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Was bringt die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung Neues für Ihr Unternehmen?

Profi-Tipps vom WKNÖ-Arbeitsrechtsexperten Martin Egger.

Der WKNÖ-Arbeitsrechtsexperte Martin Egger.
© WKNÖ Der WKNÖ-Arbeitsrechtsexperte Martin Egger.

"Die sogenannte monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM) kommt mit Beginn des nächsten Jahres. Um was geht es dabei?"

Egger: Dienstgeber haben die Verpflichtung, sowohl die Dienstnehmer- als auch die Dienstgeberbeiträge an die GKK abzuführen. Bisher erfolgte die Meldung dieser Beiträge in Form einer monatlichen Beitragsnachweisung, in der die nach Beitragsgruppen aufgeschlüsselte Lohnsumme aller Mitarbeiter bekanntgegeben wurde. Nach Ablauf eines Kalenderjahres ist dann ein Beitragsgrundlagennachweis gemeinsam mit dem Lohnzettel für jeden einzelnen Dienstnehmer erstellt und übermittelt worden. Ab 1.1.2019 müssen die individuellen Beitragsgrundlagen monatlich gemeldet werden. 

"Warum ist jeder Dienstgeber gut beraten, sich jetzt schon mit der mBGM auseinanderzusetzen?"

Die Einführung der monatlichen Beitragsgrundlagenmeldung bedeutet eine komplette Systemumstellung für die Dienstgeber, die Lohnsoftwarehersteller und die Sozialversicherungsträger. Man benötigt eine neue Lohnverrechnungssoftware und natürlich müssen Mitarbeiter, die mit dem Personalwesen beschäftigt sind, auch zeitgerecht geschult werden.

"Bringt das neue System außer Mehrarbeit auch Vorteile für den Betrieb?"

Durch die Umstellung des Systems soll es

  • zu einer generellen Vereinfachung der Anmeldung,
  • zur Vermeidung der Meldung von redundanten Daten, 
  • zu einer Zusammenführung der Beitragsnachweisung mit dem Lohnzettel SV (BGN) zu einer monatlichen Meldung, 
  • zur Minimierung bzw. dem Wegfall von Abgleichsdifferenzen und
  • zur Reduzierung der Meldungsvielfalt und leichteren Handhabung durch das
    Tarifsystem kommen.

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