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Stromversorgung ist hier Frauensache

Seit 150 Jahren versorgen die Elektrizitätswerke Eisenhuber das Feistritztal im Süden von Niederösterreich mit Öko-Strom. Geschäftsführerin Monika Eisenhuber ist die fünfte Generation und die erste Frau, die den Familienbetrieb leitet.

Monika Eisenhuber ist seit 15 Jahren Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Eisenhuber GmbH & Co KG in Kirchberg am Wechsel im Bezirk Neunkirchen.
© Manfred Trinkl Monika Eisenhuber ist seit 15 Jahren Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Eisenhuber GmbH & Co KG in Kirchberg am Wechsel im Bezirk Neunkirchen.

Als staatlich beauftragter Netzbetreiber beliefern die Elektrizitätswerke Eisenhuber etwa 2.800 Endkunden über das öffentliche Netz mit „grünem“ Strom. Dafür werden 342 Kilometer Stromleitungen der Gemeinden Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel, Otterthal, Sankt Corona und Trattenbach instand gehalten und modernisiert. 

Das Unternehmen ist in mehreren Geschäftsfeldern tätig. Neben der Stromerzeugung durch die vier Kleinwasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen gibt es auch einen Elektroinstallationsbetrieb und ein Elektrohandelsgeschäft (RED ZAC). „Unseren 24 Mitarbeitern gefällt das abwechslungsreiche Betätigungsfeld“, so Monika Eisenhuber, die seit 15 Jahren die Geschäftsführung leitet. Die 49-Jährige wollte schon von klein auf den Betrieb übernehmen. „Es hat mich nie gestört in einer männerdominierten Branche tätig zu sein“, so Eisenhuber. 

Umweltgedanke steht im Vordergrund

„Eine unserer Stärken ist, dass wir uns auf Reparaturen von Elektrogeräten spezialisiert haben. Nicht zuletzt, um dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen. Es ist uns wichtig, auf unsere Umwelt zu achten, da wir durch unsere Wasserkraftwerke mit der Natur sehr verbunden sind“, betont die Unternehmerin. Reparieren statt wegwerfen lautet ihre Devise, und sie verweist dabei auf den NÖ Reparaturbonus: „Wir informieren unsere Kunden über diese Möglichkeit Geld zu sparen und gleichzeitig etwas Gutes für unsere Umwelt zu tun.“

Eisenhuber schildert: „Wir hatten einmal den Fall, dass durch eine kaputte Kaffeemaschine der Stromverbrauch einer Kundschaft dreimal so hoch war wie normalerweise. Nachdem uns dieser hohe Stromverbrauch aufgefallen ist, sind wir sofort aktiv geworden und haben die Ursache gefunden und behoben. Die defekte Maschine war nicht ungefährlich - zum Glück ist nichts passiert.“ 

Das Eisenhuber-Team gibt den Kunden auch Tipps zum Energiesparen und zeigt ihnen Einsparungspotenziale auf, wie etwa den Einsatz von LED-Lampen oder den Austausch alter Geräte, die einen sehr hohen Stromverbrauch haben. „Es sind die kleinen Schritte in den eigenen vier Wänden, mit denen man etwas Positives für die Umwelt beitragen kann“, appelliert Monika Eisenhuber.

Herausforderungen der Zukunft

„Unser derzeitiges großes Projekt ist, die Versorgung, die unabhängig vom öffentlichen Netz im Falle eines Blackouts funktioniert, sicherzustellen. Das heißt, alle wichtigen Gebäuden mit Strom zu versorgen und die Kommunikation untereinander zu ermöglichen“, verrät die Unternehmerin.

Handlungsbedarf gibt es laut Monika Eisenhuber noch immer beim Thema Bürokratieabbau. Genau nachgerechnet, ist die Firma jährlich 308 Stunden mit dem Ausfüllen von Formularen und Statistiken beschäftigt. Erfreulich hingegen sieht sie, dass die Initiativen greifen, die das Image der Lehre aufwerten: „Unsere Lehrlinge sind hochqualifizierte Fachkräfte und haben ein umfangreiches Wissen. Die Lehre ist eine Spitzen-Ausbildung und soll auch diesen Stellenwert haben.“

Eine ihrer Töchter, die nach der HTL nun an der Wirtschaftsuniversität ihren Master macht, steht schon in den Startlöchern und möchte den Betrieb einmal weiterführen. „Der Betrieb wird also voraussichtlich in weiblicher Hand bleiben“, ist Monika Eisenhuber stolz.

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