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Neuer Zeitpunkt für geplante Angleichung bei Arbeitern und Angestellten für WKNÖ-Präsident Ecker „richtiges Signal“

Gewonnenes halbes Jahr zum Finden einer für Unternehmen verträglicheren Lösung nutzen.

Wirtchaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker
© Franz Baldauf

Als „richtiges Signal“ beurteilt Wolfgang Ecker, der Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), die heute fixierte Verschiebung der geplanten Angleichung von Arbeitern und Angestellten um ein halbes Jahr. „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist unseren Unternehmen eine zusätzliche Belastung nicht zumutbar.“

Der Nationalrat hat heute beschlossen, die mit 1.1.2021 geplante Angleichung der Kündigungsfristen von Arbeitern und Angestellten um sechs Monate zu verschieben. Verlängerte Kündigungsfristen seien gerade in der jetzt schwierigen Lage ein Hemmschuh für die Beschäftigung, weil Unternehmen, die ohnedies unter Druck stehen, vor Neuaufnahmen von Beschäftigten dadurch abgeschreckt werden könnten.

„Ich hoffe, dass wir im nun gewonnenen halben Jahr in sozialpartnerschaftlicher Zusammenarbeit noch eine für die Unternehmen verträglichere Lösung bei den Kündigungsfristen finden“, so Ecker. 

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