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Jobchance 2017 hilft Langzeitarbeitslosen

3,25 Millionen Euro stehen für 300 Projekt-Plätze in diesem Jahr noch für die Unternehmen bereit.

V.l.: WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Landesrat Karl Wilfing und AMS-Geschäftsführer Karl Fakler.
© Land NÖ V.l.: WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Landesrat Karl Wilfing und AMS-Geschäftsführer Karl Fakler.

„Ein Anstieg bei der Langzeitarbeitslosigkeit hat das Land NÖ, das Arbeitsmarktservice und die Wirtschaftskammer veranlasst, im Herbst 2016 ein spezielles Programm zu starten“, erklärt Landesrat Karl Wilfing.
Beauftragt mit der Konzeption und der Umsetzung sei der Verein „Jugend und Arbeit“. Der konkrete Auftrag lautet: Durch eine Informationsoffensive in den Bezirken zu den Fördermöglichkeiten sollen interessierte Unternehmen und langzeitarbeitslose Personen zusammengeführt werden. Dabei werden diese Personen dann in Form einer gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung für vier (Männer) bzw. sechs (Frauen) Monate an Unternehmen zugeteilt.

Hauptziel ist es, einerseits die langen Perioden der Arbeitslosigkeit zu unterbrechen und zumindest vorübergehend eine Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen, im besten Fall die Übernahme ins Unternehmen. Andererseits werden Firmen bei der Personalsuche unterstützt. Konkret können durch die Fördermittel rund 300 vorübergehende Arbeitsplätze geschaffen werden. Mindestens die Hälfte der Teilnehmer soll danach nicht mehr arbeitslos sein.

60 Prozent Lohnkosten werden übernommen

Die Förderung für diese Arbeitsplätze beträgt 60 Prozent der Lohnkosten und Lohnnebenkosten. Der Verein „Jugend und Arbeit“ übernimmt für diese Zeit die Dienstgeberfunktion und somit auch das Risiko. Unternehmen haben so die große Möglichkeit, ihre zukünftige Arbeitskraft besser kennen zu lernen. Die Kosten für die 300 Plätze im Jahr 2017 betragen dafür rund 3,25 Millionen Euro 

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: „Aufgrund der hohen Langzeitarbeitslosigkeit ist es enorm wichtig, dass hier Taten gesetzt werden, dass hier gegengesteuert wird. Und zwar nicht punktuell, sondern gemeinsam“. Am wirkungsvollsten lasse sich Arbeitslosigkeit noch immer durch Zusammenarbeit, durch gemeinsame Aktionen bekämpfen. „Hier darf ich sagen, dass wir – AMS, Land und WKNÖ – an einem Strang ziehen!“

AMS NÖ-Chef Karl Fakler meint, dass „Jobchance 2017“ für Klein- und Mittelbetriebe Unterstützung bei der Personalsuche und bei der Personalauswahl bietet. Die oft zeitaufwendige Vorauswahl durch Bewerbungen, die Abwicklung von Förderanträgen und der Verwaltungsaufwand würden vom Projektträger erledigt. Im Rahmen der Jobchance-Initiative haben 26 Personen bereits einen Job gefunden.

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