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Marchfeld-Gemeinden rücken zusammen

Die acht Marchfeld-Gemeinden: Aderklaa, Deutsch-Wagram, Gänserndorf, Obersiebenbrunn, Markgrafneusiedl, Parbasdorf, Raasdorf und Strasshof a. d. Nordbahn schließen sich zu einer Wirtschaftskooperation zusammen.

Gruppenfoto
© NLK/Burchhart

V.l.: Bgm. Ludwig Deltl (Strasshof a. d. Nordbahn, designierter Obmann stv. des Verbandes), LAbg. Bgm. René Lobner (Gänserndorf), LH-Stv. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Bgm. Bernhard Wolfram (Aderklaa, designierter Obmann des Verbandes) und ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki.


„Ziel des gemeinsamen Wirtschaftsraums Marchfeld ist es, die Sichtbarkeit und Attraktivität des Standortes zu erhöhen und somit neue Wirtschaftsbetriebe im Marchfeld anzusiedeln, die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen“, betonten LH-Stv. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, der designierte Verbandsobmann Bgm. Bernhard Wolfram und ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki. Wenn die betroffenen Gemeinderäte grünes Licht geben, kann die Landesregierung der Kooperation mit Jahresende zustimmen. Anfang 2018 könnte die Kooperation in Kraft treten.

Aufteilung der Kommunalsteuer bei Neuansiedlungen

Herzstück ist die gemeinsame Vermarktung und Markenbildung des gemeinsamen Wirtschaftsraums. Damit die Kooperation jedoch verbindlich gelebt wird, einigten sich die Gemeinden auf eine Aufteilung der Kommunalsteuer bei Neuansiedlungen. „Der Aufteilungsschlüssel sieht vor, dass 82,5 Prozent der Kommunalsteuer des neu angesiedelten Betriebs in der Kooperation der Standortgemeinde zufallen, je 2,5 Prozent erhalten die übrigen Mitgliedsgemeinden. Bestehende Unternehmen sind grundsätzlich ausgenommen. Die Aufteilung soll in den nächsten Wochen in den Gemeinderäten beschlossen werden“, erklären der designierte Verbandsobmann Bgm. Bernhard Wolfram (Aderklaa) und die weiteren Bürgermeister der Kooperation Friedrich Quirgst (Deutsch-Wagram), LAbg. René Lobner (Gänserndorf), Werner Pozarek (Obersiebenbrunn), Franz Mathä (Markgrafneusiedl), Gregor Iser (Parbasdorf), Walter Krutis (Raasdorf) und Ludwig Deltl (Strasshof a. d. Nordbahn). Der Gemeindeverband Wirtschaftskooperation Marchfeld soll seinen Sitz in Gänserndorf erhalten.

Vorteil auch bei Betriebsansiedelungen 

Die Vorteile liegen aus Sicht von ecoplus auf der Hand: „Fragt ein Unternehmen bei einer Gemeinde an und hat diese keine passende Fläche, so wird das Unternehmen an eine andere Gemeinde weiterverwiesen. Ohne Kooperation wäre das Unternehmen für das Marchfeld und möglicherweise auch für Niederösterreich verloren. Jede Gemeinde profitiert auch von Ansiedlungen in anderen Gemeinden – es gibt einen Ausgleich, wodurch der ungesunde Standortwettbewerb eingedämmt wird.“


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