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It‘s the economy, stupid!

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.
© Gabriele Moser Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

„It‘s the economy, stupid!“ Mit diesem Spruch gewann Bill Clinton vor mittlerweile einem Vierteljahrhundert die US-Präsidentschaftswahlen. Ob man heute noch damit Wahlen gewinnen kann, sei dahingestellt. Fest steht jedoch für mich, dass der Spruch nichts von seiner Gültigkeit verloren hat. Denn letztendlich braucht es nahezu für alle gesellschaftspolitischen und sonstigen Vorhaben Geld, das erst einmal verdient muss. 

Und wer verdient dieses Geld, mit dem etwa „nur“ unser Sozial-, Gesundheits- und Pensionssystem finanziert wird? Richtig: „It‘s the economy, stupid!‘ Bill Clinton wusste es, Sie wissen es, ich weiß es. Der Eindruck, dass es auch die schon im Wahlkampf stehenden Parteien wissen, ist jedoch nicht immer gegeben. 

So erfreulich deshalb die Nachrichten sein mögen, dass es mit der Konjunkturentwicklung in Österreich und Niederösterreich wieder aufwärts geht (lesen Sie dazu mehr auf Seite 6), so sehr muss ich davor warnen, diese positiven Signale als Anlass dafür zu nehmen, großartige Verteilungsfantasien aufblühen zu lassen.  Denn diese haben in Wahlkämpfen, welche ja bekanntlich „Zeiten des fokussierten Unsinns sind“ (Copyright M. Häupl) zumeist Hochkonjunktur. Deshalb wünsche ich mir von allen wahlkämpfenden Parteien, dass sie zuerst einmal die Wirtschaft arbeiten lassen und dass sie sich darüber Gedanken machen, wie man die Betriebe von Bürokratie und anderem unnötigen Krims Krams entlasten kann.

Ihnen allen wünsche ich eine möglichst gute Erholung, dass Sie jetzt im Sommer die Zeit und Muße finden, etwas zu entspannen und die Batterien wieder aufzuladen.

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