th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

„Vernetzen Österreich mit dem Silicon Valley“

Interview mit Georg Fürlinger, OPEN AUSTRIA

Georg Fürlinger, OPEN AUSTRIA
© zVg Georg Fürlinger, OPEN AUSTRIA

NÖWI: Wer und was steckt hinter OPEN AUSTRIA? Was sind die genauen Aufgaben?

Fürlinger: OPEN AUSTRIA ist eine gemeinsame Initiative von AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und Außenministerium. Eine unserer Hauptaufgaben ist der Aufbau und die Pflege eines persönlichen Netzwerks von Kontakten in unterschiedlichen Bereichen. Diese Personen können dann bei Anliegen und Fragestellungen, die an uns herangetragen werden, helfen und ihre Erfahrung und Kontakte einbringen. Außerdem organisieren wir Events im Silicon Valley, wo wir darauf achten, genügend Zeit zum Austausch einzuplanen. Ziel ist es, eine Community von (Auslands-)Österreichern und Leuten aus den USA bzw. anderen Ländern in der Bay Area zu schaffen. 

Ausserdem ermöglichen wir österreichischen Start-ups, an Konferenzen wie der TechCrunch Disrupt in San Francisco teilzunehmen. Mit unserem Gruppenstand erhalten sie mehr Sichtbarkeit und die Möglichkeit, sich bestmöglich zu präsentieren. Und natürlich läuft die GoSiliconValley Initiative (siehe links) weiter, die  10-15 ausgewählten Start-ups ermöglicht, für drei Monate ins Silicon Valley zu kommen und an ihrer Geschäftsidee zu arbeiten. Wir sind dabei, das Netzwerk ständig zu erweitern, um noch besser auf die Ansprüche der Start-ups eingehen zu können.

Welche Firmen können sich an OPEN AUSTRIA wenden. Wie treten sie in Kontakt?

Unsere Mission ist es, österreichische Unternehmer, Wissenschaftler und kreative Köpfe mit dem Silicon Valley zu vernetzen und jenen, die vor Ort sind, eine Home-Base zu bieten. Wir stehen im ständigen Austausch mit Start-ups und jüngeren Firmen, bemerken aber auch, dass größere, etablierte Firmen die Nähe zum Innovations-Hotspot Silicon Valley suchen und uns kontaktieren. Am besten erreicht man uns via Email (sanfrancisco@wko.at) über soziale Medien wie Facebook (@openaustriasf) und Twitter (@open_austria)

Vor acht Monaten eröffneten Sie das Büro. Was ist Ihr bisheriges Resümee?

Wir bekommen täglich Anfragen von österreichischen Start-ups und Unternehmen, es kommen immer wieder offizielle Delegationen, die wir bei der Organisation unterstützen sowie vor Ort betreuen. Unsere Events waren jedes Mal sehr gut besucht. Diese Dynamik zeigt uns, dass unsere Initiative von den  Österreichern angenommen wird und das Interesse, sich mit den Firmen im Silicon Valley auszutauschen, ungebrochen ist.

Was unterscheidet Start-ups im Silicon Valley von österreichischen?

Der Elan der Unternehmer und das Trachten nach Erfolg ist auf beiden Seiten stark. Das Start-up-Ökosystem im Silicon Valley tickt jedoch etwas anders als in Österreich. In der Region herrscht eine besondere Offenheit und Neugier, die ununterbrochen neue Ideen hervorbringt und Innovation fördert.
Das bewegt Gründer, im Silicon Valley grössere Visionen für ihr Unternehmen zu entwickeln – „think big“ – und durch Unterstützung der Community weiter zu entwickeln. Dass im Silicon Valley weiterhin weltweit das meiste Venture Capital investiert wird, ist ein weiterer wichtiger Faktor im Start-up-Ökosystem.

Das könnte Sie auch interessieren

  • [NÖ]
Newsportal

"Schülerinnen und Schüler mit der beruflichen Praxis vertraut machen"

Interview mit Wilhelm König, Landesschulinspektor für die technischen Schulen in Niederösterreich. mehr