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„Digitalisierung bringt Wettbewerbsvorteile für alle Firmen!“

Interview mit Ingeborg Dockner, Spartenobfrau Information und Consulting Niederösterreich

Ingeborg Dockner, Spartenobfrau Information und Consulting Niederösterreich
© Helge Wöll Ingeborg Dockner, Spartenobfrau Information und Consulting Niederösterreich

Dockner: Es sind die enormen Möglichkeiten und Geschäftsfelder für Start-ups und Spin-Offs. Die Zusammenarbeit zwischen Firmen und Universitäten, aber auch mit welchem Selbstverständnis mit der digitalen Entwicklung umgegangen und wie intelligent sie eingesetzt wird.
Beste Beispiele dafür sind Cloud-Lösungen wie Opengov – eine Plattform für die Verwaltung von Staaten, Städten, Kommunen mit offenen Daten, die jederzeit abrufbar sind oder Facebook für schnelle Kommunikation oder im Design-Bereich moderne SAP-Lösungen. Schnell ist das Stichwort: Es entwickelt sich alles rasant und mit den neuen Technologien eröffnen sich Dimensionen, die in kürzester Zeit unsere Wirtschaft stark beeinflussen werden.

Was sind die Unterschiede zwischen den USA und Europa bzw. Niederösterreich?

Unsere Wirtschaft ist innovativ und offen, wird aber durch überbordende Bürokratie regelmäßig eingeschränkt. Wir brauchen ein zeitgemäßes Arbeitszeitmodell – Stichwort Flexibilisierung. Denn die Ideen kommen nicht auf Befehl zwischen 8 und 17 Uhr.  Auch bei Investitionen gibt es große Unterschiede: Bei uns sind etwa 60 Prozent Banken-finanziert, in den USA sind es zwölf Prozent. Venture Capital und Business Angels ist hier völlig normal und es wird in Ideen und Menschen investiert – mit einer viel größeren Risikobereitschaft, nach dem Motto „Scheitern ist nicht das Ende!“ Der Niederösterreicher und Professor an der Stanford Universität, Friedrich Prinz, unterstrich auch die Wichtigkeit der EU für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung Österreichs, da unser Land nicht groß genug ist, um hier entsprechendes Kapital zu generieren!

Welche Schlüsse ziehen Sie für unsere Betriebe in NÖ?

Die rasante Entwicklung der Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Betriebe sind gut beraten, früh zu reagieren. Denn Digitalisierung bringt neue Geschäftsmodelle, Wettbewerbsvorteile und internationale Marktchancen – auch für EPU und KMU. Dafür müssen wir in Niederösterreich auch die Voraussetzungen schaffen wie eben einen flächendeckenden Breitbandausbau.

Wie bewerten Sie die Position des Landes NÖ, Digitalisierung in der Wirtschaftsstrategie 2020 festzusetzen?

Die Initiative ist toll und für die Entwicklung notwendig. Wichtig ist die Vernetzung zwischen Land NÖ und Wirtschaftskammer Niederösterreich, der regelmäßige Austausch und gegenseitige Unterstützung – das führt zum Erfolg! Nur gemeinsam ist man stark und kann seine Ziele schneller erreichen!

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