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„Logistik Projekt 2030+“: Gemeinsame Zielsetzungen beider Bundesländer

„Gemeinsam neu denken“ wollen Niederösterreich und Wien die kommenden logistischen Herausforderungen beider Regionen.

© zVg
Niederösterreich und Wien sind prosperierende und schnell wachsende Regionen. Bis 2030 wird in Wien ein Bevölkerungszuwachs auf zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und in der weiteren Region auf drei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner erwartet.

Mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs ist zu rechnen. Alleine beim Straßengüterverkehr in Niederösterreich wird bis 2030 eine Zunahme um 23 Prozent (Basis 2008) erwartet.

Christian Moser, Vizepräsident WKNÖ- und Leiter des Projekt-Beirats.
© WKNÖ Christian Moser, Vizepräsident WKNÖ- und Leiter des Projekt-Beirats.
„Die Unternehmen sind vom Start weg mit dabei. Einzigartig ist die umfassende Einbindung der betroffenen Wirtschaft und aller politischen Verantwortungsträger im Rahmen dieses Wirtschaftskammer-Projekts.“

Strategie für steigenden Güterverkehr

Es braucht also dringend neue Strategien, um das wachsende Güterverkehrsaufkommen zu bewältigen und gleichzeitig die ambitionierten nationalen und internationalen umweltpolitischen Vorgaben erfüllen zu können. Die passenden Lösungsansätze dafür soll das im Jänner 2017 gestartete „Projekt 2030+“ bis Ende 2019 liefern. 

„50 Prozent der Niederösterreicher wohnen im Umkreis von Wien. Mehr als die Hälfte unseres Binnenverkehrs wird mit Wien abgewickelt.“
Werner Pracherstorfer, Leiter Gesamtverkehrsangelegenheiten Land NÖ

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: „Unser zugegeben ehrgeiziges Ziel ist es, gemeinsam eine Verkehrsreduktion ohne Leistungs- und Qualitätsverlust zu erreichen und dabei umweltschonend zu agieren.“ Die enge Zusammenarbeit der Wirtschaftskammern mit den beiden Ländern NÖ und Wien ist in dieser Form einmalig, angesichts des Megathemas die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen des Projekts.


„11 bis 14 Mio. Tonnen jährlich beträgt das Güterumschlagsvolumen mit Wien. Da gilt es Lösungen auf die Beine zu stellen, damit wir sowohl ökonomisch als auch ökologisch für die Zukunft gerüstet sind.“
Alfred Wolfram, Spartenobmann Stellvertreter Transport & Verkehr, WKNÖ

Niederösterreichs Verkehrslandesrat Karl Wilfing: „Bei der Einsparung von CO2 sind wir in NÖ im Bereich des öffentlichen Verkehrs schon sehr gut unterwegs und planen hier gemeinsam mit Wien. Das gilt es jetzt auch im Bereich der Logistik umzusetzen“, zeigt sich NÖ Verkehrslandesrat Karl Wilfing optimistisch.

„Ein Lebens- und Wirtschaftsraum hält sich nicht an Verwaltungsgrenzen. Wir können die Probleme nur gemeinsam lösen.“
Thomas Madreiter, Planungsdirektor Wien

Die TOP 5 Logistik-Handlungsfelder

  • Kooperative Standort-/ Hub-Entwicklung
    Konzentration und Steigerung von Wertschöpfungstiefen in den Knoten/Hubs, verbunden mit hohem und weiter steigendem Verkehrsaufkommen.

  • Flächenwidmung & Raumplanung
    Mehr Flächen zur Zustellung
    erforderlich - Schaffung von Raum für Halte- und Ladetätigkeiten.

  • Restriktionen & Subventionen
    Regulative Maßnahmen müssen als Steuerungselemente aber nicht als fiskale Einnahmenquellen konzipiert sein.

  • Last-Mile (Transport zum Endkunden)
    Das Güteraufkommen wird steigen, bedingt vor allem durch stetiges Bevölkerungswachstum und den wachsenden Online-Handel.

  • Verkehrstelematik
    Verkehrsströme mit neuen Technologien gestalten, lenken und regulieren.

 

„Ein Schlüssel zum Erfolg sind Pilotprojekte, die dazu dienen, Ideen auf ihre Praxistauglichkeit zu testen und so konkrete Lösungsansätze aufzeigen.“
Davor Sertic, Spartenobmann Transport & Verkehr, Wirtschaftskammer Wien

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