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„Menschenkenntnis erleichtert den Erfolg im Geschäft“

Das Unternehmen Moser Wurst GmbH setzt neben den typisch klassischen Fleischprodukten auf den modernen Geschmack: Neben Rind- und Schweinefleisch werden auch Puten- und Hühnerfleisch zu Wurstprodukten verarbeitet.

Fabian Gottsbacher mit Würsten in der Hand vor einem Wurstregal.
© Franz Weingartner Fabian Gottsbacher, Lehrling im dritten Lehrjahr zum Fleischverarbeiter, mit der beliebten Dauerwurst „Glockner“, die im Wenderauch geräuchert und gebraten wird.

Wenn man die Unternehmerin Irmtraud Moser nach ihrem Erfolgsrezept fragt, antwortet sie: „Interesse, Fleiß, Durchhaltevermögen und viel Geduld.“
Die Geschäftsführerin bei Moser Wurst GmbH bezeichnet sich selbst als Optimistin und rät: „Wenn es einmal einen Rückschlag gibt oder sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt, dann muss man hinterfragen, analysieren und es wieder probieren.“ Sie selbst wählt für sich den diplomatischen Weg, Menschenkenntnis ist ihr wichtig: „Je besser ich mein Gegenüber einschätzen kann, desto erfolgreicher bin ich in der Geschäftswelt.“

Irmtraud Moser empfiehlt allen anderen UnternehmerInnen mit Leidenschaft bei der Sache und  offen zu sein, sich gut zu vernetzen, weiterzubilden und in die Personalentwicklung zu investieren. Schon bevor sie ihren Mann kennen gelernt hatte, war Irmtraud Moser selbstständig. 1993 wurde geheiratet und sie fing im Familienunternehmen Moser an. 

Anfangs zuständig für Personal und Marketing hat die Wieselburgerin alle Bereiche im Betrieb durchgemacht. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Gatten übernahm sie im Juni 2017 die Geschäftsleitung. Mitinhaber ist ihr Schwager Michael Moser.

Moser steht für Geschmack und Qualität

Das Unternehmen meiner Schwiegereltern hatte schon immer einen sehr guten Ruf. Der Name stand und steht heute noch für guten Geschmack und Top-Qualität der Waren“, betont Irmtraud Moser. Mit Beginn des Wellesstrends hat sich auch das Unternehmen Moser etwas einfallen lassen: „Es gab keine Wellness-Produkte im Wurstsortiment, also haben wir nach Innovationen und Alternativen zu Rind- und Schweinefleischerzeugnissen gesucht.“ So entstand im Jahr 2004 die „Schwarze Pute“, eine reine Putenwurst, sehr kalorienreduziert, mit einem Fettanteil von elf Prozent. „Unsere Putenwurst schmeckt gehaltvoll und herzhaft, ist aber nicht schwer. Sogar die Weight Watchers haben sie in ihrem Programm aufgenommen“, beschreibt die Unternehmerin. Der Verkaufsschlager wird nun auch an die großen Handelsketten geliefert und ist das bekannteste Produkt in Österreich.

Porträtfoto
© FotoLois.com, Alois Spandl Geschäftsführerin Irmtraud Moser.

Wellness-Trend in der Wurstbranche

Und da der Trend auch weiterhin zu hellem Fleisch geht, werden auch immer wieder kreative, neue Produkte ent­wickelt. „Zum Beispiel: Hennebel. Das ist eine Hühnerwurst mit Currynote und ist ganz neu in unserem Sortiment. Nebenher setzen wir auch weiterhin auf die österreichischen Klassiker“, so Moser.
Sie bedauert den Rückgang der klassischen Fleischerfachgeschäfte und das damit verlorengehende Fachwissen: „Es ist schade, dass die Qualität der Fleischprodukte wegen der Preispolitik auf der Strecke bleibt und dass der österreichische Durchschnittskonsument hochwertigen Lebensmitteln nicht mehr Stellenwert einräumt.“

Knapp 100 MitarbeiterInnen – inklusive Teilzeitkräfte – werden im Betrieb beschäftigt, darunter   auch zwei Lehrlinge. „Leider ist der handwerkliche Beruf für junge Leute oft nicht ‚trendy‘ genug, wir bekommen sehr schwer Lehrlinge“, würde sich die Geschäftsführerin über mehr Bewerbungen sehr freuen. 

  • Die Firma Moser Wurst in Wieselburg wurde 1903 gegründet und wird nun in vierter Generation geführt.

  • Etwa 90 MitarbeiterInnen (Vollzeitäquivalent) arbeiten bei Moser.

  • Derzeit werden zwei Lehrlinge ausgebildet.

  • Pro Jahr werden 2.000 Tonnen Wurst, Schinken, Selchwaren und Spezialitäten aus Fleisch produziert. 

  • Mehr als 120 verschiedene Produktspezialitäten befinden sich im Sortiment.

www.moserwurst.at

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