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"Menschen wollen sich ihren Mikrokosmos schön gestalten."

Ein wenig hat sich Baumarktbetreiber Christoph Löwenstein vor dem 14. April gefürchtet. Doch seine Sorge war unbegründet – trotz großen Kundenansturms.

Baumarkt von Christoph Löwenstein.
© Christoph Löwenstein Gut angelaufen nach der Zwangspause ist das Geschäft der Julius Griessler & Sohn KG in Scheibbs.
„Mit diesem Ort verbinde ich schöne Momente. Schon als Kind habe ich meinen Vater zum Einkaufen in diesen Baumarkt begleitet. Ich fange jetzt sicher nicht an, woanders zu kaufen“, sagt ein Mann mittleren Alters und schiebt seinen Wagen zielstrebig durch die Gänge der Julius Griessler & Sohn KG in Scheibbs. So wie er denken viele, denn mit knapp 500 Kunden zählte Inhaber Christoph Löwenstein am Tag der Wiedereröffnung doppelt so viel Frequenz an seinen beiden Standorten wie an einem normalen Einkaufstag. Der Rummel hat sich über den ganzen Tag verteilt. Die Kunden waren wirklich diszipliniert, haben Abstand gehalten und die meisten hatten ihren eigenen Nasen-Mund-Schutz mit, obwohl wir Masken zum Verkauf anbieten“, freut sich Löwenstein über den erfolgreichen Start nach der Zwangspause. „Die Menschen sind extrem geduldig, relaxed und freundlich. Sie schätzen es sehr, dass wir nach einem Monat endlich wieder geöffnet haben.“ 

Richtige Jahreszeit, passendes Sortiment

Der Bedarf konzentrierte sich in den ersten Tagen vor allem auf die Bereiche Garten und Farben. „Die Menschen verbringen viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Da wollen sie sich ihren Mikrokosmos natürlich so schön wie möglich gestalten. Und da kommen wir mit unseren Produkten ins Spiel“, weiß Löwenstein und fügt lächelnd hinzu: „Schon mein Großvater sagte. Wir sind eine Branche, in der man nicht viel verdient, aber wir sind eine fixe Konstante im Leben der Menschen.“ 1894 gegründet und im letzten Jahr von Christoph Löwenstein übernommen, ist der Familienbetrieb tief in der Region verwurzelt. „Die Solidarität und der Zusammenhalt während der Krise haben mich sehr berührt. Wir haben unseren Lieferservice für den Privatkundenbereich ausgedehnt und waren in Sozialen Medien aktiv. Die viele positive Resonanz hat mich berührt und gemeinsam haben wir es geschafft, in dieser Zeit gut die Hälfte des Umsatzes zu retten“, sagt Löwenstein und hofft, dass es zu keinem erneuten Shutdown kommt. Dennoch fühlt er sich für alle künftigen Herausforderungen gut gerüstet. „Unser Familienbetrieb hat zwei Weltkriege überstanden. Wir schaffen auch Corona“, meint er lachend und eilt einer Kundin zu Hilfe, die sich mit einem Sack Blumenerde plagt.

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