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Kleine Schritte, beachtliche Wirkung

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträtfoto Sonja Zwazl, WKNÖ Präsidentin.
© Gabriele Moser

Als Unternehmerin und Unternehmer ist es wichtig, dass wir uns auf unsere tatsächlichen Aufgaben konzentrieren können: Kundenorientierung, Dienst­leistungsqualität, Produktivität sind nur einige davon.

Vielfach erleben wir einen Zeitdiebstahl durch überzogene Bürokratie. Für mich als Unternehmerin ist es wichtig, dass wir als Wirtschaftskammer Niederösterreich uns hier aktiv einbringen, weil Bürokratie aus vielen kleinen einzelnen Verordnungen und Gesetzen entsteht, deren Aktualität und Sinnhaftigkeit es zu hinterfragen gilt. Wolfgang Ecker, der Obmann unserer Sparte Gewerbe und Handwerk, hat einen Bürokratie­belastungsindex erstellen lassen, der klar aufzeigt, in welchem Ausmaß unsere Unternehmerinnen und Unternehmer durch bürokratische Verpflichtungen belastet sind. 8,4 Millionen Arbeitsstunden und 389 Millionen Euro Kosten im Jahr sind einfach zu viel. Das allein im Gewerbe und Handwerk!

Ich weiß, es ist mühsam, es verlangt ständiges Aufzeigen, ständige Überzeugungsarbeit, aber anders ist Deregulierung nicht möglich. Nur ein Beispiel, wo wir bewiesen haben, dass man mit Praxisorientierung, Hinterfragen und mit konsequentem Draufbleiben viel erreichen kann: Wir haben es geschafft, Prüfintervalle des Eichamtes zu verlängern oder Kontrollen ganz weg zu bekommen, an Hand unserer Beispiele „Zentimeter oder Ölkandl“, weil diese einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Das erspart unseren Unternehmerinnen und Unternehmern im Jahr 16,2 Millionen Euro und gleichzeitig auch Ärger und Zeit. 

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