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HTL: Partner der Wirtschaft

Niederösterreich ist das Bundesland mit der größten Dichte an HTL-Schulen.

„Das Bekenntnis zur praxisorientierten Ausbildung sichert den Fachkräftenachwuchs und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft“, ist sich WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl sicher.
Praxisorientierter Unterricht für die HTL-Schüler, Abteilung Holztechnik, in Mödling.
© HTL Mödling Praxisorientierter Unterricht für die HTL-Schüler, Abteilung Holztechnik, in Mödling.

Mit seiner großen Anzahl an technischen Schulen hat NÖ den Ruf als Ausbildungs-Vorzeigeland mit der größten Schuldichte (siehe Grafik rechts). Höhere Technische Lehranstalten (HTL), technische Fachschulen, Werkmeisterschulen und Sonderformen wie technische Kollegs oder Aufbaulehrgänge bieten 19 verschiedene Fachrichtungen. Sie bilden die Basis für die hochqualifizierten Fachkräfte.

Theorie und Praxis für die Wirtschaft verbinden

Die HTL-Ausbildung ist einer der Gründe, warum Österreich heute auf dem wirtschaftlichen Status steht, auf dem wir uns befinden. Die Schule verbindet Theorie mit Praxis auf höchstem Niveau. Es gibt weltweit keine vergleichbare Schule und die HTL-Ausbildung kann als Wettbewerbsvorteil für Österreich verbucht werden“, erklärt Robert Pollmann, Geschäftsführer der Pollmann International GmbH. Das Waldviertler Unternehmen aus Karlstein agiert als internationaler Partner der modernen Automobilindustrie.  
Dass HTL-Absolventen stark nachgefragt sind, liegt nicht nur an der Ausbildung, sondern vor allem an ihrem umfassenden, technischen Basiswissen. „Im Produktionsbetrieb der Zukunft werden ‚Dirigenten‘ und Koordinatoren gefragt sein“, weiß Veit Schmid-Schmidsfelden, der Obmann der Metalltechnischen Industrie NÖ. „Die Fachkraft von morgen braucht neben einem soliden technischen Grundverständnis natürlich auch Expertenwissen und die soziale Fähigkeit, im Team zu arbeiten. Eine HTL-Ausbildung bildet dafür eine wesentliche Grundlage.“

Wittmann Battenfeld, ein weltweit führender Hersteller von Spritzgussmaschinen und Anlagen für die Kunststoffverarbeitende Industrie aus Kottingbrunn beschäftigt HTL-Absolventen nicht nur im technischen Bereich, sondern auch im Einkauf und im Vertrieb, wo technisches Wissen unabdingbar ist. „Neben einschlägigen fachlichen Kenntnissen, wie die Beherrschung von CAD-Systemen, Kenntnissen in den Bereichen Hydraulik/Pneumatik sowie in Programmiersprachen bzw. im Bereich der Verfahrenstechnik, sind für uns die Fähigkeit zu lösungsorientiertem Arbeiten und analytischem Denken sowie, aufgrund unserer internationalen Ausrichtung, auch gute Englischkenntnisse wichtig“, so Geschäftsführer Rainer Weingraber.

Ausbildung mit dem Schwerpunkt Industrie 4.0

Das Ausbildungsangebot deckt alle wesentlichen Technikbereiche ab – Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik Informatik, Wirtschaftsingenieure, Elektronik, Gebäudetechnik, Bautechnik und Holztechnik. Darüber hinaus gibt es spezielle Ausbildungsbereiche wie Biomedizin und Gesundheitstechnik, Lebensmitteltechnologie, Flugtechnik, Uhrentechnik & Design

Gute Kontakte zwischen Schulen und Betrieben

Die HTL Mödling zählt mit ihren 3.500 Schülern zu den größten Schulen Europas und nutzt wie auch die anderen HTLs in Niederösterreich die guten Kontakte zur Wirtschaft. So werden Firmen- und Werksbesuche genauso organisiert wie auch seit sieben Jahren alljährlich im Jänner einen „Recruitingtag“ in der Turnhalle ausgerichtet wird. Dabei haben 60 bis 70 Firmen auf Messeständen die Möglichkeit, sich den Schülern als potenzieller Arbeitgeber zu präsentieren. In der letzten Augustwoche findet eine Kinder-HTL statt, wo 200 Kids Technik spielerisch erlernen können.

„Das bewährte HTL-Modell gilt weltweit als einmalig, denn unsere Absolventen besitzen im Alter von 19 Jahren das Rüstzeug für Industrie- und Wirtschaftsberufe. Vor allem die Mischung aus Fachtheorie und Fachpraxis macht den Unterschied“, beurteilt Direktor Harald Hrdlicka von der HTL Mödling die Vorzüge des Schulsystems.

Karte
© MTI


Die Schulverantwortlichen reagieren auf aktuelle Anforderungen der Wirtschaft. Lehrpläne werden adaptiert und Schwerpunkte im Rahmen der Schulautonomie entwickelt. So zum Beispiel  auch die HTL Karlstein, die neue Lernbereiche wie Gebäudemechatronik oder Smart Technologies anbietet bzw. ausbaut, oder in der Erarbeitung von Problemlösungen für Betriebe mit jener Software agiert, die auch bei den Firmen eingesetzt wird. Seinen Schulstandort im Waldviertel empfindet Direktor Hörmann keineswegs als Nachteil, gäbe es doch zahlreiche Betriebe in der Region und es zähle das Angebot. Mit Bildungsreisen in den Raum Dresden oder in die Nordschweiz nach Basel und Schaffhausen erhielten die Schüler der Uhrentechnik enorm wichtige Einblicke in ihre spätere Arbeit. 

Wolfgang Hörmann ist überzeugt: „In Niederösterreich sind die Höheren Technischen Lehranstalten wie Leuchttürme. Unser Schultyp ist einzigartig oder wie es der Vorstandsvorsitzende eines Weltmarktführers einmal in Richtung von Bildungsverantwortlichen  zum Ausdruck brachte: HTL, don’t touch! Be proud, they are the best we have!“
htlnoeschule.jimdo.com


HTL-Direktoren bei der Franz Haas Waffelmaschinen GmbH

Auf Initiative der Sparte Industrie in der WKNÖ fand eine Konferenz der HTL-Direktoren in NÖ bei der Franz Haas Waffelmaschinen GmbH in Leobendorf statt.  

Treffen der HTL Direktoren - Gruppenfoto
© Bernhard Tröstl

Die Franz Haas Waffelmaschinen GmbH ist ein „versteckter Weltmeister“. Jede zweite Waffel, die Menschen irgendwo auf der Welt verspeisen, stammt aus einer Maschine des NÖ Unternehmens.Die Abnehmer der Haas-Anlagen gehören zur Crème de la Crème der Markenartikelindustrie.

„Als Partner der Wirtschaft ist es für die HTL wichtig, sich über den neuesten Stand der Technik zu informieren und diese Erkenntnisse in Lehrpläne einfließen zu lassen. So wird die Verzahnung von Theorie und Praxis weiter vorangetrieben“, waren sich die HTL-Direktoren und Doris Wagner, zuständig für die HTL in der Bildungsdirektion NÖ , nach dem Besuch einig. 

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