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Mathias Past, Junge Wirtschaft NÖ: „Jetzt Weichen für Zukunfts-Modus stellen!“

Die Konjunkturumfrage der Jungen Wirtschaft zeigt: Die Stimmung unter den jungen Selbstständigen ist im Jahresverlauf trotz der Krise spürbar gestiegen. Sie fordern allerdings Steuerentlastungen, die Einführung eines Beteiligungsfreibetrages und die Stärkung von Risikokapital.

Portrait und Zitat Mathias Past
© Michaela Habinger

Die Mitte Dezember vom Linzer market-Institut durchgeführte Konjunkturumfrage unter österreichischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern zeigt eine klare Tendenz: „Die Stimmungslage unter den Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern hat sich im Jahresvergleich nachhaltig aufgehellt“, bilanziert David Pfarrhofer vom market-Institut. Und das, obwohl die jungen Unternehmen zu einem erheblichen Teil (71 %) unter den Corona-Beschränkungen gelitten haben. Die jungen Selbstständigen gehen mehrheitlich von einer spürbaren wirtschaftlichen Erholung ab dem zweiten Halbjahr 2021 aus (36 %).

Starke Motivation, positive Eigenkapital-Einschätzung 

Beeindruckend ist die Motivation der jungen Betriebe, ihre unternehmerische Laufbahn fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer sind von der Geschäftsidee, Kundenakzeptanz und Aufstellung ihres Betriebes überzeugt. „Dass es sich dabei nicht um Zweckoptimismus handelt, zeigt die Einschätzung relevanter betriebswirtschaftlicher Indikatoren: 65 % bewerten ihre Eigenkapitalsituation als ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘“, erklärt Pfarrhofer. 

Vom Krisen- in den Zukunftsmodus

„Unsere jungen Unternehmen trotzen der Krise und richten ihren Blick nach vorne. Die neue Unternehmergeneration ist ein entscheidender Player für den Aufschwung. Deshalb müssen jetzt die Weichen für den Zukunftsmodus gestellt werden“, fordert der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Niederösterreich, Mathias Past.

Steuern und Kapitalmobilisierung als Stellschrauben

Laut JW-Konjunkturbarometer liegen die Prioritäten der jungen Betriebe im Bereich angebotsseitiger wirtschaftspolitischer Maßnahmen vor allem bei der steuerlichen Entlastung (57 %): Hier werden eine Senkung der Lohnnebenkosten, die KÖSt-Senkung und die Abschaffung der Mindest-KÖSt gefordert.
Außerdem wünschen sich die jungen Selbstständigen die Einführung eines Beteiligungsfreibetrages (19 %) und die Stärkung von Risikokapital (16 %). Nachfrageseitig wünscht man sich vor allem eine Stimulierung der Kundennachfrage (54 %).

Beteiligungsfreibetrag zur Mobilisierung von privatem Kapital

Die Junge Wirtschaft Niederösterreich ist überzeugt, dass Investments durch privates Kapital in junge Unternehmen eine wertvolle zusätzliche Stütze für den Aufschwung sein können. 

„Der Beteiligungsfreibetrag würde Kapital mobilisieren und Liquidität für Investitionen schaffen. Dadurch wäre er für die Unternehmen eine alternative und attraktive Finanzierungsmöglichkeit“, führt der Landesvorsitzende aus. 
Der Beteiligungsfreibetrag soll gerade auch Investitionen von Unternehmen in der Region fördern und so die regionale Wirtschaft stärken. Dafür sollen private Beteiligungen an Neugründungen oder an kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zu einer Höhe von 100.000 Euro als Freibetrag über fünf Jahre absetzbar sein.  

Das würde in ganz Österreich laut einer aktuellen Economica-Studie über einen Zeitraum von fünf Jahren eine zusätzliche Wertschöpfung von bis zu 334 Mio. Euro bewirken und 4.600 Arbeitsplätze schaffen. 

Unter der neuen Webseite www.investieren-in-oe.at können sich potenzielle Unterstützer der heimischen Unternehmen informieren und die Forderung nach steuerlichen Incentives für rot-weiß-rote Investitionen unterstützen. „Wir wollen damit zeigen, dass es in Österreich große Bereitschaft zum Investieren gibt, wenn die Anreize und Rahmenbedingungen passen“, so Mathias Past.

www.jungewirtschaft.at/noe

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