th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Let’s Walz: Kostenlose Auslandspraktika für NÖ Lehrlinge gehen in die nächste Runde

Zwazl will Unterstützung des Bundes für Lehrlings-Stipendien – Wieser: „Let’s Walz“ wichtige Initiative um Fachwissen zu erweitern und neue Erfahrungen zu sammeln.

Maria Mößner (Let’s Walz Teilnehmerin 2017), AKNÖ-Präsident Markus Wieser, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Samuel Polierer (Let’s Walz Teilnehmer 2017)
© Josef Bollwein V.l.: Maria Mößner (Let’s Walz Teilnehmerin 2017), AKNÖ-Präsident Markus Wieser, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Samuel Polierer (Let’s Walz Teilnehmer 2017)

„Let’s Walz“ geht in die zweite Runde: Auch heuer haben Niederösterreichs Lehrlinge damit die Chance, im Rahmen eines vierwöchigen Auslandspraktikums neue Arbeitsweisen kennenzulernen, Internationalität „live“ zu erleben und damit Lebenserfahrung zu sammeln und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Und: Die von der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) im Vorjahr mit 162 Bewerbungen gestartete Initiative wird heuer zu einer Aktion der niederösterreichischen Sozialpartner. Denn auch die Arbeiterkammer NÖ ist nun an Bord. „Wir unterstreichen damit ein weiteres Mal, dass Lehre und Ausbildung für Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer Niederösterreich ein gemeinsames Anliegen sind“, so WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und AK NÖ-Präsident Markus Wieser. „Die bestens funktionierende niederösterreichische Sozialpartnerschaft setzt damit erneut ein österreichweites Vorzeigeprojekt um“, wird von beiden Präsidenten betont. 

Stipendien in Großbritannien, Italien, Deutschland, Polen und Irland

Mit der Initiative „Let’s Walz“ können sich niederösterreichische Lehrlinge ab dem 2. Lehrjahr (Mindestalter 16 Jahre) um ein vierwöchiges Auslandsstipendium bewerben. Die Lehrlinge können in diesen vier Wochen in einem Betrieb ihrer Branche im Ausland mitarbeiten und so wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Organisation erfolgt über die IFA, den Verein für Internationalen Fachkräfteaustausch. Die Kosten werden von WKNÖ und AK Niederösterreich mit Unterstützung von Sponsoren und Mitteln aus dem Programm Erasmus+ getragen, für die Lehrlinge ist die Teilnahme kostenlos. Im September sind aktuell Auslandspraktika in Portsmouth (England), Freiburg (Deutschland), Pistoia (Italien) und Belfast (Nordirland) in Vorbereitung. Eine zweite Tranche folgt im Oktober in Glasgow (Schottland), Warschau (Polen), Mailand (Italien) und Cork (Irland). Die Bewerbungsfrist endet am 4. Mai, die Vergabe der Stipendien erfolgt Anfang Juli.


AKNÖ-Präsident Markus Wieser, Maria Mößner und  Samuel Polierer (Let’s Walz Teilnehmer 2017) und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
© Josef Bollwein AKNÖ-Präsident Markus Wieser, Maria Mößner und Samuel Polierer (Let’s Walz Teilnehmer 2017) und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

„Jeder Lehrling soll Chance auf Auslandserfahrung haben“

„Jeder Lehrling soll die Möglichkeit haben, durch Auslandserfahrungen sein Wissen weiter zu entwickeln und seine Persönlichkeit zu stärken“, betont Zwazl. Zugleich verweist die WKNÖ-Chefin darauf, dass hier auch Unterstützung durch den Bund angebracht wäre, da Auslandspraktika für Lehrlinge eine bildungspolitische Angelegenheit sind. Zwazl: „Das heißt für mich, dass – wenn man es mit der Aufwertung der Lehre ehrlich meint - hier auch der Bund gefordert ist, einen finanziellen Beitrag zu leisten.“

Mit „Let’s Walz“ werde eine Positiv-Spirale auf mehreren Ebenen in Gang gesetzt. „Der Lehrling erweitert sein Fachwissen, und durch die Auslandserfahrungen wird außerdem seine Persönlichkeit gestärkt. Die neuen Qualifikationen bringt er dann nach der Rückkehr in seinem Betrieb in Niederösterreich ein. Und davon profitiert natürlich auch das Unternehmen in hohem Maße“, so Wieser. Gerade vor dem Hintergrund der allgegenwärtigen Digitalisierung brauche es Maßnahmen, um den ArbeitnehmerInnen die bestmöglichen Perspektiven für die Zukunft zu ermöglichen.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Niederösterreich
Heidemarie Hauer (l.) von der „Tip Top - Reinigung Hauer GmbH & Co KG“ in Gmünd informiert eine interessierte Kundin über den NÖ Handwerkerbonus.

Profitieren Sie vom neuen NÖ Handwerkerbonus!

Mit dem neuen NÖ Handwerkerbonus können sich Ihre Kunden für Renovierungsarbeiten eine Förderung von bis zu 600 Euro abholen. mehr

  • Niederösterreich
Am Podium von links: Oliver Geden, Moderatorin Corinna Milborn, Stefan Lehne und Fabian Zuleeg.

Die Berechenbarkeit der Unberechenbarkeit

Die NÖ Fachgruppen der Chemischen und der Metalltechnischen Industrie holten sich internationale Experten zur gemeinsamen Branchenveranstaltung und diskutierten, wie das gehen soll. mehr

  • Niederösterreich
WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Walter Ruck, der Präsident der Wirtschaftskammer Wien, drängen auf mehr Tempo beim Ausbau des Glasfasernetzes.

Rascher Glasfaser-Ausbau kann zusätzliches BIP von 32 Milliarden Euro auslösen

WK Wien-Präsident Walter Ruck und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl drängen bei ICircle „Breitband.Ausbau.Zukunft“ auf mehr Tempo beim Ausbau. mehr