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Innovativ und flexibel: Schutzausrüstung aus dem 3D-Drucker

Die Firma NBG DIMENSIONS aus Gmünd widmet gesamteProduktionskapazität dem Kampf gegen Covid-19.

Der kunststoffverarbeitende Betrieb NBG DIMENSIONS aus Hohenreich entwickelt und druckt Produkte im Kampf gegen Corona.
© Philip Anderl/ NBG DIMENSIONS Der kunststoffverarbeitende Betrieb NBG DIMENSIONS aus Hohenreich entwickelt und druckt Produkte im Kampf gegen Corona.

„Das war unsere Rohdatei“, sagt Alexander Bauer, Geschäftsführer von NBG DIMENSIONS aus Hohenreich, tippt ein paar Befehle in seinen PC ein und ruft die Skizze eines Gesichtsvisieres auf. „Und das ist unser marktreifes Produkt – komplett rekonstruiert und optimiert“, erklärt Bauer und greift zu einem Gesichtsvisier, das frisch aus dem 3D-Drucker des kunststoffverarbeitenden Betriebs stammt.

„Wir möchten die Menschen schnell mit dringend gebrauchter Schutzausrüstung versorgen. Und da die konventionellen Lieferanten mit der Nachfrage nicht mehr nachkommen, haben wir unsere gesamte Kapazität auf den Kampf gegen das Virus ausgerichtet.“ Das ganze Team hat an einem Strang gezogen, Nachtschichten eingelegt und es geschafft, dass innerhalb von drei Tagen ein marktreifes Produkt entsteht.

„Unser Verfahren ist SLS (Selektives Laser Sintern). Pro Woche können wir etwa 3.000 Stück an Face-Shields herstellen“, erklärt Bauer und führt in den Produktionsbereich, in dem 5 SLS-Maschinen, 2 Sandstrahlkabinen und eine Färbeanlage auf Hochtouren laufen. 

Tüfteln an neuen Produkten

„Der Vorteil am 3D-Druck ist die hohe Flexibilität. Man kann ein Bauteil innerhalb eines Tages komplett rekonstruieren und kleine Fehler schnell ausmerzen.“ Neben den Visieren hat NBG DIMENSIONS auch handlose Türöffner im Sortiment. Und an neuen Produkten wird laufend getüftelt: Schutzmasken, Schlüsselanhänger als Alltagsbegleiter, um viele Situationen berührungsfrei meistern zu können, oder Griffschalen für den Einkaufswagen.

Die Mitarbeiter arbeiten auf Hochtouren, um den stets steigenden Bedarf zu decken. „Gerade Branchen wie Apotheken, Lebensmitteleinzelhändler, aber auch viele produzierenden Betriebe benötigen den Schutz für Mitarbeiter und Kunden. Es sind aber auch viele Privatpersonen, die bei uns bestellen“, gibt der Geschäftsführer Auskunft.  Verwendet werden ausschließlich hochwertige Materialen. „Wir produzieren mit Kunststoff, der für Hautkontakt zertifiziert ist. Wir stehen in engem Kontakt mit der Medizintechnik und wollen versuchen, unsere Produkte auch für Krankenhäuser einsatzfähig zu machen“.

Drei Mal täglich treffen sich die am Prozess beteiligten Mitarbeiter per Telefonkonferenz, um sich auszutauschen und die Produkte laufend zu optimieren. „Vom Modellbau über Zahnräder bis hin zu einer Schutzhaut für Roboter: Wir haben in der Vergangenheit schon unter Beweis gestellt, dass wir so flexibel sind wie die Methode, mit der wir drucken. Wir werden auch auf dem Gebiet der Schutzausrüstung unser Bestes geben“, betont Bauer und macht sich bereit für die Videokonferenz mit seinem Team.

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