th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

„Meisterbriefe sind weltweit anerkannte Qualitätssiegel“

Bei der Meisterfeier im WIFI St. Pölten wurden 243 neue Meisterinnen und Meister aus insgesamt 32 Berufsgruppen ausgezeichnet.

Ein Beweis für die Vielfalt und Qualität des Gewerbe und Handwerks.
Die Aula des WIFI NÖ in St. Pölten bot den idealen  Rahmen für die feierliche Verleihung der Meisterbriefe.
© Christian Schörg Die Aula des WIFI NÖ in St. Pölten bot den idealen Rahmen für die feierliche Verleihung der Meisterbriefe.

Bei der mittlerweile elften Meisterfeier des niederösterreichischen Handwerks und Gewerbes würdigte die Wirtschaftskammer ihre neuen Meisterinnen und Meister.

„Österreich verlangt stärker denn je nach bestens ausgebildeten Fachkräften. Unsere Meisterinnen und Meister sichern höchste Qualität durch gute Qualifizierung. Mit ihren Meisterbriefen und Befähigungsnachweisen sind sie in die Top-Liga ihres Handwerks und Gewerbes aufgestiegen. Das ist eine absolute Spitzenleistung, die eine große Menge an Einsatz, Arbeit und Wissen verlangt“, gratuliert Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Nieder-österreich, den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern.

Insgesamt 236 Fachkräfte aus 32 Berufssparten nahmen im WIFI St. Pölten ihre Meisterbriefe und Befähigungsurkunden entgegen. Die feierliche Überreichung erfolgte durch Bundesministerin Margarete Schramböck, Präsidentin Sonja Zwazl und Wolfgang Ecker, Obmann der Niederösterreichischen Sparte Gewerbe und Handwerk.

Lehrberufe sind ein Erfolgsgarant

„In nur wenigen anderen Ländern existiert ein mit der dualen Ausbildung vergleichbares System. Lehrberufe sind ein Erfolgsgarant für Österreich und für unsere Wirtschaft. Deshalb werden wir diese stärken und weiterentwickeln. Aktuell ist es uns gelungen, den Meister im Nationalen Qualifikationsrahmen auf derselben Stufe wie den Bachelor-Abschluss zu verankern. (siehe Kasten auf Seite 5) Damit heben wir den Stellenwert der Lehre und ermöglichen eine bessere internationale Sichtbarkeit dieser wertvollen Ausbildung. Für die Betriebe ist das vor allem bei internationalen Ausschreibungen wichtig, wo die Qualifikation der Mitarbeiter oftmals ein Entscheidungskriterium ist“, so die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck.

Ob Baumeister, Florist oder Glaser, auch in diesem Jahr beeindruckte die Fülle der unterschiedlichsten Meisterinnen und Meister aus insgesamt 32 Berufsgruppen. 

Mit 28 und 20 Titeln bildeten die Kraftfahrzeugtechniker und Metalltechniker für Metall- und Maschinenbau die stärksten Gruppen in diesem Jahr. Auch das seltene Uhrmacherhandwerk erfreut sich mit fünf verliehenen Meistertiteln anhaltender Beliebtheit. 

V.l.: Meister Florian Reschinsky, Bundesministerin Margarete Schramböck, Meisterin Sandra Hamberger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Meisterin Katharina Urban, Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster und NÖ Spartenobmann Wolfgang Ecker.
© Josef Henk

V.l.: Meister Florian Reschinsky (Konditoren, Zuckerbäcker), Bundesministerin Margarete Schramböck, Meisterin Sandra Hamberger (Tischler), Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Meisterin Katharina Urban (Kraftfahrzeugtechnik), Bundesspartenobfrau Gewerbe und Handwerk Renate Scheichelbauer-Schuster und NÖ Spartenobmann Gewerbe und Handwerk Wolfgang Ecker.

Meister mit einem speziellen Berufsweg

Unter den Ausgezeichneten finden sich Meisterinnen und Meister  mit einem besonderen Werdegang.
So zum Beispiel Konditor-meister Florian Reschinsky, aus Scheibbs: Gemeinsam mit seinen Eltern führt er bereits in fünfter Generation die beliebte Traditionskonditorei „Reschinsky“ und arbeitet laufend daran, Tradition und Innovation im langjährigen Familienbetrieb zu verbinden.

Wie man in einer männerdominierten Branche als Frau erfolgreich ist, zeigt KFZ-Meisterin Katharina Urban. Immer wieder musste sie Widerstände und Skepsis – vor allem von Kunden – überwinden. Aufgrund ihrer guten Ausbildung überzeugte sie aber stets mit ihrer Kompetenz. Tischlermeisterin Sandra Hamberger aus Tirol hat ihre Kurse und die Meisterprüfung ganz bewusst in Niederösterreich abgelegt, da sie die Qualität der Ausbildung klar überzeugt hat. Ihre Botschaft an junge Frauen und Mädchen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden: „Mut zum Handwerk! Es gibt eine Vielzahl an qualifizierten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für handwerkliche Berufe. Auch Frauen bleibt hier keine Tür verschlossen.“

Hier gehts´s zur Bildergalerie (Fotos: Josef Henk und Christian Schörg)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk

NÖ Baupreis für das Betriebsrestaurant Franz

Mit vielen Ehrengästenging in der Burg Perchtoldsdorf die Sieger­ehrung über die Bühne. Durchsetzen konnte sich das Projekt „Betriebsrestaurant Franz“ in Thomasberg. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Die Ehrengäste der Eröffnungsfeier der neuen Friseurwerkstätte im WIFI NÖ in St. Pölten.

Friseurwerkstätte erstrahlt in neuem Glanz

Alle „Stückerln“ spielt die neu adaptierte, multifunktionale Friseurwerkstätte im WIFI St. Pölten. Sie wurde nach einer Bauzeit von knapp vier Monaten im Oktober 2017 wieder in Betrieb genommen. mehr