angefangen hat. Diese Hands-on-Mentalität, die an der NDU gelehrt wird, finde ich top“, berichtet Wunsch, der selbst Architektur an der TU Stuttgart und ein Postgraduate in der Schweiz absolviert hat. Er kenne das Problem, dass junge Leute, die sehr lange studieren, die Anforderungen am Markt gar nicht kennen.
Wunsch schätzt auch die Freiheit, Sachen auszuprobieren und kreativ zu sein. „Man kann NDU-Absolventinnen und Absolventen sofort einsetzen und das ist ein großer Vorteil“, sagt Wunsch und betont, dass NDU-Absolventinnen und Absolventen sehr gut für die Berufswelt vorbereitet werden.
Das Erlernen des Handwerks und die konkrete Umsetzung für die Arbeitswelt sind für ihn essenzielle Anforderungen, die er an eine gestalterische universitäre Ausbildung stellt.

Straffe Organisation

Zudem schätzt er an der NDU die strengere und straffere Organisation: „Viele können gar nicht mehr acht Stunden arbeiten, weil sie es verlernt haben, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einer Sache zu beschäftigen, aber das Arbeitsleben erfordert dies.“ Außerdem ist Wunsch der Meinung, dass das Thema „Selfmanagement“ sehr gut an der NDU gelehrt wird, wie er bei seinen zwei Mitarbeiterinnen feststellen konnte.

Jungen Designerinnen und Designern rät er, der Kreativität freien Lauf zu lassen und mit Begeisterung an einer Sache zu arbeiten: „Im Endeffekt kann ich ein Produkt nur verkaufen, wenn ich selber davon begeistert bin.“
Auf die Frage, wie er bei seinen Mitarbeitern die Kreativität fördert, empfiehlt Wunsch, dass Designerinnen und Designer mit offenen Augen durch die Welt gehen sollen: „Raus gehen, Ausstellungen besuchen, andere Länder und Sitten kennenlernen – das sind gute Inspirationsquellen“, und er ergänzt, dass Social Media und hier vor allem die Plattformen Instagram und Pinterest wichtige Inputs liefern, wenn es um aktuelle Themen und Trends geht. „Man darf sich auch mal in der großen weiten virtuellen Welt verlieren“, schmunzelt er und fügt hinzu, dass Architektur nicht nur starr betrachtet werden kann, sondern die Übergänge zu Design, Fashion, Kunst und Natur oft fließend sind.

www.ndu.ac.at

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