th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

„Durch KI entstehen neue Chancen“

ExpertInnen erwarten sich zusätzliches Wirtschaftswachstum, neue Geschäftsmodelle und eine Steigerung der Produktivität durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Die WKNÖ unterstützt Betriebe dabei.

Zwei Personen in einem Zahlenlabyrinth.
© Adobe Stock

Roboter, maschinelles Lernen, totale Überwachung, Chancen, Verantwortung“ – diese Begriffe nannten die TeilnehmerInnen der achten Regionalveranstaltung zu Wirtschaft 4.0 in NÖ in einer Vorabbefragung, was ihnen spontan zu Künstlicher Intelligenz (KI) einfällt. Dass durch KI und Digitalisierung Ängste entstehen können, weiß auch WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. Sie glaubt jedoch nicht, dass es dadurch in Zukunft Verlierer geben wird: „Viele niederösterreichische Unternehmen setzen bereits auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Das schafft neue Chancen, um im Wettbewerb zu bestehen. Auf diesem Weg wollen wir als WKNÖ die Betriebe und deren Mitarbeiter mitnehmen.“

Zusätzliches Wirtschaftswachstum, neue Geschäftsmodelle und eine Steigerung der Produktivität erwartet sich auch Clemens Wasner (Board Member AI Austria) durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Er entmystifizierte in seinem Vortrag die Bedenken, dass Österreich ohne KI-Strategie bereits verloren hätte oder dass Österreich zu den KI-Verlierern zähle. 

„Sind keine KI-Verlierer“

„Es tut sich viel in Österreich, wir können noch mithalten. Programme, Förderungen, Länderinitiativen sowie Vereine und Communities sind ein Anknüpfungspunkt für Unternehmen“, erklärt Wasner. KI-Hotspots gäbe es bereits in Wien, Linz, Graz und Salzburg. Die Bereitschaft, KI in die Prozesse des eigenen Betriebs einzubinden, müsse jedoch von den UnternehmerInnen selbst kommen. 

Chatbots mit Spracherkennung im Kundenservice, Bilderkennung und die automatische Weiterbearbeitung, intelligentes Vorsortieren von Kundenanfragen, Hilfe bei Sicherheitsfragen auf einer Ölplattform – diese Einsatzmöglichkeiten von KI zählte Franz Dornig (Leiter des Cognitive Solutions-Bereichs bei IBM Austria) auf. „80 Prozent bei einem KI-Projekt sind Vorbereitung. Der Start ist immer eine Datenaufbereitung“, weiß der Experte. Er rät österreichischen Unternehmen sich gut zu überlegen, welche Applikation sie bauen und was sie dabei selber machen. 

Wo investiere ich?

„Investiere ich Zeit und Geld in die Entwicklung einer eigenen Spracherkennung? Das macht wahrscheinlich für die Meisten wenig Sinn“, so sein Ratschlag. Es können heutzutage ohne großen Aufwand fertige Technologien aus der Cloud verwendet werden. „Die Verfügbarkeit der Technologie ist meist nicht das Problem. Aber für deren Einsatz sollen die Unternehmen gerade in der ersten Phase Expertenunterstützung nutzen.“ „Wir bei INDAT bieten Roboterprogrammierung und integrieren diese in unsere Sondermaschinen. Ein Teilbereich der Künstlichen Intelligenz ist maschinelles Lernen, hier konnten wir schon einige Projekte erfolgreich umsetzen und Erfahrung gewinnen. Sei es bei der Produktion von komplexen Saiten für Musikinstrumente oder wenn Roboter bei unergonomischen Arbeitsplätzen Kleinteile besser als der Mensch greifen und schlichten sollen“, beschreibt Markus Leopold (CEO INDAT GmbH) die Vorteile. Mit derartigen ausgetüftelten Spezialanfertigungen kann die Firma mit 44 MitarbeiterInnen in Rohrbach/Gölsen punkten. 


