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Stadtgemeinde setzt Leerstandoffensive um

Die Bezirkshauptstadt Mistelbach hat im Gemeinderat die Leerstandoffensive beschlossen. Dieses Fördermodell in Form von Mietzuschüssen soll betriebliche Neuansiedlungen bringen.

V.l.: City-Manager Manuel Bures, Bezirksstellenausschussmitglied und Wirtschaftsstadtrat Erich Stubenvoll, Bezirksstellenobmann WKNÖ-Vizepräsident LAbg. Kurt Hackl und Bürgermeister Alfred Pohl.
© Mark Schönmann V.l.: City-Manager Manuel Bures, Bezirksstellenausschussmitglied und Wirtschaftsstadtrat Erich Stubenvoll, Bezirksstellenobmann WKNÖ-Vizepräsident LAbg. Kurt Hackl und Bürgermeister Alfred Pohl.

Es ist ein Wirtschaftsfördermodell, das nach dem Vorbild der Stadtgemeinde Wolkersdorf sowie nach Beschluss im Mistelbacher Gemeinderat nun auch in der Bezirkshauptstadt umgesetzt wurde: Gemeint ist die Leerstandoffensive Mistelbach, ein Fördermodell in Form von Mietzuschüssen für Neuansiedlungen. Mieter von leerstehenden Lokalen im Zentrum der Stadt wird dadurch die Möglichkeit geboten, eine Förderung für eine erfolgreiche Neuansiedlung in Anspruch zu nehmen, sofern diese den bestehenden Branchenmix ergänzen. „Die Förderung soll Wirtschaftsimpulse auslösen, die Wirtschaftsstruktur der Stadt stärken, eine verbesserte Umweltverträglichkeit der Wirtschaftsbetriebe herbeiführen sowie zur vermehrten Investitionstätigkeit anregen“, erklärt Bezirksstellenausschussmitglied und Wirtschaftsstadtrat Erich Stubenvoll die Idee dahinter. Langfristig gesehen will man mit dieser Maßnahme die Attraktivität Mistelbachs als Betriebs- und Wirtschaftsstandort weiter erhöhen, die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen steigern und die Standorterhaltung sichern.

Fördermodell: drei Jahre Mietzuschüsse

Angelehnt ist die Förderung an das Wolkersdorfer Modell, das der damalige Vizebürgermeister von Wolkersdorf und nunmehrige Landtagsabgeordnete und WKNÖ-Vizepräsident Bezirksstellenobmann Kurt Hackl entwickelt hat. Bei einem Besuch in der Bezirkshauptstadt überzeugte er sich von der erfolgreichen Umsetzung dieses Fördermodells, das bereits von einigen Mietern in Anspruch genommen wird. „Ich gratuliere der Stadt zu diesem Schritt. Damit wird sie ihrem Ruf als ‚die Einkaufsstadt des Weinviertels‘ auch weiterhin gerecht“, ist Hackl überzeugt.
Begrenzt auf insgesamt drei Jahre werden im ersten Jahr drei Euro pro m², im zweiten Jahr zwei Euro sowie im dritten Jahr ein Euro pro m² gewährt, gedeckelt auf eine Gesamtmietfläche von maximal 100 m² pro Geschäftslokal. Die endgültige Entscheidung über eine Förderwürdigkeit fällt auf der Basis eines transparenten Kriterienkataloges sowie nach Beratung des Wirtschaftsausschusses der Stadtgemeinde Mistelbach. „Dieses Fördermodell soll einen Anreiz für Neuansiedlungen schaffen, die den bestehenden Branchenmix ergänzen, um das Angebot an Handel und Dienstleistung im Zentrum auszubauen und die Kaufkraft in Mistelbach zu binden. Oberstes Ziel ist es letztlich, eine lebendige Innenstadt und ein pulsierendes Zentrum auch in den nächsten Jahren sicherzustellen“, erklärt Erich Stubenvoll.

Förderrichtlinien online abrufbar

Die kompletten Förderrichtlinien können online auf der Homepage der Stadtgemeinde Mistelbach unter www.vielservice.at bzw. www.vieldynamik.at unter dem Menüpunkt „Förderungen“ abgerufen werden.

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