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Leyrer + Graf gewinnt Wiener Stadterneuerungspreis

Mit der Generalsanierung des Gebäudes an der Wiener Mariahilfer Straße 182 wurde die Gmünder Baufirma Leyrer + Graf mit dem Wiener Stadterneuerungspreis 2018 ausgezeichnet.

© Trimmel Wall Architekten ZTGmbH 2014 zerstörte eine Gasexplosion das Gebäude an der Wiener Maria-hilfer Straße 182 schwer. Die Leyrer + Graf BaugmbH wurde mit dem Wiederaufbau beauftragt.

Bei der 33. Verleihung des Wiener Stadterneuerungspreises wurden die besten Hochbau-Sanierungen ausgezeichnet. Leyrer + Graf darf sich mit dem Projekt an der Mariahilfer Straße 182 über den 1. Platz freuen. 

Nach Gasexplosion generalsaniert

Das Siegerprojekt war 2014 in aller Munde, als eine schwere Gasexplosion die äußere Mariahilfer Straße und die nähere Umgebung gewaltig erschütterte und zu einem Teileinsturz des Gebäudes führte. In dem zur Mariahilfer Straße zugewandten Teil wurden das zweite und dritte Obergeschoß sowie das Dach zerstört. Alle Bewohner bis auf den Verursacher überlebten das Unglück. Nach umfassenden Untersuchungen der verbliebenen Gebäudesubstanz war klar, dass das Haus saniert wird.

Rund zwei Jahre später wurde Leyrer + Graf mit dem Wiederaufbau und der Sanierung des Gebäudes beauftragt und das Tochterunternehmen, die Graf-Holztechnik mit dem Dachgeschoßaufbau. Die Planung erfolgte durch das Architekturbüro Trimmel Wall Architekten ZT GmbH.

Baumaßnahmen

Die Generalsanierung des Gründerzeit-Wohnhauses sollte die Spuren des Unglücks nicht nur beseitigen, sondern auch die Wohnqualität wesentlich verbessern. Besonderer Wert wurde auf einen hohen energietechnischen Standard gelegt und so wurden neben umfassenden Wärmedämm-Maßnahmen auch Schallschutzfenster eingebaut. Auf der flach geneigten, innenhofseitigen Dachfläche wurden Solarpanele montiert. Beim Dachgeschoßaufbau galt ein besonderes Augenmerk auf die Erhaltung des historischen Charakters des Hauses. Als Herausforderung galt es, die Kombination zwischen alt und neu in ein harmonisches Gesamtbild zu bringen.

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