Beratung, Unterstützung und Info zum Thema Künstliche Intelligenz


TIP – die Technologie- und InnovationsPartner NÖ

Die Experten der TIP, dem gemeinsamen Innovationsservice des Landes und der Wirtschaftskammer NÖ, geben umfassende Informationen, Beratung, Innovations-Coaching zum Thema Digitalisierung. Auch Fachexkursionen und Netzwerktreffen werden angeboten. 2018 gab es 330 geförderte Beratungen mit einem Fördervolumen von 580.000 Euro. www.tip-noe.at


Wirtschaft 4.0

Die Initiative Wirtschaft 4.0 des Landes NÖ, der Industriellenvereinigung NÖ sowie der Wirtschaftskammer NÖ unterstützt Unternehmen am Digitalisierungsweg. Alle Informationen zur Initiative Wirtschaft 4.0 – Veranstaltungen, Unterstützungsangebote, Finanzierungshilfen, technologische Hilfestellungen, Aus- und Weiterbildung – sind zu finden auf der Website: www.wirtschaft40.at


innovateaustria.org

Das internationale Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA mit über 100 Stützpunkten identifiziert für österreichische Unternehmer die neuesten Innovationen am Markt und versorgt mit themenspezifischem Vorsprungwissen. Die AUSSEN­WIRTSCHAFT AUSTRIA ist Wissensmanager, Impulsgeber, Beschleuniger von Innovationen und verbindet Menschen. Dieses Innovationsnetzwerk gibt die Möglichkeit zum Austausch über Ideen und Innovationsthemen. Eine Gelegenheit, direkt zu kommunizieren und zu diskutieren und somit das internationale Wissen teilen zu können. www.innovateaustria.org 

KI-Initiative NÖ
Die Initiative bringt NÖ Unternehmen zukunftsweisende Technologie näher und unterstützt bei der Umsetzung von KI-Projekten. www.ki-noe.at


KI-Initiative NÖ

Günter Schwarz (Spartenobfrau-Stv. Information und Consulting NÖ, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT) ist KI-Promotor der WKNÖ. 


Warum wurde die KI-Initiative NÖ gegründet?

Günter Schwarz: Das Ziel der Initiative ist, den Mitgliedsbetrieben diese zukunftsweisende Technologie näher zu bringen, Aufklärungsarbeit zu leisten und die Unternehmen bei der Umsetzung von KI-Projekten zu unterstützen. Das WIFI NÖ hat die Projektleitung, mit dabei sind die NDU (New Design University), die WKNÖ Sparte Industrie, die WKNÖ Fachgruppe Unternehmensberatung und IT, die TIP – Technologie- und Innovationspartner NÖ und der Verein AI Austria (Austrian Society for Artificial Intelligence). Wir laden gerne Betriebe aus allen Branchen ein, bei dieser Initiative mitzumachen.

Was ist in naher Zukunft geplant?

Der offizielle Startschuss für die KI-Initiative NÖ ist der „Denk digital! Kongress“ am 13. Juni im WIFI NÖ mit Keynotes von Zukunftsforscher Matthias Horx, Micro­soft, Google, IBM, Kapsch, und AI Austria. Hier können die Besucher Künstliche Intelligenz begreifen, erleben und nutzen.

Welche Projekte stehen dann weiter auf dem Programm?

Dieser Kongress ist der Anfang von einer Reihe an Aktivitäten, die für 2019 geplant sind. Unter anderem sollen in weiterer Folge branchenspezifische Themen-Workshops angeboten, ein frei zugänglicher KI-Space gebaut werden und im Herbst die WIFI KI-Akademie für NÖ folgen.

Was ist der KI-Space?

Wir gestalten einen Experimentierraum im tede-Z, hier kann man KI-Technologien ausprobieren. In weiterer Zukunft werden dort auch Themen-Workshops durchgeführt und Schulungen angeboten. Die Eröffnung ist im September 2019.

Was wird die KI-Akademie NÖ bieten?

Die KI-Akademie ist ein modulares Ausbildungsprogramm zum Thema KI im WIFI NÖ und startet im Oktober 2019.

Das könnte Sie auch interessieren

V.l.: Stefan Gratzl (Leiter Abteilung Bildung WKNÖ), Andreas Hartl (Geschäftsführer WIFI NÖ), Moderatorin Ulrike Weber (WIFI NÖ), WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Alexandra Höfer (Direktor-Stellvertreterin WKNÖ), Gottfried Wieland (Kurator WIFI NÖ).

WKNÖ-Ausbilderkongress: Vernetzungstreffen der NÖ Lehrlingsausbilder

Zwazl will, dass Lehrbetriebe ihnen zustehende Förderungen automatisch bekommen - ohne extra Antrag stellen zu müssen mehr

Gruppenfoto mit bunten Bierkrügen in der Hand.

Schönstes Hauberl am goldenen Gerstensaft

Der „Wirtshausführer“ und Stiegl vergeben jährlich die Auszeichnung „Bierwirt des Jahres“. Dieser begehrte Preis für die Pflege der Bierkultur wurde heuer an den „Gasthof Mitter“ in Haag verliehen. mehr