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„Modernes Leben braucht Chemie“

Chemie und Natur sind für die Fachgruppe Chemische Industrie NÖ kein Widerspruch. Deshalb begann ihre Tagung in den Weingärten der Wachau und klang mit einer Diskussion über die Symbiose von Chemie und Natur aus.

Die beiden stoßen mit zwei Gläsern an.
© Josef Bollwein Fachgruppenobmann der Chemischen Industrie Helmut Schwarzl (l.) und Landesrat Martin Eichtinger.

„Modernes Leben braucht Chemie. Ohne sie wäre vieles nicht möglich. Sie ist die Basis von Vielem und da die Zukunft heute beginnt, denken die Betriebe kreislauforientiert für ein besseres Morgen“, mit diesen Worten begrüßte der Obmann der Chemischen Industrie NÖ Helmut Schwarzl die zahlreichen Gäste in der Wachau. Die diesjährige Fachgruppentagung stellt einen gesellschaftlichen Höhepunkt dar, gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und hochrangigen Vertretern der Chemischen Industrie wurde Natur genossen und die Vorzüge der Symbiose von Chemie und Natur diskutiert. 

So begann die Fachgruppentagung der Chemischen Industrie NÖ mit einer Wanderung durch die Rebengärten des Weltkulturerbes der Wachau. Nach dem Marsch ging es zur Verkostung ins Weingut Holzapfel, wo Falstaff Chefredakteur Bernhard Degen in die Geheimnisse des Weins einweihte. 

Würde das Verständnis der Menschen für Chemie immer geringer, so hätte das selbstverständlich auch negative Auswirkungen auf die Qualität des Industriestandortes Österreich. „Daher dürfen wir nie müde werden, über Chemie zu diskutieren und sie auf alle möglichen Arten positiv zu thematisieren. Ein Schwarz-Weiß-Denken bringt unsere Gesellschaft nicht weiter, sondern wir müssen aktiv den Dialog vorantreiben,“ gab sich der Obmann der Chemischen Industrie Helmut Schwarzl richtungsweisend. 

Begeistern für die Chemie, begeistern für die Natur. 

Natur und Chemie stellen keinen Widerspruch dar, sondern sie stärken sich gegenseitig. Alles, was man in der Natur sieht, entsteht durch chemische Prozesse. Ein großes Anliegen der Chemischen Industrie sind die Naturwissenschaften und so unterstützt die Chemische Industrie seit Jahren zahlreiche Projekte im Bildungsbereich mit dem Ziel, die naturwissenschaftliche Ausbildung an Schulen und Universitäten weiter zu verbessern und das Interesse der Jugend an der Chemie zu wecken. Die Förderung engagierter und ambitionierter Nachwuchskräfte soll den Chemiebetrieben helfen, in Europa wettbewerbsfähig zu bleiben und sich auf lange Sicht in der Standortdiskussion zu behaupten. Gerade für die Chemische Industrie sind Konsumenten, die zu korrekter, kritischer Beurteilung von Produkten und Herstellungsvorgängen in der Lage sind, sehr wichtig. 

Die Fakten im Überblick

Die Chemische Industrie verfügt derzeit in Niederösterreich über 141 Betriebsstandorte. Mit über 8.470 Beschäftigten sind 18,3 Prozent aller Arbeitnehmer der gesamten österreichischen Chemischen Industrie in Niederösterreich tätig. Beim Produktionswert liegt der Anteil Niederösterreichs bei knapp 16 Prozent, was einem Produktionsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro entspricht. Damit liegt Niederösterreich an zweiter Stelle aller Bundesländer. 

Die Exportquote der Chemischen Industrie NÖ Industrie betrug 2018 knapp 66 Prozent (Gesamtumsatz 2,80 Mrd. Euro; Auslandsumsatz 1,84 Mrd. Euro). 

Der heutige Schwerpunkt der Chemischen Industrie Niederösterreichs liegt hauptsächlich bei der kunststofferzeugenden und kunststoffverarbeitenden Industrie (55 Betriebe), der Erzeugung anorganischer und organischer Chemie (39 Betriebe). Ein Drittel des Anteiles an der niederösterreichischen Produktion haben die Betriebe der Lackindustrie, der technischen Gase sowie der organischen Chemikalien und Wachswarenerzeugung. 

Die Chemische Industrie NÖ beschäftigt 257 Lehrlinge (Stand: 31.8. 2019).

Eine Wandergruppe zwischen grünen Weinreben.
© Josef Bollwein Die TeilnehmerInnen der Fachgruppentagung beim Wandern durch die Weingärten.

Bildergalerie, Fotos: Josef Bollwein


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