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Meistertitel als erster Schritt, Arbeit geht weiter

Von WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

Porträt von Wirtschaftskammer Niederösterreich Präsident Wolfgang Ecker
© Philipp Monihart


Jetzt ist es fix: Unsere Meisterinnen und Meister stehen künftig nicht nur einfach auf Stufe 6 im Nationalen Qualifikationsrahmen und damit auf einer Ebene mit dem akademischen Bachelor. Sie dürfen diesen Titel auch offiziell in Dokumenten wie Reisepass oder Führerschein führen. Der Beschluss im Nationalrat ist gefallen, die konkrete Umsetzung sollte bis spätestens Ende August erfolgt sein.

Wobei aus meiner Sicht hier nicht die Eintragungsmöglichkeit des Titels in Dokumenten im Vordergrund steht, sondern drei andere Faktoren:

Mit der Qualifikations-Stufe 6 wird der Meistertitel als Spitzenausbildung in unserem Handwerk auch im internationalen Vergleich als absolute Spitzenqualifikation sichtbar.

Sowohl die Eintragungsmöglichkeit, wie auch die Einstufung sind ein Ausdruck der Anerkennung beruflicher Qualifikationen, die aus meiner Sicht längst überfällig war.

Und, besonders wichtig: Dieser Ausdruck der Anerkennung für die Meisterinnen und Meister ist für mich auch ein Schritt, praxisorientierten Spitzenqualifikationen in unserer Wirtschaft ganz generell in der Gesellschaft mehr Ansehen zu verschaffen. Denn sie verdienen es.
Da sind wir noch nicht am Ziel. Da gibt es neben dem Meistertitel auch andere Qualifikationen, wo wir noch daran arbeiten, ihnen ebenfalls die gebührende – amtliche – Anerkennung zu verschaffen. Da geht es natürlich auch um Zugangsmöglichkeiten zu Hochschulen oder Universitäten. Die Arbeit ist noch nicht zu Ende. Aber die Würdigung des Meistertitels ist ein guter Einstieg. Der Weg ist in die richtige Richtung eingeschlagen. 

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