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Damit der Innovationszug nicht ohne Sie abfährt!

Ohne das Gedankenexperiment eines fahrenden Zuges von Albert Einstein im Detail zu erläutern: Für einen bewegten Beobachter vergeht die Zeit langsamer, als für einen stillstehenden! Damit bei Ihrem Innovationsprozess die Uhren „synchron“ gehen, wurde das TIP-InnovationsPortfolio entwickelt. 

Damit der Innovationszug nicht ohne Sie abfährt!
© Fotolia Albert Einstein war ein echter Innovator. Er war überzeugt: „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.“

Legt man das Einstein‘sche Gedankenexperiment auf Ihre Innovation um, bedeutet das: Für Sie innerhalb Ihres Unternehmens (= fahrender Zug) sieht die Welt anders aus, als für den Außenstehenden am Bahnsteig, der Sie im Zug vorbeihuschen sieht. Sie denken vielleicht bereits an zukünftige Innovationsprojekte, haben aber wenig Zeit, vorausschauend über deren Realisierung nachzudenken. 
Die Technologie- und InnovationsPartner, eine gemeinsame Initiative des Landes und der WKNÖ, haben genau dafür ein Werkzeug entwickelt: Im TIP-InnovationsPortfolio (wko.at/noe/fei-portfolio) werden Ihre unterschiedlichen Innovationsthemen in übersichtlicher Form hinsichtlich ihrer zeitlichen Abfolge und ihrer strategischen Bedeutung dargestellt.


Das ist Ihr Nutzen:

  • Hinweise auf geeignete TIP-Serviceangebote in früher Projektphase
  • Patentrecherche
  • mögliche Projektpartner 
  • geförderte Beratung / F&E-Unterstützung
  • Vorausschauender Überblick zu möglichen Förderungen 
  • Ist eine F&E&I-Förderung (FFG, Land NÖ, aws, …) möglich?
  • Passt mein Projekt in einen (zukünftigen) Fördercall?

Jetzt anmelden!


Raimund Mitterbauer, Leiter des Unternehmerservice in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, hat das Konzept des TIP-InnovationsPortfolio entwickelt und empfiehlt allen innovativen Unternehmen: „Nutzen Sie dieses kostenlose Serviceangebot und lassen Sie uns eine kurze Strecke auf Ihrem Innovationszug mitfahren!“ Für Ihre Fragen zum TIP-Innovationsportfolio steht Ihnen Raimund Mitterbauer unter E raimund.mitterbauer@wknoe.at gerne zur Verfügung.


Raimund Mitterbauer leitet das Unternehmerservice in der Wirtschaftskammer NÖ.
© Gregor Lohfink Raimund Mitterbauer leitet das Unternehmerservice in der WKNÖ

Interview mit Raimund Mitterbauer, Experte für Innovation in der Wirtschaftskammer NÖ: 
„Innovationsprozess von außen beleuchten“


Wie läuft das TIP-InnovationsPortfolio ab?

Das Gespräch dauert etwa zwei Stunden. Um zielgerichtete Serviceangebote zu machen, müssen wir uns in einem ersten Schritt einen Überblick zum Unternehmen verschaffen. Ganz wesentlich sind dabei die Kernkompetenzen, welche sich das Unternehmen in der Vergangenheit aufgebaut hat! Da geht es neben Know-how auch um spezielle Fertigungseinrichtungen. 
Raimund Mitterbauer

Können Sie uns  Beispiele geben?

Es gibt einen Hersteller von Sägeketten für Kettensägen, mit denen man sogar Stein und Beton schneiden kann. Neben speziell gehärteten Kettengliedern sind hier auch die Schneidgeometrien ganz wesentlich.Oder wussten Sie, dass mehr als die Hälfte des Weltmarktes für die Hülsen von Abstandssensoren von Autos aus NÖ stammt? Dieses Unternehmen verfügt auch über die weltgrößte Pressanlage mit einer Presskraft von 2.000 Tonnen zur Herstellung von großvolumigen Aluminiumteilen.
Raimund Mitterbauer

Wie geht es dann weiter?

Zukünftige Innovationsaktivitäten eines Unternehmens sind von Trends im Umfeld beeinflusst. Diese leiten sich sowohl vom Bedarf der Kunden als auch von zukünftigen technischen Möglichkeiten ab. Im zweiten Schritt der Beratung kombinieren wir das geballte Wissen der Technologie- und Innovationspartner über aktuelle Forschungsthemen von F&E-Einrichtungen mit der Markteinschätzung des Unternehmens. 
Raimund Mitterbauer

Was liegt gerade im Trend?

Derzeit ist das Thema „Digitalisierung“ mit all seinen Facetten sehr prominent. Es gibt aber auch andere Felder, die Chancen bieten und aus den Kompetenzen abgeleitet werden können. Beispielsweise kann ein Hersteller von Entfeuchtungsanlagen für Räume den „Bio-Trend“ nutzen und seine Kompetenz bei der Entwicklung eines Schrankes für Kräutertrocknung einsetzen.
Raimund Mitterbauer

Geben Sie den Unternehmen auch Handlungsempfehlungen?

Natürlich, das ist der dritte Schritt der Beratung, das Festlegen der Innovationsfelder. Wenn ein Unternehmen etwa daran denkt, die Wartung seiner Produktionsanlagen zu optimieren, dann können wir darauf hinweisen, dass hier auch Methoden aus dem Bereich „künstlicher Intelligenz“ für eine vorausschauende Wartung („predictive Maintenance“) möglich sind. Und natürlich können wir auch einen Kontakt zu einem Realisierungspartner herstellen. Oder umgekehrt: Sollte ein Entwickler von Software für vorausschauende Wartung einen Markt sehen, so können wir ihn frühzeitig auf Förderprogramme hinweisen, bei denen er sein Projekt einreichen könnte.
Raimund Mitterbauer

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