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Bester Maurer-Lehrling aus Seitenstetten

Die 18 besten von rund 130 Maurer-Lehrlingen im dritten Lehrjahr aus ganz Niederösterreich schafften es in die Endrunde des niederösterreichischen Lehrlingswettbewerbes.

© Landesinnung Bau NÖ/Paul Plutsch V.l.: Landesinnungsmeister Robert Jägersberger, 2. Platz Thomas Salzer, Sieger Mathias Unterberger, 3. Platz Markus Fuchslueger und WKNÖ-Vizepräsident Josef Breiter.

Nach zwei Tagen harten Kräftemessens erfolgte die Verleihung der Urkunden in der BAUAkademie des Landes, in Schloss Haindorf bei Langenlois.

Der Sieg ging mit Mathias Unterberger aus Seitenstetten an die Stöckler Bau GmbH aus Weistrach (Bezirk Amstetten). Landesinnungsmeister Robert Jägersberger gratulierte herzlich: „Ihr habt eure Leistungsbereitschaft erkennen lassen und den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere gelegt – Facharbeiter sind im ganzen Land gefragt!"

Jury-Vorsitzender und Landeslehrlingswart Baumeister Werner Amon lobte das hohe Niveau der zur Schau gestellten Maurer-Arbeiten: „Die Qualität unserer Maurerlehrlinge ist wirklich beeindruckend und ein Versprechen für die Zukunft. Ihr wart besonders gut, das spiegelt sich auch in der hohen Gesamtpunkteanzahl wider."

WKNÖ-Vizepräsident Josef Breiter dankte den Mitgliedsbetrieben für ihren hohen Einsatz sowie deren Zeit- und Ressourcenaufwand bei der Lehrlingsausbildung: „Die jungen Lehrlinge sind die Zukunft und das Rückgrat der heimischen Bauwirtschaft."

Die Stockerlplätze

  • Mathias Unterberger erreichte mit 437 Punkten den höchsten Wert und erzielte für seinen Ausbildungsbetrieb, die Stöckler Bau GmbH aus Weistrach, den ersten Platz. 
  • Den zweiten Rang belegte Thomas Salzer von der Schiller Ges.m.b.H. aus Grafenschlag. 
  • Über den dritten Platz freute sich Markus Fuchslueger von der Firma Spreitzer Gesellschaft m.b.H. aus Ybbsitz.

Theorie und Praxis

Die 18 Jungmaurer führten zwei Tage lang ihre Maurerarbeiten perfekt aus und präsentierten sie dann vor der Jury. Am Programm standen praktische Arbeiten wie die Ausführung eines Hohlblockmauerwerks mit Fenster und Gesims sowie verschiedene Putzarten.

Beim theoretischen Teil wurden verschiedene bautechnische Berechnungen angestellt und Bautagesberichte geführt.

Ausschlaggebende Kriterien für die Wahl der Sieger waren die Genauigkeit, mit der die Aufgaben gelöst wurden und das optische Erscheinungsbild der Bauausführung.

Die beiden Erstplatzierten haben die Ehre, Niederösterreich beim Bundes-Jungmaurerwettbewerb in Oberösterreich zu vertreten.

Im Anschluss ging das Sommerfest der Landesinnung Bau mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Bühne.

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