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Fokus auf zukunftsträchtige Initiativen richten

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Wirtschaftskammer NÖ-Direktor Johannes Schedlbauer präsentierten die Ergebnisse des WKNÖ-Wirtschaftsbarometers.
© Gabriele Moser

Was wurde nicht schon alles über die von der Digitalisierung ausgehenden Gefahren gemutmaßt. Glaubt man Meinungsumfragen, so hegen über die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher die Befürchtung, dass die Digitalisierung den Menschen Arbeitsplätze wegnimmt.

Nur eine Minderheit meint, dass dadurch neue Jobs entstehen. Dabei gibt es überhaupt keinen Beweis oder Beleg dafür, dass diese neue Technologie Arbeitsplätze wegrationalisiert. Im Gegenteil, durch sie werden neue geschaffen. Wer es nicht glaubt, der soll in die Betriebe gehen. Er wird staunen, wie viele unserer NÖ Unternehmen diese neue Technologie einsetzen und damit wirtschaftlich erfolgreich sind.

Als Wirtschaftskammer sind wir bemüht, unsere Mitgliedsbetriebe mit Angeboten wie dem „Digital Readiness Check“ bestmöglich beim Einsatz der Digitalisierung zu unterstützen. Wirtschaftsfeindliche Initiativen wie die jüngst wieder propagierte Einführung der 35 Stunden-Woche würden hingegen nur dazu beitragen, den Faktor Arbeit massiv zu verteuern, den Fachkräftemangel zu verstärken und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Wollen wir diese erhalten, müssen wir den Fokus noch stärker auf Innovation und neue Technologien richten. Auch wenn sich die Parteien bereits im Wahlkampfmodus befinden, gilt es trotzdem, das Augenmaß zu behalten. 

Eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich macht keinen Sinn. Die Fortführung erfolgreicher zukunftsträchtiger Initiativen, wie dem Förderprogramm KMU DIGITAL, hingegen sehr wohl.

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