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Schmuck zum Angreifen

Markus Urban, Eigentümer der Goldschmiede Urban in Tulln, nutzt bereits die Möglichkeiten des 3D-Drucks. Die KMU-Digital Förderung verwendet er, um Chancen der Digitalisierung auch künftig bestens zu nutzen.

KMU DIGITAL Serie
Markus Urban nutzt Computertechnik, um Schmuck zu entwerfen.
© www.robertperes.at Markus Urban nutzt Computertechnik, um Schmuck zu entwerfen.

Die Goldschmiede Urban wurde im Jahr 1966 von Horst Urban gegründet. In diesen 52 Jahren veränderte sich die tägliche Arbeit um ein Vielfaches.

Zum Beispiel fertigte mein Vater bei Aufträgen Handzeichnungen von Schmückstücken für die Kunden an, damit sie sich das Werkstück vorstellen konnten“, erklärt Markus Urban, der im Jahr 2005 den Betrieb übernahm. Mit diesen Zeichnungen konnten sie sich aber die Stücke zum Teil schwer vorstellen. In der Folge wurden daher oft zwei Stücke mit hohen Kosten produziert, wobei eines im Lager aufgenommen werden musste. Heute verwendet die Goldschmiede Urban unter anderem einen 3D-Drucker, der die Schmuckstücke vor der eigentlichen Fertigung herstellt. „So können die Kunden sehen und fühlen, wie das Geschmeide in fertigem Zustand sein wird“, so Urban.

Natürlich bleibt auch die Handarbeit ein wichtiger Teil der Tätigkeit des Tullner Spezialisten, doch um wettbewerbsfähig zu bleiben, kann sich der Familienbetrieb der fortschreitenden Digitalisierung nicht entziehen.
Urban: „Deswegen habe ich die Chance ergriffen und die KMU Digital-Förderung in Anspruch genommen. Bei der Potenzialanalyse wurde mit einem Berater in eineinhalb Stunden der Ist-Zustand im Betrieb sowie die Möglichkeiten für die Zukunft aufgezeigt.“

Es kristallisierten sich viele Möglichkeiten für den Betrieb heraus – unter anderem eine komplette Vernetzung zwischen den Computern an allen Arbeitsplätzen und den Maschinen für die Produktion, wie eben den 3D-Drucker.

„Die Digitalisierung bringt neue Geschäftsmodelle und Möglichkeiten heraus, nicht nur im Bereich des 3D-Drucks“, ist sich Markus Urban sicher, wobei er verständlicherweise nicht alle seine Pläne preisgibt – nur soviel: „Das Wichtigste bleibt die enge Verbindung von neuer und alter Technik. Nur so bieten wir unseren Kunden auch in Zukunft den besten Service und höchste Qualität an.“